Nachrichten zum Thema Stadtentwicklung

Jan Kolloczek, SPD-Ratsherr aus Barkenberg. Stadtentwicklung Barkenberg: Bebauungsplan wird teil-aufgehoben

50.000 Menschen sollten einmal in Barkenberg leben, in besten Zeiten waren es keine 20.000. Seitdem schrumpft der Stadtteil, der demographische Wandel macht auch vor der einstigen Modell-Stadt nicht halt. Politik und Eigentümer haben darauf bereits reagiert. Im Rahmen des Projektes „Stadtumbau West“ wurden 8-geschossige Häuser auf 4 Geschosse reduziert oder gleich ganz abgerissen, abgebrochen sind einstige Modell-Bauten wie die Meta-Stadt oder auch die Blaue Schule. Der Wittenberger Damm ist in Teilen von 4 auf 2 Fahrspuren zurückgebaut worden – nun faßte der Umwelt- und Planungsausschuß den Aufstellungs-Beschluß, den Bebauungsplan Dorsten-Wulfen Nr. 23 „Stadtkern Ostabschnitt“ in Teilen aufzuheben.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 15.05.2013

 

Dirk Schult, SPD-Sprecher im Umwelt- und Planungsausschuß. Stadtentwicklung Römer Lippe Route: Brückenloser Weiterbau in Dorsten

In der Zukunft sollen Radfahrer einmal von Haltern bis nach Xanten „auf den Spuren der Römer“ quer durch das nördliche Ruhrgebiet radeln können. Der RVR baut seit Jahren an der Römer Lippe Route, die zwischen Haltern und Wesel weitestgehend mit der alten Bahntrasse identisch ist. Teilstücke sind bereits heute fertig, so auch in Holsterhausen: hier können Radfahrer von der Borkener Straße bis zur Stadtgrenze Schermbeck auf der alten Bahntrasse fahren. Mit dem nächsten Dorstener Teilstück, ca. 1 km lang, soll noch 2013 begonnen werden – von der Borkener Straße geht es dann in Richtung Osten über die alten Güterbanhhofflächen bis zur Bismarckstraße in Höhe der Berufsschule weiter. Allerdings mit einer Änderung: Die beiden einmal angedachten Brücken über die Bismarck- und Borkener Straße entfallen.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 01.03.2013

 

Ali Sen, SPD-Ratsherr aus Hervest-Dorsten. Stadtentwicklung Zechenfläche: UPA gibt gleich dreimal grünes Licht

Weitere Bausteine auf dem Weg zu einer Folgenutzung für die ehemalige Zechenfläche Fürst Leopold beschloß der Umwelt- und Planungsausschuß (UPA) in seiner jüngsten Sitzung. Gleich 3 Bebauungsplanverfahren wurden auf die nächste Verfahrensstufe gehoben:

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 27.02.2013

 

Dirk Schult, SPD-Sprecher im UPA. Stadtentwicklung Merkaden: Städtebaulicher Vertrag kann geschlossen werden

Spätestens 2015 sollen die Merkaden eröffnet werden. Auf dem Weg dahin ist nun ein weiterer Puzzle-Stein fertig: Der städtebauliche Vertrag zwischen der Stadt Dorsten und dem Investor kann geschlossen werden. Der Umwelt- und Planungsausschuß (kurz: UPA) nahm den vorliegenden Vertragsentwurf der Verwaltung zustimmend zur Kenntnis. Der Vertrag regelt, welche Baumaßnahmen außerhalb des Baugrundstücks durchgeführt werden müssen, wer dafür die Verantwortung trägt und wer welche Maßnahme bezahlt. Und zu tun gibt es einiges: Die Unterführungen müssen verfüllt, die Übergänge über den Westwall und die B 224 neu errichtet und die Rad- und Fußgängerwege um das Einkaufszentrum herum verlegt werden.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 23.01.2013

 

Dirk Schult, SPD-Sprecher im UPA. Stadtentwicklung Hürfeld-Halde: SPD drängt auf öffentlichen Zugang

Das Bergwerk Prosper-Haniel wird sein Bergematerial auf der Bergehalde „Im Hürfeld“ ablagern. Der Umwelt- und Planungsausschuß (UPA) stimmte in seiner heutigen Sitzung der zustimmenden Stellungnahme der Verwaltung mit großer Mehrheit zu. Ursprünglich sollten die Dorstener Zechen Leopold und Wulfen an der Marler Straße ihr Bergematerial abschütten, nach der Schließung des Bergwerks Lippe blieb die Hürfeld-Halde jedoch unvollendet; in der Mitte der Halde verblieb eine Senke, die nun mit dem Bergematerial der Bottroper Zeche Prosper-Haniel verfüllt werden soll. Bis zur Zechenschließung 2018 wird Prosper-Haniel ca. 3,5 Mio Tonnen Bergematerial auf die Hürfeld-Halde verbringen. Der Transport erfolgt mit LKWs über die A 52 und L 608 n und damit nur zu einem geringen Teil über Dorstener Stadtgebiet.

Die Verwaltungsvorlage wurde um drei Anregungen ergänzt. Auf Antrag der SPD soll die Stadt Dorsten mit der RAG vereinbaren, daß die heute bereits fertig gestellten Teile der Hürfeld-Halde der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Der öffentliche Zugang war bereits in den 80er Jahren eine wesentliche Forderung für das Ja zur Hürfeld-Halde – leider bis heute nicht umgesetzt. Der Beigeordnete Holger Lohse äußerte zwar Zweifel, ob der Zugang im Rahmen des aktuell laufenden bergrechtlichen Verfahrens geregelt werden kann; gleichzeitig sagte er jedoch zu, mit der RAG zu verhandeln, um eine privat-rechtliche Lösung zu finden.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 22.01.2013

 

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