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Nachrichten zum Thema Allgemein
Allgemein Mein Name ist Hannelore Kraft - Ein ganz persönliches Portrait (Teil 9)
14.Der 13. Mai 2012 wird mir mindestens genauso in Erinnerung bleiben wie meine erste Wahl zur Ministerpräsidentin. Es war Muttertag. Und es war wieder Wahltag.
Ich saß um 18 Uhr zusammen mit meinem Mann Udo, unserem Sohn Jan und einigen Weggefährten in meinem Büro in der Staatskanzlei und schaute auf die ersten Prognosen. Der rote Balken schoss sehr weit nach oben, da war ich erst einmal sprachlos. Die Wählerinnen und Wähler hatten uns erneut ihr Vertrauen geschenkt. Und dieses Mal auch mit einer klaren Mehrheit für SPD und Grüne.
Für mich war der Wahlerfolg auch eine Bestätigung dafür, dass wir mit unserer Politik den richtigen Weg eingeschlagen hatten. Wir konnten unseren Plan für NRW nun konsequent fortsetzen. Seitdem haben wir weiter hart daran gearbeitet, unser schönes Nordrhein-Westfalen zukunftsfest zu gestalten – vorausschauend und mit klaren Schwerpunkten.
Unser NRW ist auf einem guten Weg. Wir sind ein modernes Land mit beeindruckenden Menschen, tollen Städten, wunderschönen Regionen und vielen Ideen für die Zukunft. Wir haben schon vieles geschafft, aber es gibt noch einiges zu tun. Alles in allem kann man wirklich sagen: Wir bekommen das zusammen gut hin.
Nordrhein-Westfalen ist meine Heimat. Für dieses Land schlägt mein Herz. Deshalb habe ich immer wieder gesagt, dass ich auch zukünftig in Nordrhein-Westfalen bleiben werde, um hier jeden Tag hart zu arbeiten für eine gute Zukunft unseres schönen Landes. Aus Liebe zu Nordrhein-Westfalen.
Lesen Sie >>HIER<< die ganze Geschichte: "Mein Name ist Hannelore Kraft" - Eine Geschichte aus NRW
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 26.04.2017
Allgemein Wahlkampf: Warum machen wir das?
Eine selbstkritische Betrachtung
Unübersehbar kündigen bunte Plakate an, dass bald gewählt wird. An Informationsständen werden Kugelschreiber verteilt und Argumente ausgetauscht. Die Stimmung ist in der Regel gut, schließlich will man Optimismus ausstrahlen. Neben vielen freundlichen Menschen trifft man auch immer mal wieder auf Zeitgenossen, die die Aktivitäten von Parteien und engagierten, ehrenamtlich auftretenden Staatsbürgern äußerst gering schätzen. Wenn es nur bei einem „das interessiert mich nicht“ bliebe, könnte man zur Tagesordnung übergehen. Aber offene Beleidigungen sitzen da schon tiefer. Warum mache ich das? Warum tue ich mir das (noch) an? Es gibt nur eine Antwort: Aus Verantwortung! Aus Verantwortung gegenüber unseren Kindern und den folgenden Generationen. Deswegen stelle ich mich zur Verfügung. Deshalb stehe ich heute wieder am Infostand, um für eine gerechtere Gesellschaft zu werben.
Betrachtung eines immer noch engagierten Dorstener SPD-Mitglieds
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 24.04.2017
Allgemein Mein Name ist Hannelore Kraft - Ein ganz persönliches Portrait (Teil 8)
13.Unsere „Koalition der Einladung“ war eine sehr gute Erfahrung für die Parlamentarische Demokratie, denn wir mussten und konnten als Minderheitsregierung immer wieder auf wechselnde Mehrheiten bauen und Gesetze mal mit der CDU, FDP oder der Linkspartei verabschieden.
Wir haben in dieser Zeit viel erreicht. Wir haben die Studiengebühren abgeschafft und das dritte Kita-Jahr von den Beiträgen befreit. Wir haben zusammen mit der CDU den sogenannten „Schulkonsens“ vereinbart. Dadurch ist jetzt längeres gemeinsames Lernen überall in NRW möglich.
Wir haben auch unser wichtigstes Projekt „Kein Kind zurücklassen“ auf den Weg gebracht. Es geht darum, die gesamte Entwicklung eines Kindes besser in den Blick zu nehmen und den Familien bestmöglich und frühzeitig helfen zu können. Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, aber auch Kitas, Schulen, Sportvereine, Jugendämter, Ärzte, die Polizei sollen dabei systematisch zusammenarbeiten. Das fängt schon bei der Schwangerschaft an und geht bis zum Eintritt in das Berufsleben. Präventionsketten nennen das die Fachleute. Ich nenne das Brücken des Vertrauens zu den Eltern.
Ja, wir waren auf einem guten Weg. Aber dann fand unser Haushalt im März 2012 keine Mehrheit, und es kam zu vorzeitigen Neuwahlen. Also hieß es erneut: Auf in den „Wahl“-Kampf.
Wird fortgesetzt.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 24.04.2017
Allgemein Mein Name ist Hannelore Kraft - Ein ganz persönliches Portrait (Teil 7)
12.14. Juli 2010: Ich stehe im Saal des Landtags, und der Landtagspräsident fragt mich, ob ich die Wahl annehme. Natürlich war ich nervös. Schließlich wurde ich die erste Ministerpräsidentin in der Geschichte von Nordrhein-Westfalen und Regierungschefin des größten Bundeslandes in Deutschland.
Ich war stolz und überglücklich, dass neben meinem Mann und unserem Sohn meine Mutter diesen Moment mit mir erleben konnte. Leider ist sie im vergangenen Jahr gestorben. Das hat mich sehr traurig gemacht. Aber ich bin auch zutiefst dankbar, dass wir gemeinsam so viel Zeit in nächster Nähe miteinander verbringen durften.
Der Start als Ministerpräsidentin begann dann mit der größten „Straßenblockade“, die das Ruhrgebiet jemals erlebt hat. Als Höhepunkt des Kulturhauptstadtjahres „Ruhr 2010“ wurde die A40 – die Hauptschlagader des Ruhrgebiets – am Sonntag auf 60 Kilometern komplett für Autos gesperrt! Und ich war gerade fünf Tage Ministerpräsidentin und mittendrin dabei, als fast drei Millionen Besucher bei bestem Sommerwetter die Autobahn „besetzten“. Ein unglaublich fröhliches und friedliches Volksfest. Ich war tief gerührt, wie freundlich die Menschen auf mich zukamen, mir gratulierten. Das werde ich nie vergessen.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 22.04.2017
Allgemein Mein Name ist Hannelore Kraft - Ein ganz persönliches Portrait (Teil 6)
11.Der Gang in die Opposition nach der Wahl einer neuen Regierung aus CDU und FDP in Nordrhein-Westfalen war für uns alle bitter. Im Juni 2005 wählte mich die SPD-Landtagsfraktion zu ihrer Vorsitzenden. In diesen Wochen des Übergangs reifte sehr schnell bei der großen Mehrheit der Fraktion die innere Überzeugung, nicht resigniert zurück zu schauen, sondern die Zeit für einen Aufbruch und inhaltliche Neuorientierung zu nutzen. Ich erinnere mich noch gut, wie überrascht die Abgeordneten in den Regierungsfraktionen bei den ersten Landtagssitzungen waren, dass wir selbstbewusst und zuversichtlich auftraten und nicht wie geprügelte Hunde über die Flure schlichen. Vom ersten Tag an war die gemeinsame Leitlinie unseres Handelns und unserer täglichen Arbeit im Landtag: Wir wollen für die Bürgerinnen und Bürger erkennbar eine Regierung im Wartestand und keine verzagte und Nur-Dagegen-Opposition sein. Im Januar schenkte mir dann auch die Landespartei das Vertrauen, sie zu führen. Wir nutzten die Zeit, um in vielen Gesprächen mit Verbänden, Gewerkschaften, Kirchen, Vereinen, gesellschaftlichen Gruppen und den Bürgerinnen und Bürgern zuzuhören, um über Veränderungen und Lösungen zu diskutieren. All diese Erfahrungen flossen in unsere Arbeit ein und als das Wahljahr 2010 anbrach, bekam ich immer mehr das Gefühl, dass wir im Mai erfolgreich sein könnten.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 20.04.2017
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