Nachrichten zum Thema Gesellschaft

Filigranarbeit mit dem Plasmaschneidbrenner: Kunsttonnen von A. K. Böckenhoff. Gesellschaft Dorsten strahlt

Kunst- und Kulturaktion Stadtkrone: Ein Einstieg nach Maß

Es war die gestrige Atmosphäre, die die mehreren hundert Besucher des neuen Stadtparks Maria Lindenhof gefangen nahm. Die Dunkelheit über dem Gelände zwischen Lippe und Kanal, die Jahrzehnte andauerte, wurde von der Künstlerin Marion Taube mit ihrem Team zum Leben, sprich Leuchten erweckt.

 

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 18.11.2017

 

Gesellschaft 31. Oktober - Reformationstag - Feiertag

Heute vor 500 Jahren...

Gesetzlicher Feiertag in Deutschland. Außer der Reihe. Der Grund: Vor 500 Jahren gab es eine Revolution in Deutschland. Der Mönch Martin Luther hat dazu 95 Thesen aufgestellt, um mit der selbstherrlich auftretenden Katholischen Kirche zu brechen. Die Revolution wurde zur Reformation. Die Protestanten schufen die Evangelische Kirche, die dieses Jubiläum und Martin Luther heute feiern.

Die Erneuerung der Institution Kirche ist heute ein laufender Prozess. Sie muss sich auf der einen Seite stetig den neuen gesellschaftlichen Entwicklungen anpassen, andererseits darf sie die Traditionen der Glaubensverkündung nicht aufgeben. Sie würde dann schnell ihre Identität verlieren. Heute wird in vielen Reden daran erinnert werden. Wir hören zu und erkennen, dass Reformen überall notwendig sind, um eine positive Weiterentwicklung in Gang zu setzen, dabei das Traditionelle aber letztlich zu bewahren. In der Kirche, den Unternehmen, den Parteien. Dass in der SPD gerade jetzt die Reformation ausgerufen wird, ist 500 Jahre nach den Thesen von Martin Luther Zufall, aber alternativlos.

Dirk Hartwich, SPD-Ortsverein Rhade

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 31.10.2017

 

Wir verbeugen uns vor den Dorstener Opfern, die durch Dorstener Nazis umgebracht wurden. Gesellschaft Stolpersteine in Dorsten

Ein Denkmal der besonderen Art

Gunter Demnig ist ein Künstler. Er hat etwas geschaffen, was als größtes dezentrales Mahnmal in der Welt gilt. Zu seinem 70. Geburtstag erfahren wir, dass er inzwischen rund 63.000 Stolpersteine, die an ermordete jüdische Bürger in aller Welt erinnern, verlegt hat. 38 quadratische Steine, die eine Messingkappe mit den Namen und Daten der Opfer tragen, wurden auch in Dorsten vor deren Häusern verlegt.

 

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 29.10.2017

 

Wie hier im Landtgaswahlkampf sind auch zur Bundestagswahl wieder zahlreiche Plakate fast aller Parteien beschmiert. Gesellschaft Gemeinsamer Appell gegen das Beschmieren von Wahlplakaten

Gem. § 303 Strafgesetzbuch drohen demjenigen, der Wahlplakate zerstört oder beschmiert Geldstrafen oder sogar bis zu zwei Jahre Haft wegen Sachbeschädigung. „Ebenso wird bestraft, wer unbefugt das Erscheinungsbild einer fremden Sache nicht nur unerheblich und nicht nur vorübergehend verändert.“ Und besonders hart können die Strafen ausfallen, wenn verfassungsfeindliche Symbole auf die Plakate geschmiert werden.

Bei der Zerstörung oder dem Beschmieren von Wahlplakaten geht es aber um vielmehr. Denn wer Wahlplakate, egal welcher politischen Partei, beschädigt oder verändert, der greift damit unmittelbar unsere Demokratie an. Ein Wahlplakat ist eine Meinungsäußerung, so wie ein Brief oder eine Zeitung oder ein Buch. Wer also Plakate, Briefe, Zeitungen oder Bücher zerstört, der will Menschen mit Gewalt zum Schweigen bringen. Das ist erschreckend, völlig inakzeptabel und hat nicht das Geringste mit Politik, politischer Auseinandersetzung oder dem Eintreten für oder gegen eine bestimmte Meinung, Ansicht oder auch Partei zu tun.

 

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 15.09.2017

 

Gesellschaft Nachlese zur Hetze im Netz

Facebook-Gruppe „Wir sind Dorsten“ verbreitet rechtes Gedankengut

Die Kritik an unerträglichen Hetzern in der Facebook-Gruppe „Wir sind Dorsten“ hat kurzfristig Wirkung gezeigt. Ein beleidigendes, diskriminierendes „Gedicht“ gegen Flüchtlinge wurde kurzfristig entfernt. Das lässt vielleicht auf schlechtes Gewissen derjenigen Frau schließen, die es eingestellt hat. Am Montag (14.8.) taucht es unter dem Absender eines anderen Gruppenmitglieds wieder auf. Nun reicht es. Das Abmelden aus dieser Gruppe ist die logische Folge, um ein Zeichen zu setzen. „Ihr seid nicht Dorsten!“ Ob die Stadt Dorsten glücklich ist, dass unter dem Wappen der Lippestadt unerträgliche Hetze gegen Flüchtlinge möglich ist? Mit Sicherheit nicht.

Dirk Hartwich, SPD-Ortsverein Rhade

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 16.08.2017

 

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OV Vorsitzende

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Stephan Erbe                                                                                                                    komm. Stadtverbandsvorsitzender

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