Nachrichten zum Thema Arbeit und Wirtschaft

Arbeit und Wirtschaft Ein guter Tag für Millionen von Arbeitnehmern

Der Bundestag hat gestern den Mindestlohn beschlossen. Endlich! Nach 10 Jahren politischen Kampfes gilt ab 1. Januar 2015 eine Lohnuntergrenze von 8,50 Euro. Ja, es gibt ein „aber“: nicht für Unter-18jährige, nicht sofort für Langzeitarbeitslose, in wenigen Branchen erst ab 2017. Natürlich darf man das bedauern und beklagen – bei der CDU. Sie verhinderte vehement eine einheitliche Regelung ohne Ausnahmen.

Aber von der jetzt beschlossenen Regelung werden ab 2015 rund 3 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer profitieren. Die heute für 4, 5 oder 6 Euro arbeiten gehen und anschließend noch zum Sozialamt gehen müssen, um „aufzustocken“.

Ja, der jetzt beschlossene Mindestlohn ist nicht frei von „aber“ - aber endlich ist ein millionenfacher Einstieg gelungen!

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 04.07.2014

 

Wer etwas erreichen will, muss auf ein stabiles Fundament zurückgreifen. Das gilt auch für den DGB. Arbeit und Wirtschaft Gewerkschaften haben nicht immer recht

Erwartungen an SPD sind unerfüllbar

Vielleicht, oder sogar wahrscheinlich hat die SPD Erwartungen geschürt, die sie nicht einhalten kann. Sie regiert nämlich nicht allein, sondern ist Juniorpartner einer stärkeren Partei. Das Dilemma der SPD ist schnell erklärt: Während die Union im entscheidenden Augenblick (Wahlen) nach wie vor auf Verbündete wie katholische Kirche, Bauernverband, KAB, Kolping, Ärzteverband, Industrielobby und Co. zählen kann, hat sich die Sozialdemokratie zweimal gehäutet. Erst waren es die Grünen, dann die Linke, die sich abspalteten und so letztlich das linke Lager nachhaltig schwächten. Als dann noch die Gewerkschaft ihre „Liebe zur SPD“ wegen der Agenda-Politik aufkündigte, war es aus mit einer eigenen Mehrheit.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 30.06.2014

 

Andrea Nahles (SPD), Bundesministerin für Arbeit und Soziales Arbeit und Wirtschaft Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, zum Gespräch in Recklinghausen

Auf Einladung des SPD-Gewerkschaftsrates war Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles heute zu Gast in Recklinghausen.

Bei dem Gespräch im Hause des Deutschen Gewerkschaftsbundes stellten Landrat Cay Süberkrüb, der Geschäftsführer der DGB-Region Emscher-Lippe Dr. Josef Hülsdünker und der SPD-Kreisverbandsvorsitzende Frank Schwabe, MdB, zunächst die aktuelle wirtschaftliche und soziale Lage im Kreis Recklinghausen und der Emscher-Lippe-Region dar. Insbesondere wurde verdeutlicht, dass durch die geplanten Zechenschließungen in den Jahren 2015 (Marl) und 2018 (Bottrop) die Region 10.000 Arbeitsplätze im Bergbau und weitere 17.000 Arbeitsplätzen in der Zulieferindustrie verlieren wird. Die Chancen für schwer vermittelbare Personen auf dem ersten Arbeitsmarkt wieder Anschluss zu finden, verschlechtern sich dadurch weiter.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 16.05.2014

 

Arbeit und Wirtschaft Mindestlohn nützt Millionen

Ein Erfolg für die Menschen: Die Spitzen von SPD und Union haben sich am Mittwoch auf die Einführung des von der SPD im Koalitionsvertrag verankerten, flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohns in Höhe von 8,50 Euro geeinigt. SPD-Chef Sigmar Gabriel: „Der gesetzliche Mindestlohn ist ein Meilenstein für eine wirklich soziale Marktwirtschaft.“

Der Mindestlohn kommt: „Kein Arbeitnehmer in Deutschland wird weniger als 8,50 Euro verdienen – das betrifft vier Millionen Menschen“, betonte Gabriel am Mittwoch in Berlin.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 19.03.2014

 

Dirk Schult, stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender. Arbeit und Wirtschaft Mindestlohn: DGB rüstet sich

Für einen flächendeckenden Mindestlohn für alle Beschäftigten von 8,50 Euro ist die SPD im Wahlkampf eingetreten. In den Koalitionsverhandlungen kam es zu einem klassischen Kompromiß: Einstieg in den Mindestlohn zum 1. Januar 2015, bis 2017 soll es für einzelne Branchen noch Ausnahmeregeln geben dürfen. Also alles klar? Von wegen! Die Gegner sitzen in der Union und sie versuchen alles, den Kompromiß aufzuweichen. Mindestlohn ja, aber: Nicht für Rentner, Studenten, Saisonarbeitskräfte, Langzeitarbeitslose… Unter dem Strich würde das bedeuten, daß dann immer noch  bis zu 2 Millionen Menschen weiter für Hungerlöhne arbeiten müssen. Die SPD wehrt sich – und auch der DGB. Der startet jetzt eine Kampagne für den Mindestlohn und setzt damit die Gegner in der Union unter Druck – richtig so!

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 06.03.2014

 

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