Aus für den Stadtumbau West in Barkenberg – Rüttgers verkaufte die LEG

Stadtentwicklung

Wolfgang Röken
Wolfgang Röken, ehemaliger Landtagsabgeordneter für Dorsten im (Un-)Ruhestand.

Wolfgang Röken, Dorstens ehemaliger Landtagsabgeordneter, mag zwar im Ruhestand sein, verfolgt die politische Entwicklung in seinem ehemaligen Wahlkreis aber noch sehr aufmerksam. Das Aus für den Stadtumbau West in Barkenberg macht auch Wolfgang Röken betroffen. Immerhin hatte Röken damals als Vorsitzender des zuständigen Ausschusses für Bauen und Verkehr mit dafür gesorgt, daß der Dorstener Stadtteil in das Förderprogramm aufgenommen wurde. Wer die Verantwortung für das Aus in Barkenberg trägt, macht Wolfgang Röken in seiner aktuellen Pressemeldung klar:

„Mit einer konzertierten Aktion in Dorsten und Düsseldorf sollte versucht werden, die LEG zu einem Umdenken zu bringen. Der Stadtumbau West darf in Barkenberg nicht unvollendet als Stückwerk enden,“ erklärt der frühere Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des Ausschusses für Bauen und Verkehr, Wolfgang Röken, der damals an maßgeblicher Stelle mit dafür gesorgt hat, dass Wulfen-Barkenberg als größtes Projekt in das Programm übernommen wurde.

Wenn die Herren Stockhoff und Schwane von der örtlichen CDU das Verhalten der LEG als nicht akzeptabel bezeichnen, ist das sehr zurückhaltend ausgedrückt. Sie werden sich aber vorhalten lassen müssen, dass sie selbst landespolitische Mitverantwortung dafür tragen, dass in ihrer Regierungszeit – Bauminister war der neue CDU-Generalsekretär Wittke – die LEG an eine „Heuschrecke“ verkauft wurde. Bei einer LEG als Landesgesellschaft wäre ein Verhalten und ein Geschäftsgebaren, wie es jetzt zu Lasten der Stadt Dorsten und der Stadtentwicklung von Barkenberg praktiziert werden soll, kaum vorstellbar gewesen. Und auch die fatalen Auswirkungen der „Streckung“ des Stadtumbaus West in Wulfen in der Regierungszeit von Rüttgers und Wittke zeigten sich jetzt. Der Stadt Dorsten hätte wirksamer geholfen werden müssen, um ihren Eigenanteil stemmen zu können.

Wenn nunmehr die LEG den Ausstieg mit dem Auslaufen des Rahmenvertrages Ende März 2011 begründe, sei dies nicht mehr als ein Vorwand. Eine Verlängerung des Vertrages bis zum Abschluss des verzögerten Projekts wäre die richtige Konsequenz im Sinne des Vertrages.

Im Übrigen sei, so Röken, das Verhalten der LEG wohnungspolitisch kurzsichtig, widerspreche einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Stadtentwicklung und werde - da sei er ziemlich sicher - der Gesellschaft selbst langfristig schaden, weil man vor dem letzten Bauabschnitte aussteige und sich von den gemeinsam postulierten und angestrebten Ziele verabschiede.

Röken: „Stadt und Land sollten selbstbewusst bei der LEG Geschäftsführung auf einer Umsetzung bestehen. Sie sind keine Bittsteller. Absprachen sind einzuhalten. Schließlich erwartet die LEG bei einer Reihe von Maßnahmen Hilfen und Unterstützung von der öffentlichen Hand.“

 

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