SPD Holsterhausen zeigte "Das Schönauer Gefühl" - Die Energiewende ist möglich!

Kommunalpolitik

"Eigene Stadtwerke können Dorsten finanziellen Handlungsspielraum geben" warb Dorstens Bürgermeisterkandidat Dr. Hans-Udo Schneider nach der Reportage "Das Schönauer Gefühl - Die Geschichte der Stromrebellen aus dem Schwarzwald" für seine Energiepläne. Zuvor hatte die SPD Holsterhausen eine Reportage des SWR über die kleine Schwarzwaldgemeinde Schönau gezeigt.

Nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl im Jahre 1986 formierte sich im kleinen Schwarzwaldstädtchen Schönau eine Bürgerinitiative. Ihr Ziel: Strom ohne Atom. 10 Jahre, 2 Bürgerentscheide und 6 Millionen DM (zum Erwerb des Stromnetzes) dauerte und kostete der Kampf, bis Schönau im Jahre 1997 das Stromnetz vom ehemaligen Großversorger KWR übernehmen durfte - als erste Gemeinde in Deutschland! Seitdem produziert Schönau seinen Strom selber - aus regenerativen Quellen. Gegner der Stadtwerke-Idee hatten Ängste geschürt, daß Schönau der Strom ausgehen würde. Das genaue Gegenteil ist der Fall: heute kann jeder bei EWS ökologisch produzierten Strom kaufen - in ganz Deutschland.

Das Beispiel Schönau zeigt: Die Energiewende ist möglich - wenn die Menschen in einer Stadt diese wollen. Dr. Hans-Udo Schneider hat seine Pläne für die Gründung eigener Dorstener Stadtwerke bereits im letzten Jahr vorgestellt. "Jetzt hat sich auch die CDU für die Prüfung eigener Stadtwerke ausgesprochen. Sie springt auf einen fahrenden Zug auf - und trotzdem sage ich: Gut so!" hofft Schneider auf eine breite Basis in der Energiedebatte.

Dr. Hans-Udo Schneider versprach im Falle seiner Wahl zum Bürgermeister eine rasche Prüfung, ob sich Stadtwerke für die Stadt Dorsten rechnen. Schneider hat beispielsweise schon Kontakt zu den Stadtwerken Herten aufgenommen. Diese stünden als Partner für die Anfangsphase bereit. "Herten könnte die Energie liefern, Dorsten müßte sich um Kunden kümmern" umreißt Schneider einen möglichen Start. Und die Kosten für die Gründung? Recht bescheiden - für die zu gründende GmbH braucht es nicht mehr als 25.000 Euro. Das Stromnetz müßten Dorstener Stadtwerke - anders als noch im Falle der Gemeinde Schönau - nicht kaufen.

Und der Nutzen für die Stadt Dorsten? "Von den Gewinnen Stadtwerke könnte die energetische Sanierung öffentlicher und auch privater Gebäude finanziert werden" blickt Schneider in eine mögliche Zukunft.

 

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