Als erster von 6 Arbeitskreisen hat der Arbeitskreis „Energie“ jetzt seine Arbeit aufgenommen. Wo kommt die Energie von morgen her? Im Kommunalwahlkampf 2009 hat die SPD zusammen mit dem rotgrünen Bürgermeisterkandidaten Dr. Hans-Udo Schneider für eigene Stadtwerke getrommelt. Gut für´s Klima – und gut für den städtischen Haushalt.
Umwelt
Mittlerweile gibt es viele Beispiele in Deutschland, die zeigen, daß Klimaschutz und Gewinne für den städtischen Haushalt gemeinsam möglich sind. Die Formel lautet schlicht: Stadtwerke. Den Anfang machte in den 90er Jahren die Schwarzwaldgemeinde Schönau. Gegen harten Widerstand löste sich das Dorf erst von seinem Strommonopolisten und gründete dann eigene Stadtwerke, die Strom ökologisch herstellen. Schönau versank nicht in Dunkelheit, die Stadtwerke funktionierten von Anfang an einwandfrei. Und mittlerweile kann dieser Ökostrom sogar in ganz Deutschland bezogen werden.
Dorsten hat keine Stadtwerke, seine Bürgerinnen und Bürger müssen ihren Strom von einem der vielen Anbieter beziehen. Sind es die großen 4 Anbieter, haben sie keine Wahlmöglichkeit, wie dieser Strom produziert wird. Suchen sie sich einen alternativen Anbieter aus, z. B. einen Ökostromproduzenten, fließt das Geld aus Dorsten ab.
Was eigene Stadtwerke für die eigene Stadt leisten können, zeigt das Beispiel Herten. Diese Stadtwerke erwirtschaften Gewinne – und diese kommen den Hertenerinnen und Hertenern zugute.
Hier will die SPD nun ein Modell für Dorsten erarbeiten. Wie kann Strom klimaschonend produziert werden – und wie bleiben mögliche Gewinne in Dorsten? Taugt das Beispiel Schönau auch für Dorsten? Antworten auf diese Fragen sucht der Arbeitskreis „Energie“.
Homepage SPD-Stadtverband Dorsten

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