Nachrichten zum Thema Stadtentwicklung

Jan Kolloczek, SPD-Ratsherr aus Barkenberg. Stadtentwicklung Wärmeversorgungskonzept Barkenberg: Keine große Lösung – jeder Einzelne ist gefordert

Für die Nachtspeicher-Problematik in Barkenberg gibt es ein großes Bündel Lösungsmöglichkeiten, die helfen, Geld zu sparen und den CO2-Ausstoß zu senken. Das ist die gute Nachricht des Gutachtens, das im Umwelt- und Planungsausschuß vorgestellt wurde. Die „Kröte“ dabei: Es gibt keine große Lösung. Also einfach in der Nähe von Barkenberg ein Blockheizkraftwerk errichten, daran die bestehenden Nachtspeicheröfen anschließen, das geht nicht – so das Gutachten. Es fehlt in Barkenberg schlicht ein Leitungsnetz, um die anfallende Wärme nutzen zu können. Eine gute Nachricht konnte Stadtbaurat Holger Lohse beisteuern: Es gibt Zuschüsse, z. B. von der RAG, so daß nun Eigentümer individuell beraten werden können, welche Maßnahmen sich für das eigene Haus lohnen.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 01.03.2012

 

Dirk Schult, SPD-Sprecher im Umwelt- und Planungsausschuß. Stadtentwicklung UPA macht den Weg für 3 Bebauungspläne frei

Dorsten soll weiter wachsen (können) – im Umwelt- und Planungsausschuß wurden gleich 3 Bebauungspläne auf die nächste Verfahrensebene gehoben.

In Wulfen betrifft das den Bebauungsplan Nr. 206.1 „Bückelsberg Ost – 1. Abschnitt“. Nach rund 4jähriger Beratungs- und Planungszeit verabschiedete der UPA den Vorentwurf und beschloß die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange. Am Rand von Wulfen sollen auf rund 3,5 Hektar Einfamilienhäuser in einem allgemeinen Wohngebiet entstehen. Der Bebauungsplan sieht eine Begrenzung auf 2 Wohneinheiten je Haus vor. „Wir sind aber offen für neue Wohnformen“ betonte Stadtbaurat Holger Lohse, daß die Stadt Dorsten flexibel auf Investoren reagieren könnte, die dort neue Wohnformen anbieten möchten. Erschließungs- und Bauträger ist die WGZ Bank in Münster; diese wird die Erschließungsanlagen (Straßen, Kanäle) errichten, die eigentliche Bebauung erfolgt dann durch private Bauherren.

In Östrich wird der Bebauungsplan Nr. 224 „Rademachers Hof/ Baumbach“ aufgelegt. Im Bereich zwischen der Wilhelm-Lehmbruck-Schule und dem Florapark stehen heute schon Häuser im Außenbereich – zwischen diesen gibt es noch kleinere Lücken. Durch den Bebauungsplan sollen diese geschlossen werden können – nur entlang der Straße. Eine Bebauung im Hinterland ist ausgeschlossen. Die Festsetzungen, also 1- oder 2-geschossig oder die Lage und Größe der Baufenster, werden noch überplant und sind derzeit noch offen.

In Lembeck kann nun der Bebauungsplan Nr. 226 „Zum Holtberg“ öffentlich ausgelegt werden. Der UPA akzeptierte das Prüfergebnis der Stadtverwaltung, außer den Trägern öffentlicher Belange (keine Hindernisse) hatten die Nachbarn eine Reihe von Bedenken (Ausbau der Straße, Parkplatzsituation, Zunahme des Verkehrs etc.). Diese wurden im Wege der Abwägung überwunden. An dem Teilstück der Straße „Zum Holtberg“ stehen heute schon Häuser – um diesen Siedlungsbereich nach Norden abrunden zu können, ist Baurecht für 2-geschossige Bebauung in einem allgemeinen Wohngebiet geplant. Auch hier ist die Anzahl der Wohneinheiten auf 2 je Haus „gedeckelt“. Die SPD-Fraktion sah nicht die Gefahr einer übermäßigen Verkehrssituation, weil der in Ost-West-Richtung verlaufende der Straße „Zum Holtberg“ zum Schluerweg geschlossen wird, die Straße im Bebauungsplangebiet also nur von den dort wohnenden Eigentümern benutzt werden kann.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 29.02.2012

 

Stadtentwicklung Sand im Getriebe - SPD Hervest sorgt sich um Fortschritt auf dem Zechengelände

Einen Überblick über die vielfältigen Aktivitäten des SPD Ortsvereins Hervest gab der Vorsitzende Michael Baune auf der Jahres-Mitgliederversammlung am letzten Dienstag im Cafe-Deluxe. Eines der zentralen Themen für Hervest ist und bleibt die Entwicklung des Zechengeländes.
„Die Tatsache, dass seit einigen Tagen der Baubeginn des Kreisverkehres an der Einmündung Harsewinkel / Halterner Strasse sichtbar wird, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass noch eine Menge Sand im Getriebe der Zechenentwicklung steckt“ so Baune
Es ist für Bürger und Verwaltung frustrierend, wie zäh und zermürbend sich die Verhandlungen mit der Tempelmann-Gruppe bislang darstellten. In der öffentlichen Wahrnehmung verfestigt sich der Eindruck, dass zwar viel geredet und in Aussicht gestellt wird, nur passieren tut herzlich wenig. Den Schwarzen Peter hier ausschließlich TEDO zuzuschieben, wäre einseitig. Dass ein Investor versucht, seine Flächen gewinnbringend zu vermarkten, ist legitim. Fragt sich allerdings, ob die Stadt hier sämtliche Verhandlungs- Kapriolen mitmachen muss.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 02.02.2012

 

Dirk Schult, SPD-Sprecher im Umwelt- und Planungsausschuß. Stadtentwicklung 18 Mio. Euro für Hervest-Dorsten – Umbau Lippetor erhält Priorität 1

Dorsten hat viele Baustellen. Die beiden größten derzeit: Die Soziale Stadt Hervest und der Umbau des Lippetors im Zuge des Baus der Lippe-Galerie. Für beide Projekte wollte Dorsten Fördermittel aus dem Stadterneuerungsprogramm beantragen. Jetzt kam bittere Post von der Bezirksregierung: Beide Maßnahmen zusammen können nicht gefördert werden. Hintergrund: Der Topf ist kleiner geworden, standen „früher“ noch rund 40 Mio. Förder-Euro zur Verfügung, sind es nun nur noch 25 Mio. Euro. Die Bezirksregierung forderte eine Prioritäten-Setzung: Entweder den Förderantrag 2012 für die Soziale Stadt in Höhe von 1 Mio. Euro aufrecht erhalten – oder diesen Antrag ruhend stellen und die Fördermittel für die Umgestaltung der Lippegalerie einsetzen. Mit großer Mehrheit entschied sich der Umwelt- und Planungsausschuß dafür, die Mittel für das Lippetor einzusetzen. Ist damit das wichtige Projekt „Soziale Stadt Hervest" beerdigt?

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 25.01.2012

 

Dirk Schult, SPD-Sprecher im UPA. Stadtentwicklung Änderungsverfahren für den Bplan „Gewerbegebiet Lembeck West“ – mit Bürgerbeteiligung

Der Bebauungsplan Dorsten-Lembeck Nr. 8 „Gewerbegebiet Lembeck West“ soll geändert werden. Mit der 4. Änderung des 1976 aufgestellten Bauleitplanes soll die starre Höhenbegrenzung von 12 m für klar geregelte und eng gefasste Ausnahmen entfallen können. Im Änderungsverfahren müssen die Anwohner frühzeitig und umfassend beteiligt werden – dieser SPD-Forderung schloß sich die Ausschußmehrheit an. Mit den Stimmen von SPD, CDU und FDP wurde der leicht modifizierte Aufstellungsbeschluß angenommen. Das Neue daran: dem Verfahren wird ein Bürgerforum vorangestellt.

Die Änderung dieses Bebauungsplanes – ein Routine-Vorgang, den der UPA im Laufe eines Jahres gleich mehrfach zu behandeln hat? Nein.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 24.01.2012

 

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