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Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik
Kommunalpolitik Mangel an Beteiligungskultur
Die Stadt Dorsten hat auf Initiative der Dorstener SPD zu Jahresbeginn eine Arbeitsgruppe aus Fachkräften ins Leben gerufen, deren Aufgabe darin besteht, ein Konzept für die zukünftige Kinder- und Jugendarbeit in Hervest zu entwickeln, darin eingebunden ein Konzept für das zu errichtende Soziokulturelle Zentrum auf dem ehemaligen Zechengelände.
Nach meiner Einschätzung leistet diese Arbeitsgruppe aus Vertretern der Stadt und den „Akteuren“ im Stadtteil unter Moderation von Prof. Deinert und Dr. Knopp von der FH Düsseldorf ganz hervorragende inhaltliche Arbeit. Dies zeigen nicht zuletzt die guten Arbeitsergebnisse, wie sie auf einem Ideen-Workshop am vergangenen Donnerstag vorgestellt und diskutiert werden konnten.
Bedauerlich nur, dass dieser engagiert vorbereitete Workshop, zu dem neben den Bürgern des Stadtteils ganz direkt die Teilnehmer der Hervest-Konferenz und die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses schriftlich eingeladen waren, so wenig Resonanz erfuhr.
Der Jugendhilfeausschuss als für diese Fragen zuständiger Fachausschuss glänzte in weiten Teilen durch Abwesenheit, auch die Beteiligung von Mitgliedern aus der Hervest-Konferenz war eher sporadisch, Dorstener Bürger –letztlich Fehlanzeige.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 10.05.2011
Kommunalpolitik Wiedereinführung der Stichwahl stärkt kommunale Demokratie!
Der Landtag hat in seiner Sitzung am Freitag, den 15.04.2011 die Wiedereinführung der Stichwahl bei der Wahl der (Ober-)Bürgermeister und Landräte beschlossen. Zukünftig werden die Hauptverwaltungs-beamten in Nordrhein-Westfalen wieder mit der absoluten Mehrheit der abgegebenen Stimmen spätestens in einem Stichwahlgang gewählt. „Damit ist wieder sichergestellt, dass die gewählten Hauptverwaltungs-beamten in Nordrhein-Westfalen tatsächlich die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger vertreten“, das erklärte Michael Hübner, MdL in seiner Rede vor dem Landtag in Düsseldorf.Rückblende:
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 03.05.2011
Kommunalpolitik Ist Dorsten eigentlich zukunftsfähig?
Dorsten ist eine Flächenstadt und hat es nicht leicht. Da ist der mittelalterliche Kern rund um die Agathakirche, da sind die dörflichen Gebiete im Süden und Norden, die von Zechen geprägten Ortsteile Hervest und Holsterhausen und dann noch eine Neue Stadt Wulfen.
So gesehen ein künstliches, heterogenes Gebilde namens Stadt, das seit 1975 unter dem Namen Kommunale Neuordnung geboren wurde.
Was vor 36 Jahren als Möglichkeit eines neuen Anfangs begann, ist auch heute noch eher ein Torso als eine Einheit.
Natürlich hatten es die 36 Jahre in sich. Zechensterben und damit verbunden ein gewaltiger Strukturwandel, Wirtschafts- und Finanzkrisen, Arbeitslosigkeit, Wiedervereinigung und, und, und ….
Krisen dieser Art können Depressionen unter Politikern, auch unter Kommunalpolitikern auslösen. Es gibt aber auch Möglichkeiten, kreativ Chancen auszuloten.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 02.05.2011
Kommunalpolitik Tönsholt muß endlich an Dorsten angebunden werden!
Tönsholt – ein (fast) vergessener Stadtteil in Dorsten… Rund 300 Menschen leben hier – und sind von Dorsten so gut wie abgeschnitten. Die Bushaltestelle nach Dorsten (an der Gladbecker Straße) ist rund 1,2 km entfernt.
Bislang werden die Tönsholter Grundschüler mit einem Bus zur Schule nach Altendorf-Ulfkotte gefahren.
Die SPD sah sich in Tönsholt um und sprach mit den Eltern. Fazit: Diese Siedlung wurde stadtplanerisch vernachlässigt. SPD-Fraktionsvorsitzender Friedhelm Fragemann wendet sich mit einem Brief an den Bürgermeister Lütkenhorst und den Stadtbaurat Holger Lohse.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 29.04.2011
Kommunalpolitik Hervester SPD unterstützt Forderung nach Belebung des Brunnenplatzes
„Schöne neue Welt auf dem Zechengelände“ unter diesem mit einem Fragezeichen versehenen Titel veranstaltete der SPD-Ortsverein Hervest seine Offene Vorstandssitzung am letzten Dienstag.
Die Fragezeichen sind berechtigt, denn immer noch bleibt für den normalen Bürger undurchschaubar, was die TEDO-Planer denn nun eigentlich konkret realisieren wollen und können. Das Verwirrspiel muss ein Ende haben, so sieht es offensichtlich inzwischen auch die Stadt, so sieht es die Hervester SPD schon seit langem. Friedhelm Fragemann, SPD-Fraktionsvorsitzender hierzu: „Mitte Mai wird es nun eine endgültige Entscheidung geben, da bin ich vorsichtig optimistisch, denn nicht nur die Stadt, auch Tedo steht angesichts der knappen Zeitschiene unter deutlichem Erfolgszwang“.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 19.04.2011
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