Nachrichten zum Thema Umwelt

Dirk Schult, SPD-Ratsherr aus Holsterhausen. Umwelt 3-monatiges Atom-Moratorium: Die Landtagswahlen sind dann entschieden – und dann?

Merkel und Westerwelle fliegt ihre Atompolitik um die Ohren. Eine Woche vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und zwei Wochen vor den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg flüchtet sich die schwarzgelbe Bundesregierung in hektischen Aktionismus: verkündete Merkel gestern noch ein 3-monatiges Moratorium, wurde anschließend vorsichtig spekuliert, ob nun 1, 2 oder 3 deutsche Atomkraftwerke abgeschaltet werden, heißt es heute: 7 AKWs werden vom Netz genommen.

Der Auftritt der Kanzlerin löst aber mehr Fragen aus als er Antworten lieferte:

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 15.03.2011

 

Umwelt Atomkraftwerke abschalten – sofort!

Bestürzende Nachrichten aus Japan – erst das fürchterliche Erdbeben, dann der verheerende Tsunami – gegen Naturgewalten ist kaum ein Schutz möglich. Und jetzt droht Japan auch noch eine atomare Katastrophe! Ein Reaktorblock des Atomkraftwerkes Fukushima explodierte gestern – heute droht einem weiteren Reaktorblock das gleiche Schicksal. Der Betreiber mauert und desinformiert: Gab es eine Kernschmelze? Klare Antworten bislang: Fehlanzeige. Millionen Menschen auf der Welt sind verunsichert und fürchten das Schlimmste.

1979 schrammten die USA in Harrisburg (Three Mile Island) nur knapp an einer atomaren Katastrophe vorbei. 1986 explodierte das Atomkraftwerk in Tschernobyl und setzte gigantische Menge Radioaktivität frei. Experten der heimischen AKW-Betreiber wurden in den Folgejahren nicht müde zu behaupten, so ein Unglück sei in den deutschen Atomkraftwerken nicht möglich. Ihre Technik sei besser. Atomkraftgegner sind sich jedoch einig: Atomkraft ist keine beherrschbare Technik, ein Unfall, der GAU, ist jederzeit möglich.

Traurige Bestätigung gibt es nun aus Japan. Das Land ist eine führende Ingenieurnation – aber auch sie kann das atomare Feuer nicht bändigen. Kommt es zu einer Katastrophe, dann ist auch ein Hightec-Land wie Japan hilflos.

Und Deutschland? Unser Land ist kein Erdbebenland wie Japan, ja. Aber macht das unsere Atomkraftwerke sicher? Alle bislang bekannt gewordenen Unfälle in Atomkraftwerken lehren: Es gibt gerade KEINE Sicherheit. Die einzige Konsequenz kann daher nur lauten: Atomkraftwerke abschalten – und zwar sofort! Strom aus Atom ist nicht zu beherrschen, ist nicht zu verantworten!

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 13.03.2011

 

Dirk Schult, SPD-Ratsherr aus Holsterhausen. Umwelt Opel, Shell & Co würden E10 tanken…

Nun sag, wie hast du´s mit dem Bio-Sprit? Autofahrer in ganz Deutschland stehen bei jedem Tanken vor der Gretchen-Frage. Super E10 tanken oder nicht? Verträgt mein Auto den Biokraftstoff – oder nicht?

Der neue Kraftstoff mit der 10prozentigen Beimischung von Bio-Ethanol soll ein Beitrag zum Klimaschutz sein. Wem nutzt Super E10 wirklich?

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 11.03.2011

 

Dirk Schult, SPD-Sprecher im Umwelt- und Planungsausschuß. Umwelt Die Biostation bleibt!

Die Biostation in Dorsten wird auch 2011 weiter von der Stadt bezuschusst. Nach einer intensiven Debatte faßte der Umwelt- und Planungsausschuß (UPA) diesen Beschluß mehrheitlich.

Das Land beteiligt sich mit 80 % an den Kosten für die Biostation in Lembeck. Von den verbleibenden Kosten trägt die Stadt 12159,80 € pro Jahr – eine freiwillige Leistung. Und genau hier entzündete sich in der UPA-Sitzung die Diskussion. Als Nothaushalts-Gemeinde muß die Stadt Dorsten sparen. Freiwillige Leistungen sollen zurückgefahren werden. Entsprechend gibt es im Haushaltssicherungskonzept 2010 auch den Punkt, aus der Mitfinanzierung der Biostation auszusteigen. Diese Forderung vertraten die Privatisierungs-Apologeten der FDP.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 06.03.2011

 

Rainer Walter, Sprecher des SPD-Arbeitskreises "Energie" Umwelt Ja zu Stadtwerken, Mehr Sonnenenergie, Nein zur Gas-Förderung mittels „Fracking“

Die Dorstener SPD fordert eine Energiewende für Dorsten. Der wichtigste Baustein ist dabei die Gründung eigener Stadtwerke. Nur durch eigene Stadtwerke können Stadt sowie Bürgerinnen und Bürger Einfluß nehmen, wie „ihre“ Energie erzeugt werden. Und wofür mögliche Gewinne eingesetzt werden.

Stadtwerke sind aber nur ein Baustein auf dem Weg zur Energiewende. So kann heute schon, auch ohne Stadtwerke, der Anteil Sonnenstrom erhöht werden. Die SPD fordert, daß im Rahmen der Bauleitplanung der Einbau von Solar- oder Photovoltaikanlagen zwingend vorgeschrieben wird. Allerdings mit einer Einschränkung: Wenn der wirtschaftliche Nutzen niedriger als das Investitionsvolumen ist, soll von dieser Pflicht abgesehen werden.

Mit einem klaren „Nein“ votierte die Dorstener SPD in der Frage der möglichen Erdgasförderung in Dorsten. Nach derzeitigem Stand der Technik können die vorhandenen Gasvorkommen nur mittels der „Fracking“-Technik gefördert werden. Hierbei werden Chemikalien mit hohen Druck ins Erdreich gepresst. Dabei kann nicht ausgeschlossen werden, daß dabei das Grundwasser geschädigt wird!

Die Anträge zum Thema „Energie“:

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 05.03.2011

 

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