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Nachrichten zum Thema Umwelt
Umwelt Windkraft: Stadt prüft
Die Stadt Dorsten überprüft den Flächennutzungsplan hinsichtlich Konzentrationszonen für Windenergieanlagen. Zur Zeit gibt es 4 solcher Zonen in Dorsten, in denen Windkrafträder stehen (dürfen). Politik und Verwaltung hatten diese Zonen vor 12 Jahren festgelegt. So sollte ein Wildwuchs von Anlagen unterbunden werden. Diese Zonen sind nun voll, neue Anlagen können hier nicht mehr errichtet werden. Es gibt Interessenten zum Bau neuer Anlagen, der Stadt Dorsten liegen rund 25 Anfragen vor. Ob in Dorsten aber überhaupt noch zusätzliche Flächen für neue Windkraftanlagen zur Verfügung stehen, das will die Stadt nun prüfen. Sollte es noch geeignete Flächen geben, müsste der Flächennutzungsplan entsprechend geändert werden. Das Prüfergebnis soll im Sommer feststehen und nach der Sommerpause im Umwelt- und Planungsausschuß beraten werden.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 20.05.2012
Umwelt Fracking: Plötzliche Kehrtwende der Bundesregierung? Mal abwarten…
Die schwarzgelbe Bundesregierung ist plötzlich „sehr skeptisch“, was die Gasförderung mittels des umstrittenen Frackings angeht. Nimmt sie nun endlich etwa die Ängste der Bevölkerung um ihr Trinkwasser ernst? Teilt sie die Sorgen der Wasserwirtschaft, die seit Monaten vor den Gefahren des Frackings warnen? Haben sie die Bilder aus Amerika alarmiert, wo in den Fracking-Gebieten brennendes Wasser aus den Hähnen läuft?
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 07.05.2012
Umwelt Fracking: NEIN – Unterschreiben auch Sie!
Sehen Sie Werbung im Fernsehen? Sie dürfen jetzt ruhig leise „ja“ sagen, es hört sie ja niemand. Dann haben Sie nämlich sicher schon den Werbespot von ExxonMobil gesehen. In dem ein nicht mehr ganz junger Ingenieur etwas von sicherer Erdgasförderung erzählt – und gleichzeitig versichert, er sei an sicherem Trinkwasser interessiert. Die Rede ist von: Fracking!
Beim Fracking wird ein Cocktail verschiedenster Chemikalien unter hohem Druck ins Erdreich gepumpt, um die gashaltigen Gesteinsschichten aufzubrechen. Nur so lassen sich die sog. unkonventionellen Erdgasvorkommen ausbeuten. Das Problem dabei: Reste des Chemie-Cocktails verbleiben in der Erde – niemand kann ausschließen, daß sich die Chemikalien nicht mit dem Grundwasser vermischen.
Bilder aus den USA geben Grund zur Sorge – dort hat sich z. B. brennbares Gas mit dem Trinkwasser vermischt. Die Folge: Das Wasser aus dem Wasserhahn brennt, wenn man ein Streichholz in seine Nähe hält!
Jetzt wollen die Energieriesen in Deutschland die unkonventionellen Gasvorkommen ausbeuten – eben mit jenem Fracking-Verfahren. Sorgen machen sich nicht nur viele Menschen in Deutschland, sondern auch unsere Trinkwasserproduzenten! Sie ziehen alle an einem Strang und sagen „Nein“ zu Fracking. Die SPD Dorsten hat sich im letzten Jahr auf ihrem Stadtparteitag gegen das Fracking ausgesprochen und sammelt jetzt Unterschriften. Diese sollen dem Bundestagsabgeordneten Michael Gerdes übergeben werden.
Machen Sie mit! Sagen auch Sie „Nein“ zu Fracking – es geht um unser Lebensmittel Nr. 1, dem Trinkwasser! Wo können Sie unterschreiben? An allen SPD-Infoständen in Dorsten, nächste Gelegenheit: Samstag, 5. Mai, ab 10 Uhr auf dem Dorstener Marktplatz.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 04.05.2012
Umwelt Für sauberes Wasser – Gegen Fracking: SPD bewertet Gutachten
Frühzeitig hat sich die SPD gegen das Bohren nach Gas in tiefen Gesteinsschichten unter dem Einsatz von riesigen Mengen Wasser, Sand und teils toxischen Chemikalien positioniert.
Damit unterstützt sie nicht nur die Wasserversorger in der Region und die Bürgerinitiative „Gegen Gasbohren“, sondern sorgt für sachliche Informationen und Sensibilisierung der Bürger vor Ort. So wurde bereits im Februar auf einer viel beachteten öffentlichen Veranstaltung, neben 2 Bundestags- und einem Landtagsabgeordneten waren die Gelsenwasser AG, die Bürgerinitiative und Vertreter der Stadt und des Stadtrates auf dem Podium in der Gesamtschule Wulfen, über das risikoreiche Förderverfahren berichtet. Dorsten wird gleich von 3 Gesellschaften „in die mögliche Zange“ genommen, so die SPD.
Jetzt liegt ein erstes Gutachten der Öffentlichkeit vor, das von der wahrscheinlich größten Fördergesellschaft, Exxon Mobil, in Auftrag gegeben wurde.
„Ja es gibt Risiken, die sind aber beherrschbar“, so könnte die Kurzfassung lauten.
„Ich habe nichts anderes erwartet“, bewerten fast gleichlautend Hans-Willi Niemeyer, Vorsitzender der Dorstener SPD und Jürgen Kruse von der Bürgerinitiative Gegen Gasbohren aus Borken das bestellte Gutachten.
„Die vielen bekannt gewordenen Störfälle mit irreparablen Folgen für das Grund- und Trinkwasser in mehreren Ländern (USA, Kanada, Australien …), auch in Deutschland, besonders in Niedersachsen, sprechen eine ganz andere Sprache als die der Gutachter“, so Hans-Willi Niemeyer.
Die Dorstener Sozialdemokraten wollen nicht locker lassen und fordern alle Parteien auf, nicht nur Absichtserklärungen abzugeben, sondern auch aktiv für den Schutz des heimischen Grund- und Trinkwassers einzutreten.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 26.04.2012
Umwelt Alle sind gegen Fracking – Warum wird trotzdem weiter gebohrt? Anzeige der CDU irreführend
Das Bohren nach Gas mit viel Wasser, Sand und Chemikalien ist ein glänzendes Geschäft. In erster Linie für die Fördergesellschaften. Aber auch die Bundesländer verdienen an dem Verkauf der Schürfrechte. Verlierer sind eindeutig die Umwelt und die Verbraucher.
Nachdem sich die SPD auf fast allen Ebenen (Bund, Land, Dorsten*) gegen das Fracking positioniert hat, teilt jetzt auch der CDU- Landtagskandidat für unseren Wahlkreis per Zeitungsanzeige**) (!) mit, dass er gegen diese Art der Gasförderung sei.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 22.04.2012
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