Nachrichten zum Thema Umwelt

Umwelt ZDF-Politbarometer: 56 % der Bundesbürger gegen eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke

Im September will die schwarzgelbe Bundesregierung die strahlende Atomkatze aus dem Sack lassen. Gibt es die von der Atomwirtschaft herbeigesehnte Laufzeitenverlängerung für die Atomkraftwerke? Für die Atomwirtschaft sind die alten Meiler eine Gelddruckmaschine. Diese produzieren nicht nur Strom, sondern pro Tag auch einen Gewinn von 1 Million Euro. Jedes einzelne Kraftwerk!

Die Bundesbürger haben eine klare Meinung zur Atomkraft. Im neuesten ZDF-Politbarometer lehnen 56 % der Befragten eine Laufzeitverlängerung ab. Dieser Wert ist stabil, im Mai waren 55 % der Befragten gegen eine Laufzeitverlängerung.

Eine ähnlich klare Meinung haben die Befragten, was mit den gigantischen Gewinnen geschehen soll. Hier sprechen sich 70 % für eine Brennelementesteuer aus.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 30.08.2010

 

Umwelt Erpessung! Energieversorger drohen für längere Atomkraftwerkslaufzeiten

Die deutsche Atomwirtschaft will mit aller Macht längere Laufzeiten für die Atomkraftwerke durchsetzen. Dabei schrecken die vier großen deutschen Stromkonzerne Eon, RWE, Vattenfall und EnBW auch nicht vor offenkundigen Erpressungsversuchen zurück.

Die Spitzenvertreter der Atomlobby haben in dieser Woche die Bundesregierung aufgefordert, die Laufzeiten der Atommeiler zu verlängern. Gleichzeitig soll die Regierung auf die vereinbarte Brennelementesteuer verzichten. Statt dessen bietet die Atomlobby einen „Ablasshandel“ an, bei dem sie sich mit einem „zweistelligen Milliardenbetrag“ längere Laufzeiten und die Abwälzung der Atomrisiken auf die Steuerzahler erkaufen will.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 20.08.2010

 

Dirk Schult, SPD-Sprecher im Umwelt- und Planungsausschuß. Umwelt Brennende Wälder in Russland – Atomkraft bleibt gefährlich!

Sauberer Strom aus Atom. Gut für die Umwelt – so verkaufen Energieerzeuger gerne ihre riskante Atomkraft. Ihr Kalkül: Die Atomreaktoren sind längst abgeschrieben und produzieren außer Strom vor allen Dingen eins: riesige Gewinne für RWE, Vattenfall & Co.

Gerade einmal 24 Jahre ist es her, daß im ukrainischen Tschernobyl ein Atomreaktor explodierte und große Flächen um den Reaktor herum verstrahlt wurden. Die radioaktive Wolke erreichte 1986 auch Deutschland. 24 Jahre – das mag für Menschen eine lange Zeit sein. Für die Radioaktivität ist es das nicht. Jetzt brennen in Russland Wälder und Torflandschaften, die Brände drohen auch verstrahlte Landstriche in Brand zu setzen. Umweltexperten befürchten, daß dann erneut Radioaktivität frei gesetzt wird, die auch Deutschland erreichen kann!

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 12.08.2010

 

Frank Walter Steinmeier, Fraktionsvorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion. Umwelt "Längere Laufzeiten sind mit uns nicht zu machen"

Massiven Widerstand gegen die Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken hat der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank-Walter Steinmeier angekündigt. Energiepolitisch gebe es für die Hochrisikotechnologie keinen Bedarf mehr.

Nach dem Ende der Sommerpause will sich die Bundesregierung auf eine Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken festlegen. Wie lange dann auch alte, unsichere Meiler noch betrieben werden sollen, bliebt bislang unklar. Jüngst hatte etwa CSU-Chef Horst Seehofer eine zeitliche Begrenzung insgesamt infrage gestellt. Ungewiss bleibt auch, in welcher Höhe die dann folgenden Zusatzeinnahmen der Energiekonzerne durch eine Brennelementesteuer belegt werden. Bundeskanzlerin Angela Merkel und auch Umweltminister Norbert Röttgen hatte kürzlich davor gewarnt, die Atomwirtschaft zu stark zu belasten. Dabei rechnen Experten mit Erträgen von eine Million Euro für jeden alten abgeschriebenen Meiler – täglich.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 08.08.2010

 

Umwelt Arbeitskreis Energie hat seine Arbeit aufgenommen

Als erster von 6 Arbeitskreisen hat der Arbeitskreis „Energie“ jetzt seine Arbeit aufgenommen. Wo kommt die Energie von morgen her? Im Kommunalwahlkampf 2009 hat die SPD zusammen mit dem rotgrünen Bürgermeisterkandidaten Dr. Hans-Udo Schneider für eigene Stadtwerke getrommelt. Gut für´s Klima – und gut für den städtischen Haushalt.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 22.06.2010

 

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