Hans-Willi Niemeyer, Vorsitzender des SPD Stadtverband Dorsten Visionen versprechen der Bürgermeister und seine Partei im Wahlkampf. Nach 10 Jahren absoluter Mehrheit lohnt ein Blick auf diese „Leistungs“-Bilanz:
Stadtumbau West: Nicht nur die Barkenberger Bürgerinnen und Bürger haben nicht vergessen, wie die Vision der Mehrheitspartei aussehen sollte. Das Gemeinschaftshaus Wulfen sollte abgerissen werden! Nur durch den Einsatz engagierter Bürgerinnen und Bürger sowie der SPD konnte dieses öffentliche Haus für Kultur und Begegnung erhalten werden.
Soziale Stadt Hervest-Dorsten: Die SPD hatte 2004 bereits den Vorschlag gemacht, daß sich die Stadt Dorsten um Aufnahme in das Programm „Soziale Stadt“ bemühen sollte. Die Mehrheitspartei lehnte damals ab.
Zechengelände: Fast 10 Jahre lang tat sich nichts in Sachen Fürst Leopold. Während die Mehrheitspartei jetzt mit Visionen Wahlkampf betreibt, ist die Stadt Herten schon weiter und in der Gegenwart angekommen. Die Zeche Ewald schloß beinahe zeitgleich mit Fürst Leopold – dort gibt es jetzt schon 500 neue Arbeitsplätze, weitere werden entstehen. Und Platz für Kultur, Begegnung und Gastronomie gibt es auch schon!
Helmut Schmidt wird mir verzeihen, auch als SPD-Mitglied darf man Visionen haben. Die SPD Dorsten hat solche:
- ein faires Bildungssystem für ALLE Schülerinnen und Schüler
- eine ökologische Stromerzeugung zum Wohle von Natur, Bürgerinnen und Bürgern und der Stadtkasse
- eine echte Bürgerbeteiligung – auch zwischen den Wahlen
Abriß des Gemeinschaftshauses, Ablehnung des Förderprogramms „Soziale Stadt“ und jahrelanges Brachliegen der Zeche Fürst Leopold sind dagegen keine Visionen, sondern traurige Fakten.