SPD-Antrag: Wilhelm-Lehmbruck-Schule soll eigenständig bleiben

Schule und Bildung

Friedhelm Fragemann
Friedhelm Fragemann, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion.

Die Östricher Wilhelm-Lehmbruck-Schule soll eigenständig bleiben. Diesen Antrag richtete die SPD-Fraktion jetzt an den Schulausschuß. In der Ratssitzung am Mittwoch wurde förmlich die Schließung der Johannes-Schule beschlossen – die Grundschule an der Marler Straße sollte ursprünglich mit der Östricher Grundschule und der Hardter Pestalozzi-Schule zu einem Grundschulverbund vereinigt werden.

Die Eltern stimmten mit den Füßen gegen die Johannes-Schule ab, meldeten ihre Kinder um – am Ende mußte die Johannes-Schule geschlossen werden. Damit ist aber nicht die Verbund-Lösung der beiden übrig bleibenden Grundschulen vom Tisch.

Beide Grundschulen sollen auch in Zukunft eigenständig bleiben. Der Bestand der Pestalozzi-Schule war nicht in Gefahr, sie hatte genug Schülerinnen und Schüler. Die Wilhelm-Lehmbruck-Schule soll nun von einer Änderung im Schulgesetz profitieren, nach der auch einzügige Grundschulen möglich sein sollen. Sie verfügt über ein herausragendes Alleinstellungsmerkmal – den bilingualen Unterricht. Als eine von nur 6 Schulen in ganz NRW! Dieses Profil soll nun gestärkt werden. Zum Antrag:

An den
Vorsitzenden des Schulausschusses
Herrn Dirk Groß

TOP: „Erhalt der Wilhelm-Lehmbruck-Schule als eigenständige Schule / Aufgabe der Verbundlösung“

Sehr geehrter Herr Vorsitzender,

gemäß § 3.3 der geltenden Geschäftsordnung bitte ich Sie, den o.g. Punkt auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung des Schulausschusses zu berücksichtigen.

Die SPD-Fraktion stellt hierzu folgenden Antrag:
Die infolge des geplanten Grundschulverbundes mit der Pestalozzischule vorge-sehene Weiterführung der Wilhelm-Lehmbruck-Schule als unselbständiger einzü-giger Teilstandort wird aufgegeben. Die Wilhelm-Lehmbruck-Schule bleibt als eigen-ständige Schule erhalten. Die Schulaufsicht wird aufgefordert, entsprechende personelle Ressourcen bereitzustellen.

Begründung:
Nachdem die Landesregierung nun auch den Erhalt von Grundschulen mit nur einer Klasse pro Jahrgang (Einzügigkeit) ermöglichen will, sollte die Chance der Bestandssicherung des Schulstandortes Wilhelm-Lehmbruck-Schule in Östrich genutzt werden, da bei Aufgabe der Eigenständigkeit, also einer „Filialisierung“, die Weiterentwicklung des vorhandenen Vorzeigeprofils gefährdet würde. Die Wilhelm-Lehmbruck-Schule verfügt über herausragende Alleinstellungsmerkmale. So ist sie eine von nur sechs in NRW vorhandenen Schulen mit einem bilingualen Konzept und hat im Kreis Recklinghausen eine Sonderstellung. Die Schule ist zudem seit 2003 offene Ganztagsschule, wobei die Trägerschaft in Händen des Elternvereins liegt.

Das überzeugende Konzept konnte nicht zuletzt durch die finanzielle Unterstützung von Eltern- und Förderverein ermöglicht werden. Die Entwicklung der Schülerzahl weicht von der vieler anderer Schulen ab. Die Nachfrage steigt, nicht zuletzt auf Grund eines großen Anteils (ca. 50 %) von Schülern aus anderen Stadtbezirken.

Wir sollten ein bewährtes System nicht in Frage stellen, sondern die Weiterent-wicklung desselben ermöglichen. Mittel- bis langfristig können dann auch andere Schulstandorte davon profitieren.

Mit freundlichem Gruß

Fragemann

 

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