Dirk Schult, SPD-Sprecher im UPA. Spätestens 2015 sollen die Merkaden eröffnet werden. Auf dem Weg dahin ist nun ein weiterer Puzzle-Stein fertig: Der städtebauliche Vertrag zwischen der Stadt Dorsten und dem Investor kann geschlossen werden. Der Umwelt- und Planungsausschuß (kurz: UPA) nahm den vorliegenden Vertragsentwurf der Verwaltung zustimmend zur Kenntnis. Der Vertrag regelt, welche Baumaßnahmen außerhalb des Baugrundstücks durchgeführt werden müssen, wer dafür die Verantwortung trägt und wer welche Maßnahme bezahlt. Und zu tun gibt es einiges: Die Unterführungen müssen verfüllt, die Übergänge über den Westwall und die B 224 neu errichtet und die Rad- und Fußgängerwege um das Einkaufszentrum herum verlegt werden.
Details wie Ausbaubreiten, verwendete Materialien oder Lage von Wegen und Übergängen regelt der städtebauliche Vertrag nicht. Diese Details kommen zu einem späteren Zeitpunkt des Verfahrens. Gleichwohl hakte die SPD im UPA noch einmal nach und bekräftigte die bereits zuvor mehrfach vorgetragene Forderung, daß es beispielsweise bei Wegebreiten zu keinen Engstellen kommen darf. Besonders im Blickpunkt ist dabei der Gehweg entlang der B 224.
Auf welchem Weg der Investor sein Projekt Merkaden Dorsten umsetzen will, ist immer noch nicht entschieden. Er fährt weiter zweigleisig. Möglich ist die sog. „kleine“ Lösung – hier wird das neue Center nach den Maßgaben des derzeit gültigen Bebauungsplanes geplant – und die große Lösung, für die ein neuer Bebauungsplan aufgestellt werden muß. Der UPA hat dazu in seiner Dezember-Sitzung den Startschuß gegeben. In beiden Fällen haben Verwaltung und Kommunalpolitik aber genügend Mitspracherecht, die Planung beeinflussen zu können.