Gute Musik braucht nicht mehr als 3 Gitarren - das beweisen die Mülheimer Liedermacher von "Liederlich" in ihren Konzerten. In ihrem musikalischen Gepäck: Lieder und Balladen über das Leben, die Liebe, die Politik - romantisch, politisch, frech und satirisch. Das Besondere daran: Alle Lieder sind selber gemacht.
Liederlich stellen ihr neues Programm in Holsterhausen vor:
Freitag, 10. Juni, 20 Uhr, Buddes Hof (Am Steinwerk 40)
Einlaß ist um 19 Uhr. Für das leibliche Wohl ist gesorgt, außer kühlen Getränken gibt es Bratwurst im Brötchen. Der Eintritt beträgt 5 Euro (ermäßigt 3 Euro). Die Einnahmen wird die SPD Holsterhausen für ein Rollstuhlprojekt auf dem Holsterhausener Waldfriedhof verwenden.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 02.06.2011
Zu ihrem nächsten Stammtisch lädt die Altstadt-SPD schon heute ein. Als Gast hat sie diesmal Bundesminister und Vizekanzler a.D. Franz Müntefering, MdB gewinnen können.
Er wird zum Thema ,,Wie wir die alternde Gesellschaft gerechter gestalten können'' sprechen.
Im Anschluss hieran besteht die Möglichkeit für Fragen und zur Diskussion.
Los geht’s am Freitag, 24.06.2011 um 18 Uhr im Café Elisa (im Hause des Seniorenzentrums St. Elisabeth), Gahlenerstr. 6, 46282 Dorsten.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 01.06.2011
Liebe Leserin, lieber Leser,
Deutschland hat zurzeit eine Regierung, in der sich alles um sich selber dreht, aber nicht um die Zukunft des Landes. Egal, mit welchem Thema man sich befasst, von Weichenstellungen ist in der Regierung nichts zu sehen. Es wird zurückgerudert, gezaudert oder ignoriert. Dass Schwarz-Gelb keine klare Orientierung hat, zeigt sich deutlich bei der Energiepolitik: Will die Koalition nun zurück zum Ausstiegsbeschluss oder will sie den Kern der Laufzeitverlängerung nur über diese Wochen retten? Und schon wieder sollen Deals mit den Atomkonzernen gemacht werden. Die gerade erst eingeführte sogenannte „Atomsteuer“ soll offenbar jetzt wieder abgeschafft werden. Das kann nur als Kompensationsangebot für die AKW-Betreiber gewertet werden. Schließlich sollen diese von Entschädigungsforderungen absehen, wenn ihre Reaktoren nun doch früher abgeschaltet werden als noch im letzten Herbst beschlossen.
Die Bundesregierung stolpert auch mit erschreckender Orientierungslosigkeit durch die Griechenlandkrise. Bundeskanzlerin Merkel gelingt es offensichtlich immer weniger, bei wichtigen Themen ihre Regierungskoalition zusammen zu halten. Schlimmer noch: Sie selbst scheint keine klaren Vorstellungen davon zu haben, welche Lösungen sie anstrebt. Immer noch ist völlig unklar, ob die Kanzlerin die – ohnehin sehr vagen – Einlassungen ihres Finanzministers zum Thema Umschuldung und privater Gläubigerbeteiligung mitträgt. Außer dem Schüren von Ressentiments ist von der Kanzlerin in der Sache nichts zu hören. In der Regierungserklärung zur G8-Konferenz in dieser Woche war kein substanzieller Vorschlag zu hören. Deutschland gerät so immer mehr in die Isolation.
Als Gast zur Fraktionssitzung hatten wir in dieser Woche die Unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs, Christine Bergmann (SPD), eingeladen. Wie zuvor der Öffentlichkeit, stellte Christine Bergmann uns ihren Abschlussbericht und ihre Empfehlungen vor, um sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen zu verhindern und Betroffene zu unterstützen. „Ich bin im Moment viel zugange, um dafür zu werben, dass das, was an Empfehlungen ausgesprochen wird, auch politisch umgesetzt wird“, sagte Bergmann vor der Sitzung. Ihr gehe es darum, dass die notwendigen Hilfen für Betroffene - von Beratung über Therapie bis zur Entschädigungsfrage - auf einen breiten gesellschaftlichen Konsens stoßen. Christine Bergmann hat dabei die volle Unterstützung der SPD-Fraktion.
Mit freundlichen Grüßen aus Berlin
Michael Gerdes
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 31.05.2011
2022 wird das letzte Atomkraftwerk in Deutschland abgeschaltet. Das kungelte in dunkler Nacht die gelbschwarze Bundesregierung in Berlin aus. Eine überfällige Entscheidung. Eine richtige Entscheidung – und doch ist sie falsch…
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 30.05.2011
In der öffentlichen Debatte um die zukünftige Ausgestaltung der Energieversorgung in Dorsten wird derzeit das Thema der Vergabe der Stromnetzkonzession (die Konzession der RWE läuft 2013 aus) intensiv geführt.
Auf einer Infoveranstaltung am 25.05. zu diesem Thema stellte das von der Stadt beauftragte Büro Rödel&Partner fünf mögliche Varianten vor. Diese reichen von der Netzübernahme durch die Stadt, über den Netzankauf zusammen mit einem strategischen Partner bis hin zur Konzessionsverlängerung mit der RWE.
Ein komplexes Thema, es müssen die verschiedenen Varianten in Verwaltung und Rat sauber geprüft werden, Chancen und Risiken abgewogen sein. Über alle politischen Lager hinweg dürfte unstrittig sein, neben einem rechtssicheren Vergabeverfahren muss gewährleistet sein, dass die anstehende Entscheidung auf wirtschaftlich gesunden Beinen steht. Da ist verantwortungsvolle und solide Detailarbeit von allen Beteiligten zu leisten.
„Ergebnisoffen“ –wie von der CDU eingefordert- im Sinne einer politischen Zielrichtung darf diese Diskussion jedoch nicht geführt werden. Die Politik kommt ihrer Verantwortung nicht nach, wenn sie keine Richtungsentscheidungen in Bezug auf dieses wichtige Zukunftsthema trifft. Der Bürger darf in der Frage, wie die Energiepolitik der nächsten Jahrzehnte in Dorsten aussehen soll, mehr erwarten als ein „warten wir mal ab“.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 29.05.2011