Vor einem Jahr bebte die Erde im Meer vor Japan. Ein riesiger Tsunami fegte über die japanischen Küstengebiete, tötete Zehntausende und machte weitere Zehntausende obdachlos. Doch zu dieser menschlichen Tragödie kam noch eine weitere: Fukushima. Der Tsunami unterbrach die Stromversorgung des Atomreaktors, es kam zur Kernschmelze, die Reaktorgebäude explodierten, Radioaktivität trat aus. Fukushima war nach Tschernobyl der größte Unfall in der zivilen Atomkraftnutzung.
Wie groß die Angst, der Schrecken war, zeigte die schwarzgelbe Bundesregierung. Kein halbes Jahr vor Fukushima verlängerte sie die Atomkraftwerkslaufzeiten und kündigte damit den von SPD und Grünen ausgehandelten Atomausstieg auf. Atomkraft sei sicher und beherrschbar… Ein Irrtum, wie Fukushima unmissverständlich zeigte. Es folgte die erneute schwarzgelbe Atom-Wende – bis 2022 sollen alle deutschen Kernkraftwerke vom Netz gehen. Die ältesten 8 Meiler wurden bereits 2011 abgeschaltet.
Die Atom-Lobby setzte auf Angst. Nicht vor Atomunfällen, sondern vor Stromausfällen. Der erste Winter zeigte: Die Angst war unbegründet. Auch ohne die 8 abgeschalteten Atomkraftwerke ging in Deutschland kein Licht aus.
Auf dem Weg zur Energiewende ist aber noch nichts erreicht. Die Energiewende – sie ist bislang nur ein Ziel. Jetzt müssen regenerative Energien gefördert, Stromtrassen geplant, genehmigt und gebaut sowie Energiespeicher errichtet werden. Daß die Bundesregierung nun die Förderung von Solarstrom kürzen will, das ist wieder einmal die falsche Energie-Politik.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 11.03.2012
Die Quote – ein Erfolg für Frauen in Politik, im öffentlichen Dienst und in der Wirtschaft: unter diesem Motto lädt die SPD Sonntag nach Wulfen ein.
Als fachkundige Referentin konnte Frau Dr. Steinberg gewonnen werden, sie ist Rechtsanwältin, Mediatorin und Business Coach. Sie wird über die Frauenquote in der Wirtschaft berichten.
Weitere Beiträge gibt es von Susanna Simmerl, stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende, und von Vera Konieczka, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Dorsten.
Die Veranstaltung beginnt Sonntag um 11 Uhr (Am Brauturm 7), für Musik sorgen Rolf Olland und Magnus Kremser. Ein Imbiß steht bereit.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 10.03.2012
Wie jetzt bekannt wurde, plant Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) die Bezüge von Bundesfreiwilligendienstleistenden (Bufdis) und freiwilligen Wehrdienstleistenden zu besteuern.
Soziales Engagement bzw. den Dienst am Vaterland mit der Forderung, diese wie die Bezüge anderer Einkommen besteuern zu wollen, owohl zumindest der BFD arbeitsrechtlich gesehen nicht mal mit einem normalen Arbeitslohn, sondern mit einem Taschen- und Verpflegungsgeld vergütet wird, ist absurd.
Wie kann man ein Salär versteuern, dem kein "normales" Arbeitsverhältnis zu Grunde liegt?
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 09.03.2012
In Deutschland ist die Zahl der Frauen in Führungspositionen immer noch verschwindend gering. Frauen haben viel schlechtere Aufstiegs chancen als Männer und werden schlechter entlohnt. Das ist traurige Bilanz der aktuellen OECD-Studie zur Gleichstellung.
Berufliche Gleichstellung in weiter Ferne
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 08.03.2012
Der Haushalt der Stadt Dorsten – ein trauriges Kapitel. Seit 1993 hat Dorsten keinen genehmigten Haushalt mehr, wuchs das Defizit, türmten sich die Kassenkredite bis auf 182 Mio. Euro auf. Das bedeutete schon in den letzten Jahren: Der Rotstift regiert. Kürzen, Streichen, Steuern und Gebühren erheben. Dennoch stiegen die Schulden, schmolz die Handlungsfreiheit zusammen. Nun steht der Haushalt 2012 an. Wieder traurige „Normalität“? Nein, die Lage ist dramatisch wie nie. Dorsten steht kurz vor der bilanziellen Überschuldung. In die aktuelle Haushaltsberatung mischen sich zwei neue Vokabeln: Stadtstärkungspakt und Haushaltssanierungsplan. Was diese Begriffe für die Stadt Dorsten bedeuten, das wollen wir den Besucherinnen und Besuchern unser Homepage erklären. Im ersten Teil geht es um den Stadtstärkungspakt:
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 07.03.2012