
Dirk Hartwich, Mitglied des SPD-Arbeitskreises Umwelt & Energie.
Erdgas – Motor und Schmierstoff für unsere Wirtschaft und Gesellschaft. Wird es verbrannt, entsteht weniger CO2 als beim Verfeuern von Kohle oder Öl. Auch die Förderung ist vergleichsweise „sauber“ – die unterirdische Gasblase wird angebohrt, dann strömt das Gas fast von alleine an die Oberfläche.
Doch jetzt droht die Gasförderung schmutzig zu werden. Der Grund: unkonventionelle Gasvorkommen. Hier ist das Gas fest mit dem Gestein verbunden und kann nicht von alleine an die Oberfläche strömen. Der Mensch muß kräftig nachhelfen. Ein giftiger Cocktail aus Wasser, Sand und vielen Chemikalien sprengt tief im Boden das Gestein, erst dann kann Gas strömen. Diese Technik nennt man „Fracking“. Die Gefahr dabei: Der Giftcocktail verbleibt teilweise im Boden und kann sich mit dem Trinkwasser verbinden und dieses vergiften!
Über die Gefahren des Frackings lief in dieser Woche eine Reportage im ZDF. Natürlich zu nachtschlafener Zeit. Aber die Reportage kann jedermann in der ZDF-Mediathek noch einmal sehen. Es lohnt sich!

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