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Nachrichten zum Thema Stadtentwicklung
Stadtentwicklung Bürgerbeteiligung: Schwarzgelb schlägt die Tür zu
Rumms – die Tür zu mehr Bürgerbeteiligung ist zu. In der jüngsten Sitzung des Arbeitskreises Rhade beschlossen CDU und FDP, daß dieses Gremium nicht-öffentlich tagen soll!
Damit ist das Experiment „Mehr Bürgerbeteiligung“ am Ende, noch bevor es richtig begonnen hat. Die schwarzgelbe Mehrheit verschenkt mit ihrer Entscheidung wertvolles Kapital. Die Menschen in den Stadtteilen wissen schließlich am besten, wo der Schuh in ihrer Nachbarschaft drückt. Und sie wollen sich einbringen, das bewies die öffentliche Auftaktveranstaltung zur Stadtteilrahmenplanung Rhade eindrucksvoll. Da beteiligten sich über 40 Rhaderinnen und Rhader am Workshop, wiesen auf Probleme hin, äußerten Wünsche und machten Vorschläge.
Doch anstatt diesen Schwung mitzunehmen, die Menschen in Rhade an den weiteren Beratungen und Planungen zu beteiligen, schlossen CDU und FDP die Öffentlichkeit nun aus.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 14.02.2011
Stadtentwicklung Streckenleistungsfähigkeitsanalyse – Stellen Bahn und VRR die Signale auf rot?
Die Bahn, eine Welt voller Mythen und Mysterien. Das fängt schon sprachlich an – wenn einer mit der Bahn verreist, dann ist er ein Beförderungsfall. Ein noch schöneres Wort: Streckenleistungsfähigkeitsanalyse. Bevor die jetzt angepeilte Lösung zum Umbau des Dorstener Bahnhofs („Variante 2b“) grünes Licht von der Bahn und dem VRR bekommt, muß nachgewiesen werden, ob und ggf. wie viel sich die Fahrtzeiten verlängern.
Das mag vielleicht Vorschrift sein – aber der leidgeprüfte Pendler weiß aus eigener tagtäglichen Erfahrung, was solche Analysen oder Verbesserungsversprechen der Bahn wert sind: Wenn es schneit oder Blätter von den Bäumen fallen oder die Sonne scheint – nichts. Dann sind die schönsten Analyseergebnisse oder 5-Jahrespläne nur noch Makulatur.
Natürlich - müssen Züge die letzten Meter bei der Einfahrt in den neuen Bahnhof langsamer fahren, verlängert das die Fahrtzeit. Halten die Züge aus Oberhausen, Coesfeld und Dortmund auf ihren „Stumpfgleisen“ nun weiter entfernt vom Bahnhofsgebäude, kostet auch das Zeit für die etwas längeren Laufwege. Nur – wir reden hier nicht von Stunden, sondern von wenigen Minuten.
Den Pendler interessiert die nackte Fahrtzeit wenig – viel wichtiger ist die Zuverlässigkeit beim Umsteigen. Erreiche ich meinen Anschlußzug oder meinen Bus noch – oder nicht? Im Fahrplan müßten immer ein oder zwei Minuten herauszuholen sein, um die Anschlüsse gewähren zu können. Der Zug könnte entsprechend früher losfahren oder die Anschlußzüge und Busse entsprechend später abfahren.
Es bleibt nur zu hoffen, daß Bahn und VRR das Analyseergebnis nicht zum Anlaß nehmen, um weiteren Sand ins Planungsgetriebe zu streuen. Die Situation am Dorstener Bahnhof ist nicht länger hinnehmbar. Das Gelände – vermüllt. Das Bahnhofsgebäude – beinahe ein Fall für die Abrißbirne. Dazu fehlende Unterstellmöglichkeiten an Regentagen, matschige Wege, zu niedrige Bahnsteige, kein WC. Die jetzt vorliegende Planung „Variante 2b“ ist nur ein Kompromiß, ja. Aber durch diese werden der Bahnhof und sein Umfeld aufgewertet, die Situation spürbar verbessert. Und sie funktioniert eben auch ohne den Elektronischen Stellwerks-Betrieb. Mit diesem leidigen Thema hat die Dt. Bahn AG die Entwicklung des Bahnhofes nun wirklich lange genug ausgebremst.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 27.01.2011
Stadtentwicklung Bahnhof Dorsten: Investor Thomas Fründt will noch 2011 mit den Bauarbeiten beginnen
Wer träumte als Kind nicht davon, Lokomotivführer zu werden... Aber spätestens mit dem Erwerb der ersten Monatskarte für das Bahnfahren und dem ersten Schnee-Winter oder Sonnen-Sommer kühlt die Liebe dann doch meist ab. Und wenn man dann noch als Stadt oder Investor versucht, mit der Bahn eine Lösung für eine marode Bahnhofsfläche zu finden, dann ist ganz viel Geduld gefragt.
Der Bahnhof Dorsten: marode, mittlerweile ein sozialer Brennpunkt, nicht behindertengerecht, ohne WC und Überdachungen für Bahnfahrer, matschige Wege bei Regen – er gibt ein mehr als trostloses Bild ab. Seit 2006 gibt es Pläne, den Bahnhof umzugestalten, die Umsetzung scheiterte aber bislang an der Dt. Bahn AG.
Das Bahnhofsgebäude ist mittlerweile verkauft, Investor Thomas Fründt hat die Immobilie erworben. Über den Stand der Dinge informierten Verwaltung und Investor den Umwelt- und Planungsausschuß (UPA) in seiner jüngsten Sitzung:
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 27.01.2011
Stadtentwicklung Galerie Lippe: Investor stellte seine Pläne vor – eine Reihe von Fragen sind noch offen
Neuer Eigentümer, neuer Investor, neuer Name – am Lippetor, der besonderen Innenstadtproblemzone, tut sich endlich etwas. Eigentümer und Investor hkm stellten jetzt seine Pläne für die „Galerie Lippe“ vor. Das alte Einkaufszentrum soll abgerissen werden, dafür an gleicher Stelle die „Galerie Lippe“ entstehen.
Über die vorgestellten Pläne diskutierte der Umwelt- und Planungsausschuß (UPA) in seiner letzten Sitzung des Jahres (14.12.2010). Zweifel, daß am Lippetor eine überdimensionierte „Neue Mitte“ entstehen könnte, zerstreute der Investor hkm. Die neue Galerie Lippe wird sich am bestehenden Einzelhandelsgutachten orientieren. Gelingt hier ein attraktiver Warenmix, dann profitieren die Innenstadt und die Galerie gegenseitig voneinander.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 21.12.2010
Stadtentwicklung Aus für den Stadtumbau West in Barkenberg – Rüttgers verkaufte die LEG
Wolfgang Röken, Dorstens ehemaliger Landtagsabgeordneter, mag zwar im Ruhestand sein, verfolgt die politische Entwicklung in seinem ehemaligen Wahlkreis aber noch sehr aufmerksam. Das Aus für den Stadtumbau West in Barkenberg macht auch Wolfgang Röken betroffen. Immerhin hatte Röken damals als Vorsitzender des zuständigen Ausschusses für Bauen und Verkehr mit dafür gesorgt, daß der Dorstener Stadtteil in das Förderprogramm aufgenommen wurde. Wer die Verantwortung für das Aus in Barkenberg trägt, macht Wolfgang Röken in seiner aktuellen Pressemeldung klar:
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 09.11.2010
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