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Nachrichten zum Thema Bundespolitik
Bundespolitik Martin Schulz verzichtet auf Außenminister-Posten
Erklärung des Parteivorsitzenden
Der scheidende SPD-Chef Martin Schulz verzichtet auf das Amt des Außenministers, sollte es zu einer Koalition mit CDU, CSU und SPD kommen. Seine Erklärung im Wortlaut:
Der von mir gemeinsam mit der SPD-Parteispitze ausverhandelte Koalitionsvertrag sticht dadurch hervor, dass er in sehr vielen Bereichen das Leben der Menschen verbessern kann. Ich habe immer betont, dass - sollten wir in eine Koalition eintreten – wir das nur tun, wenn unsere sozialdemokratischen Forderungen nach Verbesserungen bei Bildung, Pflege, Rente, Arbeit und Steuer Einzug in diesen Vertrag finden. Ich bin stolz sagen zu können, dass das der Fall ist. Insbesondere ist die Neuausrichtung der Europapolitik ein großer Erfolg. Umso mehr ist es für mich von höchster Bedeutung, dass die Mitglieder der SPD beim Mitgliedervotum für diesen Vertrag stimmen, weil sie von dessen Inhalten genauso überzeugt sind, wie ich es bin. Durch die Diskussion um meine Person sehe ich ein erfolgreiches Votum allerdings gefährdet. Daher erkläre ich hiermit meinen Verzicht auf den Eintritt in die Bundesregierung und hoffe gleichzeitig inständig, dass damit die Personaldebatten innerhalb der SPD beendet sind. Wir alle machen Politik für die Menschen in diesem Land. Dazu gehört, dass meine persönlichen Ambitionen hinter den Interessen der Partei zurück stehen müssen.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 09.02.2018
Bundespolitik GroKo oder NoGroKo? - SPD-Mitglieder entscheiden ab 20. Februar
Kommt es jetzt zur dritten Großen Koalition unter Angela Merkel? In einer Nachtsitzung einigten sich die Verhandlungsdelegationen von SPD, CDU und CSU auf den neuen Koalitionsvertrag. Nur einen Tag später stimmte der CSU-Vorstand dem Koalitionsvertrag zu, die CDU will sich auf einem Parteitag Ende Februar die Zustimmung ihrer Mitglieder einholen. Bei der SPD dürfen alle Mitglieder abstimmen. Ja oder Nein zum Koalitionsvertrag?
Michael Gerdes, Bundestagsabgeordneter für Dorsten, Gladbeck und Bottrop, hat da eine klare Meinung: Die große Koalition war kein Wunschprojekt, sondern das Ergebnis des Scheiterns von "Jamaika". Er sieht im jetzt ausverhandelten Vertrag konkrete Verbesserungen im Bereich Arbeit, Rente, Pflege und Bildung. Da wären zum Beispiel die Beschränkung der sachgrundlosen Befristungen von Arbeitsverträgen, mehr Geld für den sozialen Wohnungsbau oder die paritätische Finanzierung der Krankenkassenbeiträge. Aber reicht das der Basis?
Der SPD-Kreisverband Recklinghausen lädt vor Beginn des Mitgliedervotums zu einer Diskussionsveranstaltung mit dem Juso-Bundesvorsitzenden, Kevin Kühnert, und dem stellv. SPD-Bundesvorsitzenden, Thorsten Schäfer-Gümbel ein:
GroKo - ja oder nein? - Freitag, 16.02.2018, 15 Uhr im Bürgerhaus Süd in Recklinghausen (Körnerplatz 2).
Die Abstimmung über den Koalitionsvertrag soll am 20. Februar beginnen. Bis dahin wird jedes SPD-Mitglied seine Abstimmungsunterlagen erhalten und darf dann per Briefwahl abstimmmen. Einsendeschluß ist der 2. März um 24 Uhr. Ab dann wird gezählt. Das Ergebnis soll am 4. März bekannt gegeben werden.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 09.02.2018
Bundespolitik Turbulenzen in der SPD - Martin Schulz gibt Vorsitz auf
Andrea Nahles als Nachfolgerin vorgeschlagen
Kaum waren die Koalitionsverhandlungen abgeschlossen, aus Sicht der SPD und der meisten Medienbeobachter mit klarer sozialdemokratischer Handschrift, folgte der innerparteiliche Paukenschlag. Martin Schulz, vor einem Jahr kometenhaft aufgestiegen und mit 100 Prozent zum Vorsitzenden der SPD gewählt, ist „verglüht“. Sichtbar angeschlagen zieht er die Konsequenz wegen anhaltender Kritik über mehrere inhaltliche und personelle Kehrtwendungen, verzichtet auf das Vorsitzendenamt, um als deutscher Außenminister in der GroKo, Europa zu stärken.
In der Partei rumort es, dass die Nachfolge in der Parteispitze verabredet wurde, ohne die Parteigremien einzuschalten. Andrea Nahles wird es dadurch nicht leichter haben, den Neuanfang der Partei zu organisieren, vermuten nicht wenige Insider der SPD.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 08.02.2018
Bundespolitik GroKo - die Ampel steht auf gelb
Verhandlung aus Sicht der SPD-Spitze erfolgreich abgeschlossen
Nun ist es also vollbracht. Die SPD hat nach dem September-Wahldebakel mit sich gerungen, mit der CDU/CSU sondiert und verhandelt. Herausgekommen ist ein gemeinsamer Koalitionsvertrag. Das heißt, die nächste GroKo kommt bestimmt? Nein, noch ist es nicht soweit.
Vor dem endgültigen Startschuss müssen rund 460.000 SPD-Mitglieder Farbe bekennen. Mehr Basisdemokratie geht nicht. Erstaunlich, dass es in den Unionsparteien nicht gleiche Forderungen eines Mitgliederentscheids gibt. Heute nehmen wir die Entscheidung zur Kenntnis, morgen studieren wir den Koalitionsvertrag und „übermorgen“ werden wir dann unsere Stimme abgeben. Das wird dann noch einmal für die Parteispitze hoch spannend. Und für die Gesellschaft insgesamt auch. Wir werden den Koalitionsvertrag fair und sachlich analysieren und weiter darüber berichten. Unsere Veröffentlichungen sollen auch dazu beitragen, eine sachgemäße Entscheidung zu treffen.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 07.02.2018
Bundespolitik SPD erlebt Mitglieder-Boom
Noch gibt es in den Verhandlungen mit CDU und CSU keinen Durchbruch bei den großen inhaltlichen Knackpunkten. Das machte SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil am Tag 4 der Koalitionsgespräche deutlich. Zugleich freut er sich über einen Mitglieder-Boom bei der SPD.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 29.01.2018
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