Nachrichten zum Thema Arbeit und Wirtschaft

Arbeit und Wirtschaft Von seiner Arbeit muss man leben können – von seiner Rente auch!

Ein Drama bahnt sich an*

Wer Vollzeit arbeitet, muss davon leben können. Heute eine Binsenweisheit. Von allen, fast allen Parteien unterstützt.
Das dafür ein Mindestlohn erforderlich ist, wird auch nicht mehr völlig in Abrede gestellt. Die CDU eiert da noch etwas rum, die FDP kennt nur Besserverdiener.
Wie hoch muss aber ein Einkommen sein, um davon leben zu können?
Und – wie hoch ist dann meine Rente?
Diese beiden Fragen sind nicht voneinander abzukoppeln.
Dazu 2 Beispiele:

- Eine Verkäuferin arbeitet 30 Jahre lang, 30 Stunden, für 8 Euro/Std. in der Woche. Von ihrem Gehalt zahlt sie ihren gesetzlichen Beitrag in die Rentenkasse. Ihre Rente wird ca. 300 Euro (!) pro Monat betragen
- Eine Kinderpflegerin, fest angestellt verdient 2200 Euro brutto im Monat. Wenn sie 35 Jahre von ihrem heutigen Gehalt den gesetzlichen Rentenbeitrag einzahlt, bekommt sie im Alter 800 Euro (!) pro Monat Rente
Kann man davon leben?
Die verkürzte Schlussfolgerung für die politische Debatte muss also lauten:
Von seiner Arbeit muss man leben können – von seiner Rente auch!
Die SPD hat verstanden. Sie prägt die Debatte, übrigens als einzige Partei, mit einem eigenen Rentenkonzept.

* Die Überschrift und die Beispiele wurden einem ZEIT- Artikel entnommen, die Rechenbeispiele von ver.di beigesteuert.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 11.09.2013

 

Dirk Schult, SPD-Ratsherr aus Holsterhausen. Arbeit und Wirtschaft Ab heute: Mindestlohn im Friseur-Handwerk

Deutschlands Friseure haben jetzt einen Mindestlohn. Seit dem 1. August gilt: mindestens 7,50 Euro pro Stunde für Friseurinnen und Friseure. In zwei Stufen steigt dieser Mindest-Stundenlohn bis 2015 auf 8,50 Euro.

Eine gute Nachricht! Wer hart arbeitet und einen Vollzeitjob hat, muß von seinem Lohn auch leben können. Aber: Reichtum wird bei den Beschäftigten im Friseur-Handwerk nicht ausbrechen. 7,50 Euro pro Stunde, das macht bei 176 Stunden Arbeit im Monat 1320 Euro Lohn. Brutto! Der Mindestlohn ist kein Luxuslohn.

Interessant am Mindestlohn im Friseurhandwerk: Die Gewerkschaften fordern seit Jahren Mindestlöhne, die Initiative für den Friseur-Mindestlohn ging aber jetzt von den Arbeitgebern aus! Auch sie haben erkannt, daß immer billiger eine Abwärtsspirale auslöst. Dumping-Löhne schaden am Ende auch den Arbeitgebern.

Und was für das Friseur-Handwerk gilt, gilt auch in allen anderen Branchen. Wo bleibt ein bundesweit einheitlicher, gesetzlicher Mindestlohn für alle Beschäftigte?

Auch darum geht es bei der Bundestagswahl im September: Um faire Löhne für harte Arbeit.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 01.08.2013

 

Friedhelm Fragemann, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion. Arbeit und Wirtschaft Kürzungen bei der Arbeitsmarktförderung: Irrsinn und ohne Perspektive

Eine nackte Zahl macht die Dramatik deutlich: 70.000 Sozialleistungsempfänger leben im Kreis Recklinghausen. „Daß die Bundesregierung jetzt auch noch die Mittel zur Arbeitsmarktförderung drastisch zusammengestrichen hat, ist ein Skandal!“ erklärt Michael Baune, Vorsitzender des SPD Stadtverbands Dorsten. „Es werden nachweislich in Dorsten erzielte Erfolge des Jobcenters gefährdet. Nur durch eine nachhaltige Absicherung von Sozial- und Arbeitsmarktprojekten kann verhindert werden, dass so wichtige Qualifizierungsangebote wie die „Dorstener Arbeit“ den Bach runter gehen.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 08.02.2013

 

André Stinka, Generalsekretär der NRWSPD. Arbeit und Wirtschaft Dauerüberwachung von Arbeitnehmern ist nicht tolerierbar!

Zur aktuellen Debatte um den Gesetzentwurf von FDP, CDU und CSU zum Beschäftigtendatenschutz erklärt André Stinka, Generalsekretär der NRWSPD:

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 16.01.2013

 

Arbeit und Wirtschaft Minister Schneider: Kurzarbeitergeld wieder für 24 Monate möglich machen

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Nordrhein-Westfalens Arbeits- und Sozialminister Guntram Schneider hat die Bundesregierung aufgefordert, mit einer entsprechenden Rechtsverordnung die mögliche Bezugsdauer von Kurzarbeitergeld wieder auf 24 Monate zu verlängern. „Die Kurzarbeit war während der letzten großen Krise das zentrale Instrument, mit dem verhindert wurde, dass der Arbeitsmarkt in Deutschland eingebrochen ist – übrigens im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern“, sagte Schneider in Düsseldorf.

Der Minister betonte, dass die meisten Betriebe die Möglichkeit einer längeren Kurzarbeit aktuell zwar noch nicht brauchten. Aber schon jetzt sehe die Auftragslage für viele Unternehmen alles andere als rosig aus. „Und wir müssen leider davon ausgehen, dass die Konjunktur noch weiter nachlässt“, sagte Schneider. „Deshalb muss für die Betriebe das wichtige Instrument der Kurzarbeit zur Sicherung der Beschäftigung wieder dauerhafter möglich sein – dafür muss die Bundesregierung rasch die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen“, erklärte der Minister.

Zurzeit ist die Kurzarbeit auf sechs Monate beschränkt.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 28.10.2012

 

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