Die Stadt Dorsten muß leben- und liebenswert für Kinder und Jugendliche werden. Das ist nicht nur ein Bedürfnis für die Heranwachsenden, sondern liegt auch im Interesse der Stadt Dorsten selber.
Was passiert, wenn Jugendliche die Schullaufbahn beendet haben? Bleiben sie in Dorsten, suchen sie sich hier eine Ausbildungsstelle – oder verlassen sie die Stadt und ziehen dann meist dauerhaft weg?
Die Interessen von Kindern und Jugendlichen müssen ernst genommen werden. Sie brauchen Spielplätze und Jugendtreffs und später Ausbildungsplätze. Und sie müssen schon frühzeitig verbindlich an politischen Entscheidungen beteiligt werden. Hier muß insbesondere das Gremium „Jugend in Aktion“ zu einem echten Jugendparlament ausgebaut werden, das auch Stimmrecht in den Ausschüssen des Rates erhält.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 01.03.2011
Bildung ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Zukunft. Aber gewährleistet das deutsche Bildungssystem das noch? Das Abschneiden deutscher Schülerinnen und Schüler bei internationalen Vergleichstests lassen da erhebliche Zweifel aufkommen. Und wie sieht das Bildungssystem in Dorsten aus? Dr. Hans-Udo Schneider präsentierte auf dem SPD-Stadtparteitag die ersten Ergebnisse des Arbeitskreises Schule:
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 28.02.2011
Der demographische Wandel hat zwei Seiten. Auf der einen Seite werden die Menschen in Deutschland immer älter, auf der anderen Seite werden immer weniger Menschen geboren. Schon heute leben mehr Senioren über 65 Jahre als Jugendliche unter 15 Jahren in Deutschland.
Das führt zu einer ganzen Reihe von Problemen:
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 27.02.2011
Kaum ein Tag vergeht, an dem es nicht irgendwo in Deutschland zu Übergriffen und Straftaten durch Rechtsradikale, Neonazis und Skinheads kommt. Bislang blieb Dorsten davon verschont – aber ist das ein Grund, nicht vorbeugend tätig zu werden?
„Nein“ sagen die Dorstener Jusos. Ihr Vorsitzender Hendrik Kempt berichtete auf dem SPD-Stadtparteitag vom aktuellen Projekt der Dorstener Jungsozialisten. „Wir wollen ein Bündnis gegen Rechts gründen. Jetzt – und nicht erst, wenn etwas passiert ist“. Dazu werden die Jusos in Dorsten Vereine, Verbände und Schulen ansprechen, hinterher sollen sich auch Parteien an dem Bündnis beteiligen.
Das Bündnis soll in die Schulen gehen, aufklären und Ansprechpartner sein. Diesen Weg ging die NPD, in dem sie auf Schulhöfen und am Schulweg CDs verteilte. Mittelfristig ist auch eine Vernetzung des Bündnisses auf Kreisebene geplant.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 26.02.2011
„Liebe Genossinnen und Genossen, das wird ein Arbeitsparteitag. Die Ergebnisse können sich sehen lassen, die können andere ruhig kopieren. Das ist ja gerade ganz groß in Mode“ – mit einem kleinen Seitenhieb auf Everybody´s Darling Guttenberg eröffnete Hans-Willi Niemeyer den heutigen Stadtparteitag in Rhade.
Nach der Begrüßung durch den Stadtverbandsvorsitzenden und Grußworten der Abgeordneten Michael Gerdes (Bundestag), Frank Schwabe (Bundestag, Vorsitzender des SPD-Kreisverbandes) und Michael Hübner (Landtag) präsentierten die Arbeitskreise ihre bisherigen Ergebnisse.
Soziale Stadt Hervest-Dorsten, Schule, Demographischer Wandel, Bürgerbeteiligung, Jugend, Energie – zu jedem politischen Themenfeld erarbeitete sich die SPD Positionen und Forderungen. Nach der Präsentation stimmten die Delegierten über die vorgestellten Thesen ab. Aus formalen Gründen waren das keine Anträge (die hätten vor Beginn des Parteitages ausformuliert vorliegen und von der Antragskommission beraten werden müssen), sondern Arbeitsanweisungen für die politische Arbeit im Stadtverband und in der Fraktion für die nächsten Monate.
Die wichtigsten Forderungen:
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 26.02.2011