Nach Gas in unseren Regionen zu bohren, entwickelt sich zu einem gigantischen Geschäftsmodell. Dass dabei die Umwelt, und besonders das Grund- und Trinkwasser irreparabel geschädigt werden können, hat Bürger und Politik hellhörig gemacht.
So auch die Dorstener Sozialdemokraten, die sich in ihrem Arbeitskreis
„Energie-Klima-Umwelt“ mit dem so genannten „Fracking“ intensiv beschäftigt haben.
Um Gas führende Schichten (Schiefergas) in über 1000 Meter Tiefe zu finden und im 2. Schritt zu fördern, werden unter ungeheurem Druck Wasser, Sand und Chemikalien, viele von ihnen sind toxisch, in das Bohrloch gepresst.
Die SPD bietet zu dem gesamten Themenkomplex, eine Bürgerversammlung mit hochkarätiger Beteiligung an. „Tanz auf dem Vulkan – Oder das Spiel mit dem Feuer“, heißt es in der Vorankündigung
Am 16. Februar werden um 19.30 Uhr in der Aula der Gesamtschule Wulfen, Ulrich Peterwitz, Leiter des Umweltmanagements Gelsenwasser AG, sowie Frank Schwabe, SPD-Bundestagsabgeordneter aus Recklinghausen, der als Berichterstatter der Bundestagsfraktion für „Fracking und Folgen“ benannt wurde, auf dem Podium sitzen. Flankiert von Michael Gerdes, dem heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten und Michael Hübner, dem SPD-Landtagsabgeordneten.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 17.01.2012
Deutschland, ein Sozialstaat. Ein Land mit verbrieften Arbeitnehmerrechten. Mit starken Gewerkschaften. Und dennoch gehen hunderttausende Frauen und Männer Tag für Tag arbeiten – und können von ihrem Lohn nicht leben. Geiz ist geil – und Armutslöhne sind in Deutschland immer noch an der Tagesordnung. Was fehlt, ist ein gesetzlicher Mindestlohn.
Zu einem Informations- und Diskussionsabend lädt der DGB am Donnerstag in die Stadtbibliothek Gladbeck ein. Ab 19 Uhr eröffnen Josef Hülsdünker (Vorsitzender der DGB-Region Emscher-Lippe) und Dorstens Landtagsabgeordneter Michael Hübner die Veranstaltung. Eine Einführung in das Thema gibt Peter Berg, Justitiar von Ver.di NRW, anschließend spricht Dietmar Bell, stellvertretender wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 16.01.2012
Die Arbeitsagentur zahlt pro Jahr alleine in NRW 488 Mio. Nein, nicht für Arbeitslose, für Vollzeit-Beschäftigte! Warum? Weil es 100.000ende Vollzeitarbeitskräfte gibt, die für 7 Euro oder 6 Euro oder sogar noch weniger pro Stunde arbeiten gehen. Das sind Armutslöhne! Um wenigstens das Existenzminimum zu haben, müssen diese Arbeitskräfte aufstocken, sie erhalten Hartz IV. Ein Skandal!
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 15.01.2012
Die kommunalpolitische Winterpause geht zu Ende – jetzt tagen wieder die ersten Ausschüsse, am 25. Januar steht die erste Ratssitzung des neuen Jahres auf dem Programm. Dann soll der Haushalt eingebracht werden – verabschiedet wird der Haushalt dann im Mai. Auch wenn der aktuelle Entwurf noch nicht vorliegt – wieder wartet ein großes Haushaltsloch. Rund 1/6 der Ausgaben können nur über neue Schulden gedeckt werden. Erschwerend kommt hinzu, daß die Stadt Dorsten einen Sanierungsplan aufstellen muß. So fordert es das Land NRW im Gegenzug für die Finanzhilfen aus dem Stadtstärkungspakt. Viel Geld kommt dabei nicht in Dorsten an. Das Land überweist zwar 3,4 Mio. Euro zusätzlich, davon wandern aber gleich wieder 2,8 Mio. Euro an den Kreis Recklinghausen. Unter dem Strich bleiben 600.000 Euro Mehr-Einnahmen. Das Land NRW ist am Ende seiner Möglichkeiten, das betonte Marc Herter, Landtagsabgeordneter und stellvertretender Vorsitzender der NRWSPD am Sonntag beim SPD-Neujahrsempfang. Nun ist der Bund gefordert – diese Forderung stellt der SPD-Fraktionsvorsitzende Friedhelm Fragemann schon seit Jahren im Rat der Stadt Dorsten.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 14.01.2012
Natürlich nicht. Dorstens nördlicher Stadtteil heißt Wulfen. Wulffen – das ist ein Ausdruck dafür, daß unsere deutsche Sprache sich ständig verändert, immer neue Worte dazukommen. Simsen, vor 20 Jahren noch unbekannt – heute in aller Munde. Oder Chillen – nicht nur Jugendliche, sondern auch Erwachsene entspannen beim Chillen. Jetzt hat auch der Bundespräsident sich um die deutsche Sprache verdient gemacht – ähnlich wie die Märchenbrüder Grimm.
Es gibt ein neues Wort im deutschen Sprachschatz – Wulffen. Und das hat zwei Bedeutungen:
- jemandem die Mailbox vollquatschen oder
- nicht zu lügen, aber auch nicht die (ganze) Wahrheit zu sagen.
Wer erinnert sich an den Bundespräsidenten der 70er Jahre – Walter Scheel? Der sang hoch vom gelben Wagen. Und neben ihm saß sein Schwager. Christian Wulff fährt nicht mit dem gelben Wagen, sondern fliegt lieber. (Noch) nicht aus seinem Amt, mit dem Flugzeug. Nicht zum Schwager, sondern zu reichen Freunden in den Urlaub. Derweil warten politisch interessierte Bundesbürger darauf, daß Wulff sein Versprechen hält. „Morgen“ wolle er die 400 Fragen von Journalisten und seine Antworten veröffentlichen. Der Morgen stirbt nie – hieß ein James Bond-Film. Bei Wulff heißt es wohl: Morgen kommt nie…
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 13.01.2012