Erdgas – Motor und Schmierstoff für unsere Wirtschaft und Gesellschaft. Wird es verbrannt, entsteht weniger CO2 als beim Verfeuern von Kohle oder Öl. Auch die Förderung ist vergleichsweise „sauber“ – die unterirdische Gasblase wird angebohrt, dann strömt das Gas fast von alleine an die Oberfläche.
Doch jetzt droht die Gasförderung schmutzig zu werden. Der Grund: unkonventionelle Gasvorkommen. Hier ist das Gas fest mit dem Gestein verbunden und kann nicht von alleine an die Oberfläche strömen. Der Mensch muß kräftig nachhelfen. Ein giftiger Cocktail aus Wasser, Sand und vielen Chemikalien sprengt tief im Boden das Gestein, erst dann kann Gas strömen. Diese Technik nennt man „Fracking“. Die Gefahr dabei: Der Giftcocktail verbleibt teilweise im Boden und kann sich mit dem Trinkwasser verbinden und dieses vergiften!
Über die Gefahren des Frackings lief in dieser Woche eine Reportage im ZDF. Natürlich zu nachtschlafener Zeit. Aber die Reportage kann jedermann in der ZDF-Mediathek noch einmal sehen. Es lohnt sich!
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 12.11.2011
Die Maßnahmen, die die schwarz-gelbe Koalition zu Steuern, Pflegeversicherung und Betreuungsgeld beschlossen hat, sind ein politischer Kuhhandel. Sie dienen allein dazu, der dahinsiechenden FDP neues Leben einzuhauchen, das rückwärtsgewandte Familienbild der CSU zu retten und der planlosen Bundeskanzlerin das Gesicht zu wahren. Die Bundesregierung traut sich nur kleinste Schritte zu und die gehen meist noch in die falsche Richtung.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 11.11.2011
Die „Bibi am See“ bleibt Freitag Abend geöffnet. Zum mittlerweile 4. Mal findet dann die landesweite Nacht der Bibliotheken statt.
Ab 20 Uhr geht es in der Bibi am See in Barkenberg los. Zum Start gibt es eine Präsentation von Schulleiter Johannes Kratz: Die Bibi Wulfen als Prototyp eines lokalen Bildungs- und Informationszentrums nach dem Vorbild der englischen Idea Stores. Anschließend folgt eine Lesung von und mit Brigitte Vollenberg. Die Autorin spannender Kriminalgeschichten war schon einmal in Wulfen zu Gast. Man darf gespannt sein, was sie dieses Mal im Gepäck haben wird.
Die ganze Zeit können Besucher durch die Bibliothek schnuppern, Wii-Spiele ausprobieren, am Bücher-Basar neuen Lesestoff erwerben oder durch das Archiv „Neue Stadt Wulfen“ stöbern.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt, der Förderverein sorgt für Kleinigkeiten zu Essen und für Getränke.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 10.11.2011
Die F.D.P. kränkelt vor sich hin – beherzt greift Dr. Merkel zum Rezeptblock und verschreibt dem Patienten zur Gesundung eine Steuersenkung. Die erste Dosis soll es im Wahljahr 2013 geben, eine zweite Dosis ist für 2014 geplant. Aber, so ist das mit Medizin, der Beipackzettel. Risiken und Nebenwirkungen… Kommt die Steuersenkung wie geplant, dann verzichtet der deutsche Staat auf 6 Mrd. Euro Steuereinnahmen. Geld, das dann auch den Kommunen fehlen wird. Und die sind heute schon fast pleite. Am Ende steigen dann kommunale Steuern und Gebühren.
Es lohnt ein Blick, wer wie viel Steuern sparen soll. Die Bundesregierung behauptet, daß gerade Geringverdiener entlastet würden. Wer z. B. 9000 Euro im Jahr verdient, der spart durch die erste Stufe der Steuersenkung: 17 Euro. Nicht im Monat – im Jahr! Wer dagegen 54000 Euro verdient, spart 115 Euro. Fazit: Auch diese Mini-Steuersenkung nützt vor allen Dingen den Gutverdienern.
Wer Geringverdienern helfen will, der muß für gute Löhne sorgen! Wer für einen Hungerlohn arbeiten gehen muß, dem hilft keine Steuersenkung.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 09.11.2011
Jahrelang haben CDU/CSU und FDP Mindestlöhne in Deutschland bekämpft und sind deshalb mitverantwortlich für den wachsenden Niedriglohnsektor. Jetzt scheint zumindest die Bundeskanzlerin bereit, dem Druck nachzugeben und eine Lohnuntergrenze auf dem CDU-Bundesparteitag im November beschließen zu lassen. Noch gehen die Stimmen in der CDU quer durcheinander und die FDP lehnt Mindestlöhne nach wie vor strikt ab. Gewerkschaften und SPD begrüßen jede Kehrtwende, wenn sie die Chance auf faire Löhne endlich verbessert und aus der Absicht auch Gesetze werden.
Gute Arbeit muss gut bezahlt werden. Wer Vollzeit arbeitet, muss von seinem Lohn leben können. Die SPD fordert deshalb seit Jahren einen gesetzlichen Mindestlohn, weil
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 08.11.2011