Der Künstler Gunter Demnig. Allgemein Stolpersteine in Dorsten erinnern an Naziterror - Hohe Auszeichnung für Gunter Demnig

Dass Dorsten eine blühende jüdische Gemeinde hatte, wissen inzwischen fast alle Dorstener Bürgerinnen und Bürger. Es ist der privaten Forschungsgruppe „Dorsten unterm Hakenkreuz“ in den 80ger Jahren zu verdanken, dass die verfolgten, gedemütigten und ermordeten Dorstener Juden nicht vergessen werden. In mehreren Büchern wurde deren Lebens- und Leidensweg aufgezeichnet sowie die Verantwortung der Dorstener Täter benannt.
Ein Kölner Künstler fand später eine besondere Form des Erinnerns. Gunter Demnig verlegt so genannte Stolpersteine genau vor den Häusern, in denen die jüdischen Mitbürger bis zu ihrer Deportation gelebt haben.
Die Initiative „Frauen für den Frieden“ aus Dorsten nahm Kontakt zu Gunter Demnig auf, um dessen Aktion auch in Dorsten mit vielen Jugendlichen und Schülern umzusetzen.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 04.12.2012

 

Unser Mann im Dt. Bundestag - Michael Gerdes. MdB und MdL Michael Gerdes: Wir in Europa sind solidarisch, wir stehen zueinander

Liebe Leserin, lieber Leser,

das herausragende Thema der Woche heißt zum wiederholten Mal „Griechenland“. Heute hat der Bundestag mehrheitlich weiteren Hilfen zugestimmt. Es geht dabei um ein Bündel an Maßnahmen, deren Folgen sich unmittelbar bei uns niederschlagen. Es wird erstmals Geld aus dem Bundeshaushalt fließen.

Warum haben wir als SPD-Fraktion zugestimmt? Für uns ist die Zustimmung das klare Bekenntnis zum Verbleib Griechenlands in der Eurozone. Es geht um ein wichtiges Signal für die Menschen, aber auch für Investoren. Unsere Botschaft lautet:Wir in Europa sind solidarisch, wir stehen zueinander, auch wenn es Geld kostet.

Und außerdem: Die Stabilisierung der Eurozone liegt in unserem ureigensten Interesse, sie ist nicht nur ein Akt der Nächstenliebe. Auch uns kann die Rezession erreichen. Deshalb gilt: Wir profitieren nur so lange von unseren Exporten, wie es in unseren Nachbarländern soziale Stabilität und Wohlstand gibt.

Griechenland braucht mehr Zeit. Schon vor Monaten haben wir angemahnt, dass Strukturreformen nicht über Nacht umzusetzen sind. Griechenland und die reformwilligen Kräfte brauchen Unterstützung und Anreize für die dringend benötigte Verwaltungsmodernisierung. Nur wenn Griechenland ausreichend Zeit zur Umsetzung dieser Strukturreformen erhält, wird das Land künftig wieder einen tragfähigen Haushalt entwickeln und auf eigenen Füßen stehen. Zeit und Erleichterung werden jedenfalls durch die heute beschlossenen Maßnahmen gegeben.

Jenseits der wirtschaftlichen Auswirkungen, die eine Staatspleite für Griechenland und Europa hätte, sollte uns als SPD besonders daran gelegen sein, dass das politische System und die Demokratie in Griechenland nicht weiter unter die Räder geraten. Bei aller Kritik an überkommenen Strukturen, Steuerhinterziehung und Korruption: Besonders die jungen Griechinnen und Griechen brauchen Solidarität und Hoffnung. Dafür müssen wir ihnen einen Vertrauensvorschuss geben.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Gerdes

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 02.12.2012

 

Allgemein Gute Renten brauchen keine Almosen - aber ein Konzept!

Gute Rente ist Ergebnis harter Arbeit – guter Arbeit! Damit das so bleibt, hat die SPD ein Rentenkonzept entwickelt: sozial und gerecht, angepasst an die Lebenswirklichkeit der Menschen. Armut im Alter muss bekämpft werden.
Am 24. November hat die SPD auf ihrem Parteikonvent ihr Rentenkonzept beschlossen. Die Grundlage: Arbeit muss sich lohnen, auch für eine gute Rente im Alter. CDU, CSU und FDP stecken die Köpfe in den Sand. Sie haben kapituliert vor drohender Altersarmut.

Das SPD-Konzept – und die Ratlosigkeit der anderen:

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 30.11.2012

 

Allgemein Abzocke mit Kaffee und Kuchen, Bits und Bytes

Der alte Abzocktrick, er funktioniert auch heute noch: Die Kaffeefahrt. „Täglich sind 400 Busse unterwegs“ faßte Ruth Pettenpohl ihre Erfahrungen zusammen. Die Mitarbeiterin von der Dorstener Verbraucherzentrale informierte auf Einladung der SPD Holsterhausen über aktuelle Betrugsmaschen. Die großen Betrugsumsätze werden heute aber nicht mehr bei Kaffee und Kuchen mit dem Verkauf überteuerter Heizdecken oder Kochtöpfe gemacht, sondern im Internet.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 29.11.2012

 

Dirk Hartwich, SPD-Aktiver aus Rhade. Allgemein Warum engagiere ich mich? – Ein Bekenntnis

Seit 40 Jahren halte ich der SPD die Treue. Nicht als passives Mitglied von außen, sondern als Aktiver mitten drin. Nicht irgendwo oben, sondern da wo ich lebe. In Rhade, Dorsten und drum herum.
Höchste Zeit mal zu hinterfragen: Warum das Ganze? Was hat es mir gebracht? Was hatten meine Stadt und meine Familie davon?
Wir schreiben das Jahr 1972. Mit Willy Brandt wollten wir mehr Demokratie wagen und die schreckliche Nazivergangenheit durch Aufarbeitung verstehen und verarbeiten. Das, was unsere Eltern nie geschafft haben.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 28.11.2012

 

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