Veranstaltungen Veranstaltung des Seniorenbeirates: Führung durch die Zechensiedlung

Kohle und Stahl haben das Ruhrgebiet groß gemacht. Auch Dorsten - ohne die Zechen Fürst Leopold wäre Dorsten heute keine 80.000 Einwohner-Stadt. Der Bergbau hat Dorsten vielleicht verlassen, aber seine Spuren hinterlassen. Zum Beispiel die Zechensiedlung in Hervest-Dorsten.

Durch diese führt Walter Schulte, Mitglied des Seniorenbeirates und Dorstens wandelndes Stadtgeschichtslexikon, einmal pro Monat. Die nächste Führung:

Mittwoch, 6. Juli 2011, ab 16 Uhr, Treffpunkt Brunnenplatz

Wer etwas über die Geschichte der Zechensiedlung, aber ganz besonders etwas über die Geschichte der Menschen, die hier lebten und leben, erfahren möchte, dem kann Walter Schulte eine ganze Menge erzählen.

Dies ist aber nicht alles. Gegen 17 Uhr wird Walter Schulte Sie zur Moschee der muslimischen Ditip-Gemeinde am Holzplatz (alter Hervester Bahnhof) führen. Dort werden Sie von Ferit Kocatürk, dem Vorstandsmitglied der Gemeinde, und dem Iman empfangen. Beide werden Sie durch die Moschee führen und Ihnen die Möglichkeit geben, dem Nachmittagsgebet beizuwohnen.

Wer aus Zeit- oder anderen Gründen erst um 17 Uhr Zeit hat, kann selbstverständlich direkt zur Moschee kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 03.07.2011

 

Unser Mann in Berlin - Dorstens Bundestagsabgeordneter Michael Gerdes. MdB und MdL Bericht aus Berlin: gelbschwarzer Streit geht weiter

Liebe Leserin, lieber Leser,

die schwarz-gelbe Regierung hat einen neuen Streit eingeläutet. Wieder einmal diskutiert man über Steuersenkungen. Diese Debatte ist nicht nur haushaltspolitisch verantwortungslos. Schwarz-Gelb streut uns allen Sand in die Augen. Hier geht es nicht darum, dass wir am Ende des Monats mehr Geld auf dem Konto haben, es geht nur darum, mit einem Milliardenversprechen die dahinsiechende FDP zu stabilisieren. Das ist keine Steuerreform, sondern dreiste Wahlhilfe mit Steuergeld. Zu Recht erntet Angela Merkel dafür Kritik von allen Seiten. Haushaltsrisiken wie ein Nachlassen der Wirtschaftsdynamik, die angedrohte Klage gegen die Brennelementesteuer, die Schuldenkrise im Euro-Raum, die Bundeswehrreform oder steigende Zinsen werden von Schwarz-Gelb einfach ignoriert. Die Haushaltslage der Länder und Kommunen bleibt angespannt. Nichts ist so unseriös, wie in dieser Lage schuldenfinanzierte Steuersenkungen anzukündigen.

Am Donnerstag (30.06.) haben wir das große Gesetzespaket zum Atomausstieg und zur Energiepolitik im Bundestag abschließend behandelt. Wir haben dem Gesetz zum Atomausstieg zugestimmt, auch wenn es bei einigen Punkten Kritik von unserer Seite gibt. SPD und Grüne haben 2001 mit dem Atomausstieg und 2000 mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz die Rahmenbedingungen geschaffen, die die Investitionen in die Energiewende überhaupt erst ermöglicht haben. Mehr als zehn Jahre haben Angela Merkel, Union und FDP gegen die Energiewende in Deutschland gekämpft. Die Gesellschaft war schon lange weiter als Schwarz-Gelb. Wenn Union und FDP jetzt den richtigen Kurs finden, ist das gut. Wenn sie behaupten, die Energiewende erfunden zu haben, ist das auf dreiste Art verlogen. Das Ausmaß der Verunsicherung, das die schwarz-gelben Kehrtwenden in der Energiepolitik hinterlassen, ist noch nicht absehbar.

Mit freundlichen Grüßen aus Berlin

Michael Gerdes.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 01.07.2011

 

Bundespolitik Atomenergie: Deutschland steigt aus – endlich!

Der Deutsche Bundestag hat heute das Aus für die Atomenergie in Deutschland beschlossen. 2022 soll das letzte AKW vom Netz gehen. Wiederholt sich Geschichte? Wenn es um den Atomausstieg geht – ja. Denn bereits 2002 beschloß der Bundestag das Aus für die Atomenergie in Deutschland – damals unter SPD-Kanzler Gerhard Schröder. Im letzten Jahr beschloß gelbschwarz dann leichtfertig, die Laufzeiten für die deutschen AKWs zu verlängern.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 30.06.2011

 

Dirk Schult, SPD-Sprecher im Umwelt- und Planungsausschuß. Umwelt Fracking: SPD fordert Änderung des Bergrechtes

Tief im Boden des Münsterlandes weckt ein Schatz die Begehrlichkeiten internationaler Förderfirmen: unkonventionelles Erdgas. Der Haken dabei: Die Gasvorkommen können nur mittels Fracking gefördert werden. Das Fracking ist ein umstrittenes Verfahren, es droht dabei die Verseuchung des Grundwassers. Wie groß die Sorge und die Gefahr ist, zeigt die Tatsache, daß sich alle Bürgermeister des Kreises Recklinghausen sowie Landrat Cay Süberkrüb in einem gemeinsamen Schreiben an den Regierungspräsidenten wandten. Dieser sagte den kreisangehörigen Städten frühzeitige und umfangreiche Informationen zu. Eine Beteiligung der Städte an Genehmigungsverfahren sieht jedoch das Bergrecht nicht vor. „Das Bergrecht muß geändert werden“ forderte daher die SPD-Fraktion im jüngsten Umwelt- und Planungsausschuß.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 29.06.2011

 

Friedhelm Fragemann, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion. Schule und Bildung Johannesschule – Schließung auf Raten?

Durch das Vorgehen der Schulaufsicht werden unsere Bemühungen um den Erhalt der kleinen Schulstandorte in den einzelnen Ortsteilen gezielt unterlaufen. Um es mit Goethe zu sagen: Man merkt die Absicht und man ist verstimmt. Schüler sind keine Manövriermasse; es geht nicht um Arithmetik, sondern um Menschen. Ein angemessener Umgang mit der Problematik wäre, wenn sich die Schulaufsicht zunächst mit den Entscheidungsträgern vor Ort ins Benehmen setzen und darauf verzichten würde, Hals über Kopf anzuordnen. Dies wäre nicht nur naheliegend, sondern auch sachgerecht, nachdem der Rat der Stadt im vergangenen Jahr einstimmig Verbundlösungen zur Sicherung der einzelnen Standorte beschlossen hat. Wir erwarten, dass die Bezirksregierung ihre Entscheidung noch einmal überdenkt und von ihrem Spielraum, den sie in der Vergangenheit in anderen Fällen durchaus genutzt hat, auch jetzt im Sinne der Schülerinnen und Schüler der Johannesschule Gebrauch macht. Wir werden jedenfalls alles daran setzen, die offensichtlich geplante Schließung auf Raten zu verhindern.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 27.06.2011

 

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