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Nachrichten zum Thema Umwelt
Umwelt Fracking: Dorstener Appell an Steinmeier übergeben
Die Vorbehalte gegenüber der unkonventionellen Förderung von Erdgas (Fracking) sind nicht zu übersehen. In wenigen Monaten hat die Dorstener SPD über 500 Unterschriften von Bürgern gesammelt, die sich für ein Fracking-Verbot aussprechen.
Gestern trafen Landrat Cay Süberkrüb und die Bundestagsabgeordneten Michael Gerdes, Frank Schwabe sowie Michael Groß (alle SPD) den Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion in Berlin. Sie übergaben Frank-Walter Steinmeier den sogenannten Dorstener Appell und berichteten ihm über die Gefahren des Fracking.
Steinmeier versicherte, dass die Sorge um Mensch und Umwelt auf bundespolitischer Ebene angekommen sei. Nach Einschätzung der SPD-Bundestagsfraktion müsse man die bisherigen gesetzlichen Anforderungen an die Fracking-Technologie als vollkommen unzureichend bezeichnen. Unter den jetzigen Bedingungen sei die Förderung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten unter dem hohen Chemikalien-Einsatz nicht zu verantworten.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 04.07.2012
Umwelt Exxon Mobil wirbt offensiv für Fracking – Landtagsabgeordnete zum Frühstück eingeladen – Michael Hübner, MdL, geht nicht
Die öffentliche Meinung ist klar gegen Fracking. Das haben auch die großen Fördergesellschaften verstanden und steuern jetzt massiv dagegen. Bisher wurde verharmlost, jetzt werden die Landtagsabgeordneten umgarnt. Lobbyismus heißt das Zauberwort.
Exxon Mobil ist eine ganz große Nummer im umstrittenen unkonventionellen Gasfördergeschäft. Die Anzeigenkampagne mit dem eigenen Ingenieur, der mit seinem Namen für sichere Gasförderung eintritt, ist in der Versenkung verschwunden. Sie hat keiner ernst genommen und war dadurch kontraproduktiv.
Die neue Strategie heißt, ran an die Politiker. Das sind bei uns die neu gewählten Landtagsabgeordneten. Sie alle erhielten von Exxon Mobil eine Einladung zum Energie-Frühstück am 4. Juli. Ort: Die mondänen Rheinterassen in Düsseldorf. Zwischen Kaffee, Rührei und Schinken sollen sich die Mandatsträger ab sofort ein Bild machen, das von Exxon Mobil geprägt ist. Skepsis soll abgebaut , Sympathie aufgebaut werden.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 27.06.2012
Umwelt Unterschriftenübergabe wird zu Demonstration gegen Fracking
„Wasser ist Lebensmittel und nachhaltig schützenswert“. Auf diese Selbstverständlichkeit wiesen Michael Gerdes und Frank Schwabe, beide SPD-Mitglieder des Deutschen Bundestages bei der Übergabe der inzwischen über 500 Unterschriften gegen Fracking in unserer Region hin.
„Das Bohren nach Gas in großer Tiefe, unter dem Einsatz von Hochdruck, Wasser, Sand und teils hochgiftigen Chemikalien, ist nicht nur in Trinkwasserzonen, sondern auch im Bergbaugebiet zu untersagen“, so die Kernaussage der beiden Politiker.
Sie nahmen die Gelegenheit wahr, die politische Sachlage zu erläutern. Danach sind die Wirtschaftsminister der FDP im Bund und in Niedersachsen das eigentliche Problem, um zu klaren gesetzlichen Regelungen zu kommen. Besonders in unserem Nachbarbundesland wird bereits fleißig „gefrackt“, um zu erkunden und zu erproben. „Mit vielen Störfällen und großen Umweltschäden“, so die Bürgerinitiative Gegen Gasbohren, die bundesweit äußerst aktiv ist. Das Symbol, die Rote Hand, die unmissverständlich signalisieren soll: „Stopp Fracking“, wurde vom veranstaltenden SPD-Ortsverein Rhade unübersehbar plakatiert.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 25.06.2012
Umwelt Unterschriften gegen Fracking werden Samstag in Rhade übergeben
Am Samstag, 23. Juni, um 13 Uhr, treffen sich die Rhader Sozialdemokraten mit interessierten Bürgern vor der Rhader Mühle, Lembecker Straße 140-142, um 500 Unterschriften gegen das umstrittene Frackingverfahren an Frank Schwabe zu überreichen. Frank Schwabe ist Mitglied des Deutschen Bundestages und Berichterstatter der SPD-Fraktion für das auf allen Ebenen heiß diskutierte Thema.
Beim Bohren nach Gas, das in tiefen Schichten im Schiefergestein eingeschlossen ist, wird mit Hilfe von Druck, Wasser und teils hochgiftigen Chemikalien das Gestein aufgebrochen, um das Gas zum Bohrloch zu leiten.
Dieses Verfahren, auch „Gasförderung aus unkonventionellen Lagerstätten“ genannt, steht im begründeten Verdacht, das Grund- und Trinkwasser irreparabel zu verseuchen. Während in Niedersachsen und im Norden von NRW bereits zu Erkundungszwecken „gefrackt“ wird, soll Dorsten künftig von 3 Seiten „angebohrt“ werden. Entsprechende Anträge liegen der Bezirksregierung vor.
Die Unterschriftenlisten tragen die Bezeichnung „Dorstener Appell“. Darin heißt es u. a., dass Fracking abgelehnt wird und das Trinkwasser zu schützen ist.
Die Dorstener SPD hat sich intensiv mit dem Thema beschäftigt und die Unterschriftenaktion gestartet. Besonders erfreut und dankbar zeigt sich Hans-Willi Niemeyer darüber, dass die Rhader Siedlergemeinschaft selbst initiativ geworden ist und geholfen hat, Unterschriften zu sammeln und Informationsgespräche zu führen. Er hofft, dass viele Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit wahrnehmen, an der Unterschriftenübergabe teilzunehmen und das Gespräch mit Frank Schwabe zu suchen.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 21.06.2012
Umwelt Energiewende endlich in Angriff nehmen!
Merkels Bundesregierung hat die Energiewende, die sie vor einem Jahr groß angekündigt hatte, total verschlafen. Statt gezielt von dem Einsatz der Atomenergie auf erneuerbare Energien umzusteuern, hat es bislang in erster Linie Kompetenzstreitigkeiten zwischen den beteiligten Ministerien gegeben. Die Bundeskanzlerin hat erste Konsequenzen gezogen und den hauptverantwortlichen Umweltminister Norbert Röttgen entlassen. Ein Armutszeugnis für die schwarz-gelbe Energiepolitik.
Dabei ist die Energiewende das vielleicht anspruchsvollste wirtschaftliche und umweltpolitische Projekt Deutschlands in diesem Jahrzehnt. Gelingt sie, ergeben sich enorme wirtschaftliche Chancen, die Deutschland zu einer weltweiten Spitzenstellung als Standort für modernste Energietechnologien verhelfen können. Wird die Energiewende allerdings schlecht gemacht oder gar ganz in den Sand gesetzt, kann dies auch gravierende Folgen für Wirtschaft, Verbraucherinnen und Verbraucher in Form von hohen Energiepreisen und einer unsicheren Energieversorgung haben.
Ein Masterplan für die Energiewende
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 03.06.2012
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