Die Östricher Wilhelm-Lehmbruck-Schule soll eigenständig bleiben. Diesen Antrag richtete die SPD-Fraktion jetzt an den Schulausschuß. In der Ratssitzung am Mittwoch wurde förmlich die Schließung der Johannes-Schule beschlossen – die Grundschule an der Marler Straße sollte ursprünglich mit der Östricher Grundschule und der Hardter Pestalozzi-Schule zu einem Grundschulverbund vereinigt werden.
Die Eltern stimmten mit den Füßen gegen die Johannes-Schule ab, meldeten ihre Kinder um – am Ende mußte die Johannes-Schule geschlossen werden. Damit ist aber nicht die Verbund-Lösung der beiden übrig bleibenden Grundschulen vom Tisch.
Beide Grundschulen sollen auch in Zukunft eigenständig bleiben. Der Bestand der Pestalozzi-Schule war nicht in Gefahr, sie hatte genug Schülerinnen und Schüler. Die Wilhelm-Lehmbruck-Schule soll nun von einer Änderung im Schulgesetz profitieren, nach der auch einzügige Grundschulen möglich sein sollen. Sie verfügt über ein herausragendes Alleinstellungsmerkmal – den bilingualen Unterricht. Als eine von nur 6 Schulen in ganz NRW! Dieses Profil soll nun gestärkt werden. Zum Antrag:
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 06.03.2012
Um eines ganz klar vorweg zu nehmen: Nein, Dorsten ist nicht das Chicago der 30er Jahre, ist kein Mafia-Land. Gleichwohl gibt es sie auch in Dorsten – die Kriminalität. Gewaltdelikte, Wohnungseinbrüche, Ladendiebstähle und –einbrüche, und die Fallzahlen steigen. Bislang übte sich die Polizeipräsidentin weitgehend in Beschwichtigungen, die Dorstener Kriminalitätszahlen seien nicht auffällig.
Die SPD fordert die Polizeipräsidentin auf, sich endlich einem Gespräch im Haupt- und Finanzausschuß zu stellen und das Sicherheitskonzept zu überarbeiten. Einen entsprechenden Antrag formulierte nun die SPD-Fraktion für die nächste Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses:
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 05.03.2012
Von „erheblichen Zumutungen“ spricht SPD-Fraktionsvorsitzender Friedhelm Fragemann, zu denen die SPD bei der Aufstellung eines Sanierungsplanes bereit sei. Beispielhaft nennt Fragemann eine Erhöhung der Grundsteuer. Und „notwendig“ bzw. unausweichlich sei auch, noch einmal alle Leistungen der Stadt auf den Prüfstand zu stellen, um noch einen letzten Rest Einsparpotential zu heben. Fragemann zieht aber eine rote Linie: „Am Ende muß bei den sog. „freiwilligen Leistungen“ auch noch drin sein, was drauf steht. Eine Musikschule, die zum Beispiel nur noch Blockflötenunterricht gibt, ist dann keine Musikschule mehr.“ widerspricht Fragemann den im Haupt- und Finanzausschuß aufgestellten Forderungen nach pauschaler Kürzung um 50 % im freiwilligen Bereich energisch: „Der totale Ausverkauf ist mit uns nicht zu machen!“.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 04.03.2012
Die Dorstener SPD trauert um Günther Bruhn. Er starb im Alter von 81 Jahren in der Nacht von Freitag auf Samstag. Das Holsterhausener Urgestein verkörperte den klassischen SPD-Typ: Zeche, Gewerkschaft, Sozialdemokratie. „Diskussionen mit Günther waren nie einfach. Er hatte seine Meinung – und die galt. Darauf konnten sich besonders die Arbeiter und der „kleine Mann“ verlassen“ erinnert sich Dirk Schult, Vorsitzender der SPD Holsterhausen. Günther Bruhn saß 25 Jahre im Rat der Stadt Dorsten. Auch nach seinem Ausscheiden 2004 blieb er aktiv, noch im Kommunalwahlkampf 2009 warb er um Stimmen für die SPD. Ortsverein, Stadtverband und Fraktion verlieren mit Günther Bruhn einen Mahner und Antreiber, dem die Sozialdemokratie und die Gewerkschaft immer eine Herzensangelegenheit war. Wir werden ihn nie vergessen.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 04.03.2012
Das Infomobil des Deutschen Bundestages tourt durch Deutschland und macht in der kommenden Woche von Montag bis Mittwoch Station auf dem Dorstener Marktplatz. Am Montag (5.3.2012) ist dort Michael Gerdes zu Gast. Wer etwas über die Parlamentsarbeit oder den Alltag in Berlin erfahren möchte oder sich über sozialdemokratische Positionen und Anträge informieren möchte – zwischen 10 und 12 Uhr wird Michael Gerdes alle Fragen beantworten.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 03.03.2012