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Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik
Kommunalpolitik Das Sommer-Interview mit Friedhelm Fragemann
Harmonie? Nein Danke!
Sommerzeit, Sitzungspause. Das nutzte die Dorstener Zeitung, den SPD-Fraktionsvorsitzenden Friedhelm Fragemann zur politischen Lage in Dorsten zu interviewen. Das Gespräch führte Klaus-Dieter Krause:
DZ: Herr Fragemann, wie lebt es sich damit, dass die SPD zwar im Stadtrat die größte Oppositionspartei stellt, aber so gut wie keine Chance hat, eigene Anträge gegen den Willen der CDU durchzusetzen?
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 23.07.2014
Kommunalpolitik Jan Kolloczek zum stellvertretenden Bürgermeister gewählt
Im großen Sitzungssaal des Rathauses fand sich der am 25. Mai neu gewählte Rat der Stadt Dorsten zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Von den 44 Ratsfrauen und Ratsherren gehören 15 der SPD-Fraktion an.
Nach Eröffnung der Ratssitzung durch Alterspräsident Werner Schroer (CDU) und Vereidigung des neuen Bürgermeisters Tobias Stockhoff (CDU) wählte der Rat gestern aus seiner Mitte heraus zwei Stellvertreter des Bürgermeisters. Neben Christel Briefs (CDU) wurde der Wulfener Sozialdemokrat Jan Kolloczek einstimmig bei einer Enthaltung gewählt.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 24.06.2014
Kommunalpolitik Eine kritische Begrüßung des neuen Bürgermeisters
Guten Morgen Herr Stockhoff,
nun ist es soweit. Sie sind Vorsitzender des Rates, Chef der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Bisher haben Sie sich dadurch „ausgezeichnet“, dass Sie alle zu treffenden kommunalen Entscheidungen davon abhängig machten, ob sie der CDU, Ihrer CDU nützen.
Sie werden verstehen, dass nicht wenige Bürgerinnen und Bürger sehr skeptisch sind, ob Sie dieses „Scheuklappenverhalten“ ablegen können. Es wird also ein schwieriger Anfang. Da Sie letztlich nur von einer Minderheit aller Wahlberechtigten gewählt wurden, können Sie nicht von einer breiten Unterstützung ausgehen. Sie müssen also um Zustimmung werben. Das wird Ihnen nur dann gelingen, wenn Sie Ihre Versprechungen, die Sie in der langen Vorwahlzeit gemacht haben, auch erfüllen.
Sie müssen also mit einer sehr kritischen Begleitung Ihrer Arbeit rechnen. Die Öffentlichkeit wird sehr genau beobachten, ob Sie alle Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt im Auge haben. Sie sind nämlich als Bürgermeister nur Erster unter Gleichen. Das verpflichtet Sie, ab sofort nicht mehr das Parteibuch entscheiden zu lassen, sondern zum Wohle unserer Stadt, die besten Ideen zur Mehrheit zu verhelfen. Eine Schonfrist erhalten Sie nicht. Sie haben sich immer sehr weit „aus dem Fenster gelehnt“, um mit Ihrer scheinbaren Erfahrung zu prahlen.
Unsere Stadt und unsere Bürgerinnen und Bürger haben es verdient, vom ersten Tag an „professionell“ geführt zu werden. Und heute ist der erste Tag.
Glück auf!
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 23.06.2014
Kommunalpolitik Was haben Fußball und (Kommunal-)Politik gemeinsam?
Fragen, die als Einwürfe gelten könnten
"Wenn du gewinnst, hast du alles richtig gemacht!" - Eine Floskel, aber zutreffend! Wenn du verloren hast, wird analysiert warum das so ist. Richtig so!
Mannschaftsaufstellung? Zu viele Häuptlinge, zuwenig Indianer? Ist die Verjüngung gelungen? Wo sind die Führungsspieler, die Verantwortung übernehmen? War eine Taktik durchgängig zu erkennen? Was macht man, wenn man in Rückstand gerät? Ist der Kader gut genug, um dem Gegner Paroli bieten zu können? Stimmt die Moral? Erreicht das Trainergespann alle Spieler? Ist Angriff die beste Verteidigung? Müsste mehr über links gespielt werden? Ist der klassische Ausputzer wirklich tot? Mit Doppelspitze zum Sieg? Gab es genug Unterstützung von außen? Hatte die Mannschaft genug Charakter? Wurde zulange auf Ergebnis statt auf Sieg gespielt? Was muss sich drehen, damit die Mannschaft morgen ganz oben steht?
Heute wünschen wir der deutschen Fußball-Nationalmannschaft eine überzeugende Vorstellung. Gelingt es, könnte morgen auch eine Partei, die in Rückstand geraten ist, davon lernen.
GLÜCK AUF!
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 21.06.2014
Kommunalpolitik Ein Gruß an Lambert Lütkenhorst
Letzter Arbeitstag eines beliebten Bürgermeisters
Jetzt ist es soweit. Lambert Lütkenhorst (CDU) verlässt den Chefsessel im Dorstener Rathaus. Ein Bürgermeister, der von Jahr zu Jahr souveräner wurde. Ein Bürgermeister, der bei den Bürgerinnen und Bürgern beliebt war. Wie sonst hätte er alle Wahlen überlegen gewonnen. Ein Bürgermeister, der auch der Liebling der Presse war. Wie kein anderer verstand er es, die Sache und sich in Szene zu setzen. Lambert Lütkenhorst war politischer Konkurrent, nicht Gegner. In der SPD haben ihn häufig als Partner erlebt, der auch auf dem kurzen Dienstweg etwas regelte. Fast immer gut gelaunt, manchmal flapsig, selten arrogant. Jetzt endet seine Dienstzeit.
Ob ganz freiwillig?
Da halten sich hartnäckig die Gerüchte, dass es auch Kräfte in der eigenen Partei gab, die so unüberhörbar „mit den Hufen scharrten“, dass die eigene Entscheidung, aufzuhören, nicht so ganz schwer fiel.
Heute wollen wir aber dem langjährigen Dorstener Bürgermeister Lambert Lütkenhorst zurufen: „Vielen Dank und alles Gute für die Zukunft“.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 20.06.2014
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