Nachrichten zum Thema Allgemein

Dirk Schult, Pressesprecher der SPD Dorsten. Allgemein Schwarzgelbe Steuererhöhungsorgie - Darf es auch noch ein bißchen mehr sein?

Wunderrepublik Deutschland – Städte, Bundesländer und der Bund sind seit Jahren tief verschuldet, aber die FDP forderte Steuersenkungen. Dann kam die Bankenkrise, der Staat musste milliardenschwere Bürgschaften abgeben, aber die FDP forderte weiter Steuersenkungen. Dann der Fall Griechenland, der kostet Deutschland 22 Milliarden. Und die FDP? Richtig – sie forderte weiter Steuersenkungen.

Dann kam der 9. Mai. Der Tag der Landtagswahl.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 25.05.2010

 

Allgemein Ende einer Tradition – Post ab sofort nur noch Untermieter in Dorsten

Die Post – ein ruhmreiches und traditionsreiches Unternehmen. Lange, bevor Europa bis auf wenige Flugstunden zusammenschrumpfte, sorgte die Post für Volkerverständigung. Wort für Wort, Brief für Brief und später Telegram für Telegram. Als die Städte wuchsen, prägten stattliche, imposante Postgebäude einen Platz oder einen ganzen Straßenzug. Das alles ist ab sofort nur noch Geschichte in Dorsten. Die Post schließt ihre Filiale im Lippetorcenter, ab sofort ist sie nur noch Untermieter eines Lotto- und Tabakladens in der Essener Straße. In den 70er Jahren sang noch ein Bundespräsident hoch vom gelben Wagen, heute pfeift es bloß noch aus der Raucherlunge…

Das Dienstleistungsangebot sinkt. Kunden der Postbank müssen ab sofort nach Marl, die neue Post ist nur noch für Dienstleistungen rund um den Brief zuständig.

Was besonders ärgerlich ist: Die Post ist (noch) ein staatliches Unternehmen. Aber wurden die Bürgerinnen und Bürger vorher gefragt, was sie von diesem Konzept „Kinderpost“ halten? Wenn die Post ihre Immobilien verkauft, wenn die Post mit ihrem neuen Konzept Betriebskosten senkt, wenn die Post nur noch Untermieter ist, dann mag das gut für die Bilanz sein. Aber ist es das auch für die Kunden? Der Kunde mag vielleicht nicht überall König sein. Aber im Falle der Post ist er sogar der eigentliche Eigentümer!

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 19.05.2010

 

Hannelore Kraft, hier an der Seite von Elsbeth Kolloczek und Volker Jenau, kommt Freitag nach Marl-Hüls. Allgemein Treffen Sie Hannelore Kraft - Freitag in Marl-Hüls!

Unsere Spitzenkandidatin Hannelore Kraft besucht den Kreis Recklinghausen! Am Freitag ist sie ab 10:30 Uhr in der Fußgängerzone in Marl-Hüls unterwegs.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 03.05.2010

 

Dirk Schult, SPD-Ratsherr. Allgemein 10 Millionen für einen Totengräber - aber kein Geld für Mindestlöhne?

Kennen Sie noch Thomas Middelhoff? Das ist der Totengräber von Karstadt. Bzw. von Arcandor. Einer seiner genialen Ideen auf dem Weg in den Ruin war ja auch, den Namen zu ändern. Hat aber die Pleite von Karstadt nicht aufhalten können. Tausende Karstadt-Mitarbeiter sorgen sich nun um ihre Zukunft - keine Sorgen muß sich Thomas Middelhoff machen. Der ist zwar nicht mehr Chef von Karstadt, aber ihm geht es als einziger Ex-Karstädter richtig gut. Wie jetzt zu erfahren war, bekommt er 10 Millionen Euro für seine Beratertätigkeit von der Privatbank Sal. Oppenheim. Die war mal an Karstadt beteiligt. Und als Karstadt pleite ging, geriet auch die Privatbank in Gefahr. Die Folge: Sie verlor ihre Unabhängigkeit. Dennoch kassierte Thomas Middelhoff Millionen - für welche Beratertätigkeit auch immer...

Während sich die Wirtschaftsbosse und Manager beinahe ungehemmt bereichern,

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 13.04.2010

 

Dirk Schult, SPD-Ratsherr. Allgemein Neues Postkonzept für Dorsten: Sind Sie eigentlich gefragt worden?

Die Post ließ jetzt die Katze aus dem Sack bzw. ihre Filiale aus dem Lippetor-Center. Ab dem 18. Mai ist das traditionsreiche Unternehmen nur noch als Untermieter in der Dorstener Innenstadt. Und zwar in der Lotto-Annahmestelle auf der Essener Straße.

Erinnern Sie sich noch an das stattliche Postgebäude am Essener Tor? Geschichte – verkauft. Von dort ging es als Mieter ins Lippetor-Center. Geschichte. Nun ist die Post nur noch Untermieter. Das mag gut sein für die Kostenbilanz der Post, ist es aber auch gut für die Kunden? Eine Postdienstleistung passt künftig zwischen zwei Zigarettenschachteln…

Die SPD-Fraktion hat die für Dorsten vorgestellten Pläne scharf kritisiert („Kinderpost“). Und Fragen gestellt (Standort Schließfächer, Erreichbarkeit außerhalb der Ladenöffnungszeit etc.). Die SPD befürchtet eine Absenkung des Standards und einen Rückzug auf Raten. Dafür setzte es scharfe Vorwürfe von der Post („Ignoranz“, „Unwissenheit“).

Wenn die Post darauf verweist, daß es auch in der neuen Postfiliale vollwertige Postdienstleistungen geben wird und somit eine Absenkung des Standards nicht zu befürchten ist, dann ist das nur die halbe Wahrheit. Denn die neue Postfiliale ist keine Postbank mehr! Das heißt, für Kreditgeschäfte oder Anlageberatungen müssen Postbankkunden demnächst nach Marl.

Ignoranz – wem gehört die Post eigentlich? Antwort: Der Staat hält die Aktien an diesem Unternehmen. Das heißt, die Post gehört uns allen! Aber sind Sie auch gefragt worden, was Sie von diesem Postkonzept halten? Wer ignoriert hier wen?

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 10.04.2010

 

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