Nachrichten zum Thema Arbeit und Wirtschaft

Arbeit und Wirtschaft Faire Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkt - SPD-Präsidium macht Vorschläge

In Deutschland nehmen unsichere Arbeitsverhältnisse, Lohndumping und Chancenlosigkeit von Langzeitarbeitslosen immer mehr zu. Der Arbeitsmarkt ist in Unordnung. Deshalb hat das SPD-Präsidium Vorschläge vorgelegt, die wieder für faire Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkt sorgen sollen. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer brauchen anständige Löhne und Mindestlöhne. Menschen, die von Arbeitslosigkeit betroffen sind, brauchen neue Chancen und eine Absicherung, die ihre Lebensleistung anerkennt.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 22.03.2010

 

Hans-Willi Niemeyer, Vorsitzender der SPD Dorsten Arbeit und Wirtschaft Wolfgang Clement war da – welchen Gewinn kann Dorsten verbuchen?

Es ist gut, wenn die städtische Wirtschaftsförderungsgesellschaft WinDor regelmäßig öffentlich zum Wirtschaftsempfang einlädt, um neue Anregungen, Vorschläge und Visionen von externen Experten entgegenzunehmen.
Jetzt war Wolfgang Clement da. Ex- Ministerpräsident, Ex- Super- Minister in Berlin, freigestellt von allen parteipolitischen Zwängen. Fraglos eine Persönlichkeit, die was zu sagen hat(te).

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 20.01.2010

 

Arbeit und Wirtschaft Der Fall Schlecker: Schluß mit der Lohndrückerei! Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!

Seit Monaten häufen sich Berichte über Lohndrückerei und Tarifflucht bei der Drogeriekette Schlecker. Jetzt ist es an der Zeit, dies endgültig wirksam zu unterbinden.

Schlecker verliert seit Jahren Marktanteile im harten Konkurrenzkampf der großen Drogerieketten. Auf die Verluste reagierte Schlecker mit einer neuen „Unternehmensstrategie“: Die über­wiegend kleineren Ladengeschäfte wurden dichtgemacht und durch größere „Schlecker-XL-Filialen“ ersetzt. Diese neue Geschäftsstrategie verbindet Schlecker mit aktiver Lohndrückerei. Schlecker XL wird als eigenständige GmbH im Schlecker-Konzern geführt, die nicht dem geltenden Tarifvertrag unterliegt. Die bisherigen Schlecker-Beschäftigten, überwiegend Frauen, wurden entlassen und über die Zeitarbeitsfirma „Meniar“ in den neuen XL-Filialen als Leiharbeiter wieder angestellt – allerdings oft nur zur Hälfte des alten Lohns. Zunehmend wurde so die Stammbelegschaft durch Leiharbeiter ersetzt.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 14.01.2010

 

Thomas Wiese, ein ungewöhnlicher Unternehmer. Arbeit und Wirtschaft Besuchen Sie mit uns Thomas Wiese, einen ungewöhnlichen Unternehmer

Am Donnerstag, 04. Juni, ist Dr. Hans-Udo Schneider zu einem außergewöhnlichen Unternehmer nach Unna eingeladen. Wer mag, kann Dorstens Bürgermeisterkandidaten gern zu Alu Unna begleiten. Anmeldungen sind bis zum 02. Juni im Büro des SPD-Stadtverbands Dorsten unter der Rufnummer 02362 – 9 81 40 möglich. Abfahrt ist um 08.00 Uhr am Busbahnhof in Dorsten, nach einem rund zweistündigen Besuch ist die Ankunft in Dorsten für gegen 14 Uhr geplant.

Vor neun Jahren rettete der damalige Betriebsratsvorsitzende Thomas Wiese Alu-Unna vor der Insolvenz und wurde zum Unternehmer. Er kaufte das Werk für eine Mark, übernahm Schulden im zweistelligen Millionenbereich. Doch schon bald schrieb Alu-Unna wieder schwarze Zahlen. Über 200 Arbeitsplätze waren gerettet.
Vor wenigen Wochen sorgte Thomas Wiese, der auch als Unternehmer in der IG-Metall blieb, wieder für Schlagzeilen. Gute Nachrichten sind in der Krise rar. Kein Wunder, dass der Firmenchef von Alu Unna in den letzten Wochen oft in den Medien zu sehen war. Rund 50 Millionen Euro investiert die Firma in zwei neue Strangpressen. Die erste wird 2010, die zweite 2011 die Produktion aufnehmen. Zudem kündigte Wiese an, 150 neue Jobs schaffen zu wollen. Und das, obwohl auch Alu Unna mit massiven Auftragseinbrüchen zu kämpfen hat.
Bei unserem Besuch wird Thomas Wiese erläutern, was bei Alu Unna anders ist, als in den meisten anderen Unternehmen.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 23.05.2009

 

Dr. Hans-Udo Schneider spricht vor mehr als 100 Gästen zum 1. Mai. Arbeit und Wirtschaft Schneider sprach auf DGB-Kundgebung in Dorsten: Bündnis Schule-Beruf gründen!

Wenn nicht jetzt – wann dann? In der schwersten Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit kehrte der DGB mit einer Veranstaltung zum 1. Mai nach Dorsten zurück. "Selten war bei uns der Kampf für Arbeitnehmerrechte so notwendig wie in diesen Zeiten der Krise und des Sozialabbaus." begrüßte Karlheinz Auerhahn von der IGBCE am Donnerstag die mehr als 100 Gäste im Evangelischen Gemeindehaus.

„Arbeit für alle bei fairem Lohn“
lautet das diesjährige Motto der Gewerkschaften zum Tag der Arbeit. Wie es zu der Krise kommen konnte, was jetzt getan werden muß – dazu sprach Dr. Hans-Udo Schneider. Wer den Bürgermeisterkandidaten Schneider erwartet hatte, sah sich getäuscht. Keine Wahlkampfparolen – Schneider sprach als Gewerkschafter. Und nahm hier kein Blatt vor den Mund, hatte kein Scheu, sich mit „seiner“ Partei („Hartz IV gehört weg“) und „seiner“ Kirche (kein weiterer Sozialabbau – „es gilt auch für den Bereich der Kirchen, von Diakonie und Caritas“) anzulegen.

Gründe der Krise? Sie ist auf keinen Fall einfach so über uns hereingebrochen – so Schneider – „Das ist Volksverdummung“. Die Ursachen sind hausgemacht – Umverteilung von unten nach oben und eine nicht mehr zu befriedigende Gier nach Rendite. Dazu Eliten, die sich mehr um das Wohl von Banken kümmern als um das Gemeinwohl.

Was ist zu tun? Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen wieder für ihre Rechte kämpfen. Das geht nur mit starken Gewerkschaften. Schneider rief dazu auf, in Gewerkschaften einzutreten, Betriebsräte zu gründen. Nur so lässt sich die Spaltung unserer Gesellschaft aufhalten und „Arbeit für alle bei fairem Lohn“ umsetzen.

Zum Schluß regte Schneider zwei konkrete Projekte in und für Dorsten an. Zum einen die Gründung eines neues DGB-Ortsverbandes in Dorsten, zum anderen ein Bündnis Schule im Übergangsfeld zum Beruf. Heimische Wirtschaft, Handwerk, Gewerbe, Kirchen und Sozialverbände sollen sich zusammenschließen, um jedem ausbildungswilligen Jugendlichen dieser Stadt auch eine Lehrstelle zu garantieren. Ein entsprechendes Konzept wurde bereits in Gladbeck unter Mitwirkung von Dr. Hans-Udo Schneider entwickelt.

Die Rede zum 1. Mai von Dr. Hans-Udo Schneider:

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 01.05.2009

 

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