
Hans-Willi Niemeyer, Vorsitzender der SPD Dorsten.
Nach Gas in unseren Regionen zu bohren, entwickelt sich zu einem gigantischen Geschäftsmodell. Dass dabei die Umwelt, und besonders das Grund- und Trinkwasser irreparabel geschädigt werden können, hat Bürger und Politik hellhörig gemacht.
So auch die Dorstener Sozialdemokraten, die sich in ihrem Arbeitskreis
„Energie-Klima-Umwelt“ mit dem so genannten „Fracking“ intensiv beschäftigt haben.
Um Gas führende Schichten (Schiefergas) in über 1000 Meter Tiefe zu finden und im 2. Schritt zu fördern, werden unter ungeheurem Druck Wasser, Sand und Chemikalien, viele von ihnen sind toxisch, in das Bohrloch gepresst.
Die SPD bietet zu dem gesamten Themenkomplex, eine Bürgerversammlung mit hochkarätiger Beteiligung an. „Tanz auf dem Vulkan – Oder das Spiel mit dem Feuer“, heißt es in der Vorankündigung
Am 16. Februar werden um 19.30 Uhr in der Aula der Gesamtschule Wulfen, Ulrich Peterwitz, Leiter des Umweltmanagements Gelsenwasser AG, sowie Frank Schwabe, SPD-Bundestagsabgeordneter aus Recklinghausen, der als Berichterstatter der Bundestagsfraktion für „Fracking und Folgen“ benannt wurde, auf dem Podium sitzen. Flankiert von Michael Gerdes, dem heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten und Michael Hübner, dem SPD-Landtagsabgeordneten.

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