Die Stadt Dorsten ist auf Partnersuche. Und dabei eine begehrte Braut, 12 Bewerber haben ihre Angebote abgegeben, um das Dorstener Stromnetz zu übernehmen. Der jetzige Konzessionsvertrag mit RWE läuft im November 2013 aus. Bis dahin ist es noch ein langer Verfahrensweg mit vielen Zwischenstationen. Die nächste Station: Festlegung der Auswahlkriterien und deren Gewichtung. Darüber berät der Haupt- und Finanzausschuß (HFA) in seiner nächsten Sitzung am 13.07.2011, am 20.07.2011 sollen die Kriterien im Rat beschlossen werden. Der Kriterienkatalog ist umfangreich.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 08.07.2011
„Die Landesregierung hält Wort, auch beim Ausbau der Betreuung für Unter-3-Jährige“, erklärt der Landtagsabgeordnete Michael Hübner. In Dorsten profitieren wir in diesem Jahr mit 413.000,– Euro vom neuen „NRW-Landesprogramm U3-Ausbau“, mit dem die SPD-geführte Landesregierung neue Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren fördert.“
Den entsprechenden Bescheid, so berichtete Hübner, werde das Jugendamt noch in dieser Woche erhalten. Besonders erfreulich sei, so der Abgeordnete, dass auch für 2012 bereits Investitionsfördermittel in Höhe von 248.000,– Euro für Dorsten verbindlich zugesagt werden. Die rot-grüne Koalition habe mit dem Haushalt 2011 ein Landesprogramm für den U3-Ausbau aufgelegt, das in 2012 und 2013 fortgesetzt werde. Damit unterstütze das Land die Kommunen nachhaltig bei ihrer Aufgabe, den ab 1. August 2013 geltenden Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für einjährige und zweijährige Kinder zu erfüllen. Insgesamt, so Hübner, sorge die SPD-geführte Landesregierung für bessere Rahmenbedingungen in der frühen Bildung. Hierzu gehöre neben einer Reform des Kinderbildungsgesetzes auch, dass Bildung gebührenfrei sein müsse. Deshalb habe die SPD durchgesetzt, dass Eltern dem 1. August 2011 für das letzte Kindergartenjahr deshalb keine Beiträge mehr zahlen“.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 07.07.2011
Ende 2013 läuft der Stromkonzessionsvertrag zwischen der Stadt Dorsten und RWE aus. Was dann? In den politischen Gremien wird derzeit intensiv über das Modell Stadtwerke beraten. Ohne Partner wird das vermutlich nicht gehen. Diese Möglichkeit scheidet aus finanziellen Gründen und durch das Fehlen des notwendigen technischen Wissens mutmaßlich aus. Die Stadt Dorsten benötigt also einen Partner. Bis jetzt haben 12 Interessenten ihre Angebote abgegeben. Wer ist der richtige oder der beste Partner für die Stadt Dorsten?
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 06.07.2011
Über das Projekt „Soziale Stadt Hervest-Dorsten“ informierte sich der SPD-Fraktionsvorstand direkt vor Ort. Im Stadtteilbüro (ehem. Haifischbar) stellten Joachim Thiehoff (LWL, Soziales Stadtteilmanagement) und Mitarbeiter des Büros Drecker (Technisches Stadtteilmanagement) die ersten Verfahrensschritte und Projekte vor. Fazit: Das Projekt ist in die Gänge gekommen. Hinderlich sind die bürokratischen Hürden und Ansprüche – hier versprach der SPD-Fraktionsvorsitzende Friedhelm Fragemann, Dorstens Landtagsabgeordneten Michael Hübner einzuschalten.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 05.07.2011
In Dorsten leben nach Auskunft des Dachverbandes türkisch-islamische Union (DITIP) rund 2.500 Muslime, wobei die türkischstämmigen Mitbürger die mit Abstand größte Gruppe darstellen. Aber auch Menschen aus anderen islamischen Ländern haben in den Moscheen in Hervest ihre religiöse Heimat. Der SPD Ortsverein Hervest-Dorsten wird am 12.07.2011 als erste Gemeinde die Fatih Camii Moschee am Holzplatz besuchen. Sie ist der DITIP angeschlossen, in dem bundesweit 896 Ortsgemeinden vereint sind. Die Moscheevereine sind in diesem Verband selbständig, die dort tätigen Geistlichen –die Hodscha (Religionslehrer)- werden durch den türkischen Staat gestellt.
Zu einem späteren Zeitpunkt wollen wir auch das Gespräch mit und in der Moschee an der Halterner Strasse suchen. Diese beiden islamischen Gebetshäuser sind übrigens die einzigen Moscheen in ganz Dorsten und damit Anlaufstelle für alle im Stadtgebiet lebende Muslime.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 04.07.2011