Der Tanztee der SPD Holsterhausen - mittlerweile ein echter "Klassiker". Seit 2004 lädt der Ortsverein beinahe jeden Monat einmal zum Tanzen in die Gaststätte "Adolf" ein. Selbst gebackener Kuchen, Live-Musik und viele Tanzrunden - der Tanztee hat viele treue Freunde.
Am Sonntag, 28. November, ist das Jahresfinale. Dann wird auch über die Verwendung des in diesem Jahr eingesammelten Geldes abgestimmt. Wie jedes Jahr soll die Spendensumme einem guten Zweck übergeben werden. Welches Projekt in diesem Jahr unterstützt wird, darüber stimmen die Tanzteegäste ab. Vorschläge gibt es bereits, es wird aber noch nichts verraten.
Wer dabei sein möchte - der Tanztee beginnt Sonntag (28. November) um 15 Uhr in der Gaststätte "Adolf". Der Eintritt beträgt 2 Euro.
Auch 2011 kann weiter das Tanzbein geschwungen werden. Die Tanztee-Termine für das kommende Jahr: 30. Januar, 20. Februar, 13. März, 17. April, 8. Mai, 19. Juni, 17. Juli, 11. September und 27. November.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 27.11.2010
Dorstens Eigenheim-Besitzer mit Solaranlagen können aufatmen: ihre Anlagen zur Stromerzeugung bleiben genehmigungsfrei. Für Unsicherheit sorgte ein Urteil des OVG NRW vom 20.09.2010. Allerdings ist der darin verhandelte Fall eines Bauernhofes im Außenbereich nicht mit Wohnhäusern vergleichbar. Die SPD Dorsten hakte nach und erhielt jetzt aus dem Büro des Dorstener Landtagsabgeordneten Michael Hübner beruhigende Nachrichten. Mit einem Schreiben an die unteren Bauaufsichtsbehörden stellt das zuständige Ministerium klar, daß private Solaranlagen auf dem eigenen Haus genehmigungsfrei bleiben. Es wird unterstellt, daß diese Anlagen im Regelfall Strom für den eigenen Verbrauch produzieren. Dabei sei es unerheblich, ob der Strom direkt im Haus verbraucht oder ins Netz eingespeist wird. „Es kommt einzig auf das Verhältnis zwischen der Menge produzierten und verbrauchten Stroms an“ faßt Dirk Schult, SPD-Sprecher im Umwelt- und Planungsausschuß, die Begründung kurz zusammen. Also – Dorstens Eigenheimbesitzern mit Solaranlagen auf dem Dach dürfen sich weiter über sonnige Tage freuen!
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 26.11.2010
Mitte des Jahres schreckte eine Information der Kassenärztlichen Vereinigung die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Dorsten.
Der Ärztliche Notdienst an Wochenenden und Feiertagen soll aus der Stadt „verschwinden“ und in die Nachbarstadt Marl, Paracelsus-Klinik, verlegt werden. Wegen zu hoher Kosten, einer zu geringen Nachfrage und einer kleiner werdenden Zahl von Ärzten, die zur Verfügung stünden, so die Begründung.
Das hat die Dorstener SPD auf den Plan gerufen.
„Es geht nicht an, dass eine Stadt von fast 80 000 Einwohnern keine örtliche Notversorgung anbietet“, so die Forderung der Sozialdemokraten.
Um dieser These Nachdruck zu verleihen, sollte die Dorstener Bevölkerung befragt werden. Mit einer beispiellosen Unterschriftenaktion, flächendeckend in allen Dorstener Stadtteilen, sensibilisierte die SPD die Menschen in Dorsten.
„Überwältigend“, so der Vorsitzende Hans-Willi Niemeyer, seien Zuspruch und Unterstützung gewesen.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 25.11.2010
Liebe Leserin, lieber Leser,
seit heute Vormittag (Freitag, 12.11.2010) ist es amtlich: Die Regierungskoalition hat die tragenden Säulen der gesetzlichen Krankenversicherung zum Einsturz gebracht. Mit ihren Gesetzen zur Gesundheitsreform bedient sie Lobbyinteressen von Arzneimittelherstellern und Privatkassen, schwächt die Gesetzliche Krankenversicherung und belastet Gering- und Normalverdiener. Die schwarz-gelbe Nettolüge führt in der Gesundheitspolitik zu höheren Abgaben und einseitigen Zusatzbeiträgen für die Versicherten – der Einstieg in das System der Kopfpauschale. Am Ende stehen soziale Spaltung bei Gesundheit und Dreiklassenzugang zur Medizin in Deutschland wie sie aus anderen Ländern ohne solidarischen Ausgleich bekannt ist. Wir wollen eine andere Gesundheitspolitik. Mit der solidarischen Bürgerversicherung sollen sich alle Bürgerinnen und Bürger an der Finanzierung des Gesundheitswesens nach ihrer Leistungsfähigkeit beteiligen. Wohlhabende sollen nicht aussteigen, sondern zur solidarischen Krankenversicherung beitragen.
In allen politischen Bereichen treibt die schwarz-gelbe Regierung die soziale Spaltung weiter voran. Alles was sie interessiert, ist ihre Klientel. Wenn sie etwas tut, setzt sie falsche Akzente. Damit gefährdet sie zunehmend den inneren Frieden in diesem Land und regiert an der Mehrheit in Deutschland vorbei. Dies wird auch im Jahresgutachten der Wirtschaftsweisen angemahnt: Statt sich auf fremden Lorbeeren auszuruhen, sollte die Regierung lieber handeln. Es reicht nicht, die Früchte der Reformpolitik der Vorgängerregierung zu ernten, eigene Initiativen sind gefragt. Doch die Liste der Versäumnisse dieser Bundesregierung ist lang: Es gibt keine langfristige Wachstumsstrategie, keine Bildungsoffensive, keine Fachkräftestrategie und keine Innovationspolitik, die Anreize für Investitionen setzt. Anstatt auf die - auch von den Sachverständigen geforderte - steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung zu setzen, werden aus der Koalition wieder die Rufe nach Steuersenkungen laut.
Mit freundlichen Grüßen aus Berlin
Michael Gerdes
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 24.11.2010
Im traurigen Fall der Abschiebung von Ana Maria Domingo hakt die SPD nach. Ihr Vorsitzender Friedhelm Fragemann stellte dazu einen entsprechenden Antrag. Die SPD erwartet von der Verwaltung einen umfassenden Bericht über diese illegale Abschiebung und über das Handeln der Verwaltung in ähnlich gelagerten Fällen.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 23.11.2010