Eine klare Antwort sieht anders aus
Seit Tagen stehen die 32% wie in Stein gemeißelt auf der Internetseite der Deutschen Glasfaser GmbH. Gestern hätten mindestens 40% aller Rhader Haushalte einen Vertrag abschließen müssen, um eine Realisierung der Glasfaserverlegung einzuleiten. Damit wäre eigentlich das Thema vom Tisch. Wir fragen am Sitz der Firma in Borken nach:
- Wie viele Haushalte bis zum 11.12. in Rhade abgeschlossen haben, wird in den nächsten Tagen bekanntgegeben
- Wenn die 40% nicht erreicht wurden, wird die Frist verlängert
- Die Dauer der Fristverlängerung hängt davon ab, wie viele Vertragsabschlüsse tatsächlich registriert wurden
Fazit: Warum der Anbieter am Tag nach dem selbst gesetzten Stichtag keine klare Information über den Erfolg oder Misserfolg der Initiative öffentlich macht, ist überhaupt nicht nachzuvollziehen.
SPD-Ortsverein Rhade
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 12.12.2017
Landesregierung will Stahlgipfel ohne Diskussion über geplante Stahlfusion
Zu den Meldungen, der NRW-Stahlgipfel am 18.12.2017 solle nach dem Willen der Landesregierung nicht über die geplante Fusion von Thyssenkrupp und Tata-Steel diskutieren, erklärt Michael Hübner, Landtagsabgeordneter für Dorsten und Gladbeck sowie stellv. Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW:
„Die Landesregierung folgt in der Industriepolitik offenbar dem Motto: Ducken, schweigen, verharmlosen! Es stehen durch die angestrebte Fusion von Thyssenkrupp und Tata-Steel mindestens 2000 wertvolle Arbeitsplätze auf dem Spiel. Aber es geht um weit mehr. Verliert NRW einen strategisch wichtigen Teil seiner Industrie? Wenn der Unternehmenssitz der ThyssenKrupp-Stahltochter in die Niederlande verschoben wird, droht der Verlust von Know-How, Mitbestimmung und Entscheidungshoheit in der Stahlindustrie. Wie wollen wir den Werkstoff Stahl für unsere Industrie noch nutzen, wenn wir kein heimisches Stahlunternehmen von globaler Bedeutung mehr haben?
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 11.12.2017
Bild: Petra Somberg-Romanski und Abraham de Wolf informierten sich über die Kandidaten für den diesjährigen Wilhelm-Dröscher-Preis. Michael Dröscher, Sohn des Stifters und viele Jahre Dorstener Genosse, war mit dabei und freute sich eine langjährige Genossin aus Dorsten zu treffen.
Petra Somberg-Romanski, Genossin im SPD-Ortsverein Dorsten-Altstadt, und Abraham de Wolf, Genoss aus Frankfurt/M., Vorstandsmitglieder des Arbeitskreises jüdischer Sozialdemokraten erlebten in der letzten Woche einen engagierten und diskussionsfreudigen Parteitag. Rund 90 Wortmeldungen wurden diszipliniert abgearbeitet und beschlossen. Der Bundes AK jüdischer Sozialdemokraten ist beratend bei SPD-Bundesparteitagen eingebunden.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 11.12.2017
Acht Delegierte des Kreisverbands und der Vorsitzende Frank Schwabe über ein Mandat der Bundestagsfraktion vertraten die Kreis-SPD auf dem Bundesparteitag in Berlin. Dabei konnten sie neben der Beteiligung an der Debatte um eine mögliche SPD-Regierungsbeteiligung auch eine Reihe von Anträgen durchsetzen.
„Das war sicher ein besonderer Parteitag in einer besonderen Zeit. Die Skepsis gegenüber einer erneuten Großen Koalition ist breit zum Ausdruck gekommen. Darin fühlten wir uns auch als Kreis-SPD bestätigt. Aber wir wollen reden – auf der Basis von Inhalten und absolut ergebnisoffen. Die Bewertung nehmen wir dann erneut auf einem Bundesparteitag vor. Vorher gibt es keinerlei Koalitionsverhandlungen. Das war die Brücke, über die die meisten Delegierten gehen konnten,“ so der Vorsitzende der Kreis-SPD Frank Schwabe.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 11.12.2017
Auf dem Bild v.l.n.r.: Michael Gerdes (MdB), Ratsfraktionschef Friedhelm Fragemann, Jubilarin Isolde Bandilla, stellv. OV-Vorsitzende Petra Somberg-Romanski und OV-Vorsitzender Julian H. Fragemann.
Bei seiner letzten Mitgliederversammlung in diesem Jahr am Dienstag (05.12.), ehrte der SPD-Ortsverein Dorsten-Altstadt eine treue Jubilarin. Isolde Bandilla, die seit nunmehr 50 Jahren der Partei angehört, konnte vom Ortvereinsvorsitzenden Julian Fragemann sowie dem örtlichen Bundestagsabgeordneten Michael Gerdes (SPD) und dem Dorstener SPD-Ratsfraktionschef Friedhelm Fragemann Glückwünsche entgegen nehmen.
Im Anschluss berichtete Michael Gerdes über die aktuellen Entwicklungen im politischen Berlin und ging dabei auch auf den anstehenden SPD-Bundesparteitag ein. Nach einer ausführlichen Diskussion gingen die Genossinnen und Genossen dann beim traditionellen Weihnachtsessen zum gemütlichen Teil des Abends über.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 10.12.2017