„Endlich wird sichtbar, wie stark Dorsten bislang über die Grundsicherung im Alter durch den Bund belastet worden ist“, kommentiert Michael Hübner (MdL) die aktuelle Aufschlüsselung des NRW-Arbeits- und Sozialministeriums nach Städten und Kreisen zur Höhe der Grundsicherung im Jahr 2012. Demnach steigt die Bundeserstattung von rd. 4 Mio Euro in 2011 auf rd. 9 Mio Euro in 2012 für den Kreis Recklinghausen (Für Dorsten: rd. 450.000,-- € in 2011 und rd. 1 Mio € in 2012).
Als Ersatz für die frühere Sozialhilfe hatte die rot-grüne Bundesregierung im Jahre 2003 mit der „Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung“ u.a. die versteckte Altersarmut abgeschafft. In der Folgezeit verdreifachten sich jedoch die Kosten für die Grundsicherung im Alter, weil immer mehr Menschen nicht von ihrer Rente oder anderen Einkünften auskömmlich leben können.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 29.01.2013
Jede Stimme zählt – mit diesem Argument ziehen Demokraten aller Parteien in den Wahlkampf, um Wählerinnen und Wähler von der Wichtigkeit zu überzeugen, zur Wahl zu gehen. Und wie richtig dieses Argument ist, bewies die Landtagswahl in Niedersachsen eindrucksvoll. Schon das Endergebnis zeigt, wie knapp die Wahl ausging: gerade einmal 0,3 Prozentpunkte hatten SPD und Grüne mehr als CDU und FDP. Aber wie knapp es wirklich war, verdeutlichen folgende zwei Beispiele:
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 28.01.2013
Ein besonderer Tag. Eine Möglichkeit, eine Pflicht, sich zu erinnern. Zu erinnern an die schwärzeste Zeit deutscher Geschichte. Nicht nur im weiten Land, sondern auch bei uns, in nächster Nachbarschaft, wurden Menschen erniedrigt, gedemütigt, verfolgt, deportiert, ermordet.
Das Jüdische Museum Westfalen in unserer Stadt ist erst eingerichtet worden, als eine Handvoll Aktiver mit einigen Schülerinnen und Schülern in den 80ger Jahren begannen, hier bei uns in Dorsten über die junge jüdische Geschichte zwischen 1933 und 1945 zu forschen und zu schreiben.
Das Ergebnis ist in den Bänden Dorsten unterm Hakenkreuz nachzulesen. Siehe auch: www.dorsten-unterm-hakenkreuz.de
Wenn aber diese schreckliche Zeit nur auf dem Papier steht und nicht unsere Köpfe und Herzen erreicht, besteht die Gefahr einer Wiederholung. So oder ähnlich. Daher ist dieser Erinnerungstag so wichtig.
Heute steht in einer überregionalen Zeitung (SZ) ein Bericht, der den sensiblen, kritischen Leser fast ratlos zurück lässt.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 27.01.2013
Jetzt auch Niedersachsen! Schwarz-Gelb verliert die zwölfte Landtagswahl in Folge. Im Wahljahr muss Angela Merkel nun zwei unangenehme Wahrheiten zur Kenntnis nehmen:
Popularität allein ersetzt kein politisches Programm. Und sie wird die Menschen durch Bewegungslosigkeit nicht mehr einlullen können. Denn jetzt kann die SPD noch kraftvoller die wichtigen Themen auf die Tagesordnung setzen.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 27.01.2013
Mit einer besonderen Aktion erinnern Schülerinnen und Schüler des Paul Spiegel-Berufskollegs am Sonntag an den Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz: Von 11 bis 19 Uhr lesen sie aus der Autobiographie von Paul Spiegel. Paul Spiegel war von 2000 bis zu seinem Tod (2006) Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland.
Der 27. Januar ist in Deutschland seit 1996 Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. 1945 befreite die rote Arme an diesem Tag das KZ Ausschwitz.
Beim Lesemarathon werden die Schülerinnen und Schüler von „Prominenten“ unterstützt. So werden beispielsweise Dorstens Bürgermeister Lütkenhorst und der Landrat des Kreises Recklinghausen Cay Süberkrüb einige Seiten aus der Autobiographie von Paul Spiegel vorlesen.
- Lesemarathon im Alten Rathaus: Sonntag, 27. Januar 2013 von 11 Uhr bis 19 Uhr
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 26.01.2013