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Nachrichten zum Thema Umwelt
Umwelt Ergebnisse des Arbeitskreises „Energie“
„Laß uns aus der „Neuen Stadt Wulfen“ die Modellstadt „Klimafreundliche Stadt Wulfen“ machen“ – mit dieser Vision warb Rainer Walter in seinem Vortrag für die Energiewende in Dorsten. Weg von fossilen Brennstoffen, hin zu erneuerbaren Energien – „Der Weg führt nur über eigene Stadtwerke“ zeigt die SPD dem Monopolisten RWE die rote Karte.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 04.03.2011
Umwelt Stadtwerke: Sieht so eine unabhängige Prüfung aus?
Die Äußerungen des Bürgermeisters und des Stadtverbandsvorsitzenden der Dorstener CDU zum Thema Stadtwerke und Konzessionsvertrag auf deren Neujahrsempfang versetzten den Beobachter in Erstaunen. Der Bürgermeister hebt darauf ab, dass mögliche Stadtwerke keine eierlegende Wollmilchsau wäre. Das hat auch niemand behauptet. Die Neugründung der Stadtwerke und die Netzübernahme von der RWE ist natürlich kein Allheilmittel für dorstener Probleme. Eigene Stadtwerke bieten allerdings einen großen gestalterischen Spielraum bei der Versorgung der Stadt mit Energie. Gleichzeitig bieten sich Möglichkeiten bei der Schaffung von Arbeitsplätzen hier vor Ort. Auch das Problem der zukünftigen Energieversorgung Barkenbergs könnte sich mit eigenen Stadtwerken zum Nutzen der Bürger und der Stadt besser lösen lassen. Geld würde natürlich auch verdient, zumal die Konzessionsabgaben weiter in die Stadtkasse fließen. Das Herr Stockhoff jetzt auch noch die Emscher Lippe Energie GmbH, ELE, als möglichen neuen Partner ins Spiel bringt passt ins Bild. Besitzer der ELE sind zu je 7% die Städte Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen. Den Löwenanteil von 79% hält die RWE! Von 18 Mitgliedern des Aufsichtsrates stehen alleine 7 bei der RWE auf der Gehaltsliste, auch der Vorsitzende. Zusätzlich ist noch ein Vertreter der Rheinische Energie AG im Aufsichtsrat, an der die RWE mit 66,67% beteiligt ist. Man sieht also ganz deutlich wo die Reise hin geht. Nachdem der Bürgermeister schon einen Vertrag mit der RWE über die Erstellung eines Gutachtens zur Energieversorgung Dorstens abgeschlossen hat, geht man hier schon einen Schritt weiter in Richtung RWE. Sieht so eine unabhängige Prüfung zur Neugründung von Stadtwerken aus? Die SPD Dorsten ist da skeptisch und wird das Vorgehen der CDU weiter sehr aufmerksam und kritisch hinterfragen und beleuchten und mit eigenen Vorschlägen an die Öffentlichkeit gehen.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 23.02.2011
Umwelt Parteiübergreifende Klimainitiative – Auftaktveranstaltung am 24. Februar
Das Klima verändert sich. Der Sommer 2010 – er war ungewohnt heiß. Der Dezember 2010 – er war ungewohnt schneereich. Fast jeden Monat geschieht irgendwo in der Welt eine Unwetterkatastrophe. Es wird Zeit, etwas für den Klimaschutz zu tun.
In Dorsten rufen SPD, Grüne und WIR parteiübergreifend eine neue Klimainitiative ins Leben. Los geht es mit einer Zukunftswerkstatt am
Donnerstag, 24. Februar um 18 Uhr im Forum der VHS.
Folgender Ablauf ist geplant:
1. Begrüßung und Vorstellung der Initiative
2. Einführung
3. Bildung von verschiedenen Diskussionsgruppen
4. Vorstellung der Ergebnisse der Diskussionsgruppen im Plenum
5. Zusammenfassung
6. Ausblick und Organisatorisches, sonstige Fragen
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 11.02.2011
Umwelt Firmengelände Dr. Kohl geht nun in die Zwangsversteigerung
2001 ging die Dachpappenfabrik Dr. Kohl GmbH & Co pleite. Nach rund 100 Jahren Produktion (Dachbeläge, Bautenschutzmittel) ist das Firmengelände mit Teerrückständen kontaminiert. Da der Eigentümer insolvent ist, kann er die Sanierung nicht bezahlen. Die Kosten werden auf 3,2 Mio Euro geschätzt.
Der Atlastensanierungs- und Altlastenaufbereitungsverband, kurz AAV, würde 80 % dieser Kosten übernehmen. Die restlichen 20 % würden sich der Kreis Recklinghausen und die Stadt Dorsten jeweils zur Hälfte teilen. Der Haken daran: Der AAV fördert Sanierungsmaßnahmen nur, wenn das Grundstück im Eigentum der öffentlichen Hand ist. Es soll verhindert werden, daß mit öffentlichen Geldern eine private verseuchte und damit nicht verkäufliche Fläche saniert wird. Nach der Sanierung hätte der insolvente Eigentümer dann eine begehrte Immobilie, die er zu Geld machen könnte.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 30.01.2011
Umwelt Mittwoch, 23. Februar: NUA informiert über das neue Klimaschutzgesetz NRW
Um das Weltklima zu retten, hat sich Deutschland ehrgeizige Ziele gesetzt. Bis 2020 soll 40 % weniger CO2, bis 2050 sogar 80 bis 95 % weniger CO2 ausgestoßen werden. Als Energieland hat NRW dabei eine besondere Verantwortung.
Als zentrales Element für die Neuausrichtung der Klimaschutz- und Energiepolitik in NRW soll daher ein Klimaschutzgesetz auf den Weg gebracht werden, in dem verbindliche Klimaschutzziele festgelegt werden. Auf der Grundlage dieses Gesetzes soll die Landesregierung
im Jahr 2011 einen Klimaschutzplan vorlegen, der die notwendigen Maßnahmen zur Erreichung der Klimaschutzziele, einschließlich von Zwischenzielen, konkret benennt. Im Rahmen eines Forums soll das neue Klimaschutzgesetz und seine Auswirkungen auf Kommunen, Handel, Industrie und Verkehr diskutiert werden.
Dieses Forum richtet die Natur- und Umweltschutz Akademie NRW am 23. Februar von 10 Uhr bis ca. 16 Uhr in der Natur- und Umweltschutz Akademie (Siemensstraße 5, Recklinghausen) aus.
Wer dabei sein möchte, kann sich bis zum 15. Februar entweder per email (poststelle@nua.nrw.de) oder über die Homepage www.nua.nrw.de anmelden. Eine Teilnahmebestätigung erfolgt nicht, die Teilnahmegebühr beträgt 30 Euro (davon 10 Euro Verpflegungskosten).
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 21.01.2011
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