Vorreiter der Kommunalen Energiewende

Umwelt


Dirk Hartwich, Sprecher des SPD-Arbeitskreises "Energie & Umwelt"

Während die Bundesregierung sich selbst mit großformatigen Zeitungsanzeigen wegen ihrer angekündigten Energiewende lobt, werden in fast allen Kommunen dazu die Hausaufgaben gemacht.
Da die Dorstener SPD lange vor der bis heute unbewältigten Reaktorkatastrophe von Fukushima aufgezeigt hat, wie eine Stadt ihren Handlungsspielraum durch die Übernahme des Stromnetzes und der Gründung von Stadtwerken (mit Partner) erweitern kann, sieht sie sich auf diesem Gebiet als Meinungsführer mit deutlichem Vorsprung vor den anderen Parteien.
So das Resümee des Arbeitskreises Energie, der sich seit über 2 Jahren mit diesem Zukunftsthema beschäftigt.

„Aber kein Grund sich zufrieden zurück zu lehnen“, so die einhellige Meinung der Sozialdemokraten, die aus mehreren Ortsvereinen den Arbeitskreis des Stadtverbandes bilden.
So ist geplant, eine öffentliche Veranstaltung mit einem Stadtwerk aus der Nachbarschaft zu organisieren. Das Arbeitsthema lautet dazu: „Stadtwerk Dorsten - Chance oder Risiko?“
In Zusammenarbeit mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Michael Gerdes will der Arbeitskreis endlich Klarheit über den weiteren Betrieb von Nachtspeicherheizungen in Barkenberg erzielen. „Die Gesetzeslage ist durch ständige Novellierungen und Ausnahmeregelungen unklar“, lautet das Fazit der SPD vor Ort.
Unverständnis wird darüber geäußert, dass das beim Fraunhofer Institut in Auftrag gegeben Gutachten, das mit einem Eigenanteil von 20.000 Euro von der Stadt finanziert wird, 80.000 Euro steuert die RWE bei, zur Energiewende in Barkenberg bisher keine neuen Erkenntnisse beisteuert. „Außerdem wäre es wichtiger, die Sondersituation Barkenberg in die laufenden Verhandlungen mit den Netzanbietern als Aufgabenstellung einzubringen“, heißt es dazu.
Die Nachbarstadt Bottrop punktet zur Zeit mit dem Projekt „Innovation City“.
Eine “Große Koalition” aus Parteien, Unternehmen, Privatpersonen hat sich zusammen gefunden, um den CO2-Verbrauch bis zum Jahr 2020 um 50 Prozent zu reduzieren. Eine systematische, kontinuierliche Zusammenarbeit der genannten Teilnehmer will nachprüfbar erfolgreich zu sein. Dabei soll die industriell geprägte Struktur nicht in Frage gestellt werden. Die Bereiche des täglichen Lebens: Energie, Wohnen, Arbeiten, Mobilität, Leben in der Stadt, gehören zum Projektumfang.
Der SPD-Arbeitskreis Energie Dorsten hat es sich zum Ziel gesetzt, das Projekt zu analysieren, um Synergieeffekte für Dorsten herauszuarbeiten und in die öffentliche Diskussion einzubringen.

 

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