Nachrichten zum Thema Umwelt

Dirk Hartwich, Mitglied des SPD-Arbeitskreises Umwelt & Energie. Umwelt Fracking: Sehenswerte Reportage im ZDF

Erdgas – Motor und Schmierstoff für unsere Wirtschaft und Gesellschaft. Wird es verbrannt, entsteht weniger CO2 als beim Verfeuern von Kohle oder Öl. Auch die Förderung ist vergleichsweise „sauber“ – die unterirdische Gasblase wird angebohrt, dann strömt das Gas fast von alleine an die Oberfläche.

Doch jetzt droht die Gasförderung schmutzig zu werden. Der Grund: unkonventionelle Gasvorkommen. Hier ist das Gas fest mit dem Gestein verbunden und kann nicht von alleine an die Oberfläche strömen. Der Mensch muß kräftig nachhelfen. Ein giftiger Cocktail aus Wasser, Sand und vielen Chemikalien sprengt tief im Boden das Gestein, erst dann kann Gas strömen. Diese Technik nennt man „Fracking“. Die Gefahr dabei: Der Giftcocktail verbleibt teilweise im Boden und kann sich mit dem Trinkwasser verbinden und dieses vergiften!

Über die Gefahren des Frackings lief in dieser Woche eine Reportage im ZDF. Natürlich zu nachtschlafener Zeit. Aber die Reportage kann jedermann in der ZDF-Mediathek noch einmal sehen. Es lohnt sich!

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 12.11.2011

 

Dirk Hartwich, Sprecher des SPD-Arbeitskreises "Energie & Umwelt" Umwelt Vorreiter der Kommunalen Energiewende

Während die Bundesregierung sich selbst mit großformatigen Zeitungsanzeigen wegen ihrer angekündigten Energiewende lobt, werden in fast allen Kommunen dazu die Hausaufgaben gemacht.
Da die Dorstener SPD lange vor der bis heute unbewältigten Reaktorkatastrophe von Fukushima aufgezeigt hat, wie eine Stadt ihren Handlungsspielraum durch die Übernahme des Stromnetzes und der Gründung von Stadtwerken (mit Partner) erweitern kann, sieht sie sich auf diesem Gebiet als Meinungsführer mit deutlichem Vorsprung vor den anderen Parteien.
So das Resümee des Arbeitskreises Energie, der sich seit über 2 Jahren mit diesem Zukunftsthema beschäftigt.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 13.10.2011

 

Dirk Hartwich berichtet aus dem SPD-Arbeitskreis "Engergie & Umwelt". Umwelt Energiewende in Dorsten - Arbeitskreis kritisiert städtisches Energie-Management in Barkenberg

Mit Hochspannung arbeiten die im „Arbeitskreis Energie“ engagierten Mitglieder der Dorstener Sozialdemokraten daran, die eingeleitete Kommunale Energiewende konstruktiv zu begleiten. Während auf der einen Seite das Verfahren zur möglichen Netzübernahme und der Gründung eines Dorstener Stadtwerkes mit Partner ausdrücklich gelobt wird, fällt andererseits die Kritik an der städtischen Vorgehensweise für Barkenberg mit seinen über 4000 Wohneinheiten mit Nachtspeicherheizungen unüberhörbar deutlich aus.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 10.08.2011

 

Umwelt Schönen Urlaub – mit E10?

Fahren Sie noch in den Urlaub? Womöglich mit dem Auto? Dann ist Ihre erste Station die Tankstelle. Und dort wartet er, der „Wunderstoff“, der Autos mobil machen und dabei die Umwelt schonen soll: E10. Seit einem halben Jahr wird der Biosprit (Anteil aus nachwachsenden Rohstoffen: 10 %) angeboten, seit einem halben Jahr wartet er auf Käufer. Bislang beträgt der Marktanteil von E10 nur um die 10 % - das ist weit unter der Quote, die gesetzlich gefordert wird. Für diesen Fall drohen den Mineralölkonzernen Strafzahlungen. Raten Sie doch dreimal, auf wen diese Strafgelder am Ende umgelegt werden? Richtig, in Form noch höherer Benzinpreise werden diese Kosten an die Autofahrer weitergereicht werden.

Dabei ist die ganze Idee, mit E10 die Umwelt zu schonen, zweifelhaft. Denn schon Experten sind sich uneinig, ob die Klimabilanz am Ende wirklich für den umstrittenen Biosprit spricht. Schließlich wird ja auch beim Anpflanzen und Ernten der Pflanzen, die den Rohstoff für E10 liefern, Energie verbraucht. Wie viel CO2 spart der Einsatz von E10 am Ende wirklich?

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 04.08.2011

 

Frank Schwabe, Vorsitzender des SPD Kreisverbandes Recklinghausen. Umwelt Fracking - Keiner will's, aber noch gibt es kein Verbot

Der zuständige Berichterstatter der SPD- Bundestagsfraktion für die Förderung von sogenanntem unkonventionellen Erdgas und Bundestagsabgeordnete für Recklinghausen, Castrop- Rauxel und Waltrop Frank Schwabe sieht keinen aktuellen energiepolitischen Bedarf von "unkonventionellem Erdgas" aus heimischen Quellen.
Dieses Gas soll unter anderem im Rahmen des umstrittenen Fracking- Verfahrens gewonnen werden.
"Wir haben zwar gerade im Rahmen des Atomausstiegs einen hohen Bedarf an Erdgas. Aber auch eine Ausweitung der Förderung in Deutschland würde unerheblich bleiben im Vergleich zum Gasimport. Deshalb macht es eher Sinn dieses Gas im Boden zu belassen und es als Notfallreserve für spätere Jahrzehnte zu haben," so der Bundestagsabgeordnete.
"Jetzt geht es erst mal darum, mehr Klarheit über die Verfahren zu bekommen und den Rechtsrahmen zu verändern. Dazu brauchen wir Zeit und Ruhe. Deshalb sollte in einem 3- jährigen Moratorium erst mal keine Förderung erfolgen", so Frank Schwabe, der eine Anhörung des Deutschen Bundestages für den Herbst vorbereitet.
"Wir brauchen definitiv ein angepasstes Bergrecht und eine definitiv vorgeschriebene Umweltverträglichkeitsprüfung für jedes Projekt. Es muss umfassend Informationen für Bürgerinnen und Bürger und Kommunen geben, die möglichen Umweltauswirkungen gehören umfassend untersucht. Die Bundesregierung hat dazu ihre Arbeit nicht gemacht und bisher eher beschwichtigt. Deshalb ist jetzt der Bundestag als Gesetzgeber gefordert," so der Berichterstatter, der auf die seiner Ansicht nach unzureichenden Antworten der Bundesregierung auf mehreren Bundestagsdrucksachen verweist.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 02.08.2011

 

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