Andere Themen: [Allgemein] [Landespolitik] [Bundespolitik] [MdB und MdL] [Unterbezirk] [Stadtverband] [Ratsfraktion] [Ortsverein] [Arbeitsgemeinschaften] [Schule und Bildung] [Europa] [Familie und Jugend] [Gesundheit] [Jugend] [Kommunalpolitik] [Senioren] [Service] [Umwelt] [Veranstaltungen] [Verkehr] [Wahlen] [Arbeit und Wirtschaft] [Kreistagsfraktion] [Presse] [Sport] [Soziales] [Justiz und Inneres] [Beschlüsse] [Stadtentwicklung] [Frauenpolitik] [Gesellschaft] [Jusos] [Bildung & Forschung] [Integration] [Regionalpolitik] [Finanzen]
Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik
Kommunalpolitik Italienische Verhältnisse in Dorsten? Kehrt das Mittelalter zurück?
Das italienische Parlament hat Freitag beschlossen: In Italien wird wieder Strom aus Kernenergie produziert. Italien hatte als Reaktion auf den Reaktorunfall in Tschernobyl (1986) seine Atomkraftwerke geschlossen. Unter Berlusconi kommt jetzt wieder die Energierolle rückwärts. Auch in Deutschland bekämpft die Atomlobby den beschlossenen Atomausstieg, die Reaktoren sollen länger am Netz bleiben. Zwei Argumente sollen uns Verbrauchern diese Risikotechnologie "schmackhaft" machen: billiger Strom und CO2-arme Produktion.
Diese Argumente sind falsch! Billig ist der Strom nur für die Atomkraftwerksbetreiber - ihre Anlagen sind längst abgeschrieben, seitdem wird in diesen Meilern in erster Linie nur eines produziert: Geld für ihre Betreiber. Sie stecken sich den Kostenvorteil in ihre eigene Taschen. Es stimmt zwar, daß bei der Stromproduktion im Atomkraftwerk weniger CO2 anfällt als z. B. bei Kohlekraftwerken. Aber ein Atomkraftwerk ist nicht CO2-frei. Außerdem gibt es eine Reihe von Techniken, die wirklich ohne CO2 auszustoßen Strom produzieren: Wasserkraft-, Wind- und Sonnenkraftwerke.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 12.07.2009
Kommunalpolitik Visionen oder einfach nur traurige Realität?
Visionen versprechen der Bürgermeister und seine Partei im Wahlkampf. Nach 10 Jahren absoluter Mehrheit lohnt ein Blick auf diese „Leistungs“-Bilanz:
Stadtumbau West: Nicht nur die Barkenberger Bürgerinnen und Bürger haben nicht vergessen, wie die Vision der Mehrheitspartei aussehen sollte. Das Gemeinschaftshaus Wulfen sollte abgerissen werden! Nur durch den Einsatz engagierter Bürgerinnen und Bürger sowie der SPD konnte dieses öffentliche Haus für Kultur und Begegnung erhalten werden.
Soziale Stadt Hervest-Dorsten: Die SPD hatte 2004 bereits den Vorschlag gemacht, daß sich die Stadt Dorsten um Aufnahme in das Programm „Soziale Stadt“ bemühen sollte. Die Mehrheitspartei lehnte damals ab.
Zechengelände: Fast 10 Jahre lang tat sich nichts in Sachen Fürst Leopold. Während die Mehrheitspartei jetzt mit Visionen Wahlkampf betreibt, ist die Stadt Herten schon weiter und in der Gegenwart angekommen. Die Zeche Ewald schloß beinahe zeitgleich mit Fürst Leopold – dort gibt es jetzt schon 500 neue Arbeitsplätze, weitere werden entstehen. Und Platz für Kultur, Begegnung und Gastronomie gibt es auch schon!
Helmut Schmidt wird mir verzeihen, auch als SPD-Mitglied darf man Visionen haben. Die SPD Dorsten hat solche:
- ein faires Bildungssystem für ALLE Schülerinnen und Schüler
- eine ökologische Stromerzeugung zum Wohle von Natur, Bürgerinnen und Bürgern und der Stadtkasse
- eine echte Bürgerbeteiligung – auch zwischen den Wahlen
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 10.07.2009
Kommunalpolitik Montessorischule: Zweite Gesamtschule in Dorsten - aber nur für einen kleinen Kreis
Zur geplanten Montessorischule in Dorsten und dem favorisierten Standort auf dem alten Freibadgelände verfaßte Rainer Walter folgenden Leserbrief (veröffentlich in der Dorstener Zeitung am 4.7.2009 und in der WAZ Dorsten am 8.7.2009):
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 08.07.2009
Kommunalpolitik SPD Holsterhausen zeigte "Das Schönauer Gefühl" - Die Energiewende ist möglich!
"Eigene Stadtwerke können Dorsten finanziellen Handlungsspielraum geben" warb Dorstens Bürgermeisterkandidat Dr. Hans-Udo Schneider nach der Reportage "Das Schönauer Gefühl - Die Geschichte der Stromrebellen aus dem Schwarzwald" für seine Energiepläne. Zuvor hatte die SPD Holsterhausen eine Reportage des SWR über die kleine Schwarzwaldgemeinde Schönau gezeigt.
Nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl im Jahre 1986 formierte sich im kleinen Schwarzwaldstädtchen Schönau eine Bürgerinitiative. Ihr Ziel: Strom ohne Atom. 10 Jahre, 2 Bürgerentscheide und 6 Millionen DM (zum Erwerb des Stromnetzes) dauerte und kostete der Kampf, bis Schönau im Jahre 1997 das Stromnetz vom ehemaligen Großversorger KWR übernehmen durfte - als erste Gemeinde in Deutschland! Seitdem produziert Schönau seinen Strom selber - aus regenerativen Quellen. Gegner der Stadtwerke-Idee hatten Ängste geschürt, daß Schönau der Strom ausgehen würde. Das genaue Gegenteil ist der Fall: heute kann jeder bei EWS ökologisch produzierten Strom kaufen - in ganz Deutschland.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 05.07.2009
Kommunalpolitik Zechengelände: Die Zeit drängt, wann kommt endlich eine verträgliche Lösung?
Die Fraktionen von SPD und Grünen tagten Montag gemeinsam. Einziger Tagesordnungspunkt: Die Pläne für das Zechengelände Fürst Leopold und die ehemalige EON-Fläche. Die Ergebnisse wurden Mittwoch im Rahmen einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt. Die dazu vorbereitete Presseerklärung:
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 04.07.2009
WebsoziCMS 3.9.9 - 003269687 -

Mitglied werden

