Mit den Strom- , Gas- und Wassernetzen kann die Stadt Geld verdienen. Kommunalpolitik Dorsten: Wem gehören jetzt die örtlichen Strom- und Gasnetze?

Wichtige Übernahme fast unbemerkt vollzogen

Es war die Dorstener SPD, die frühzeitig die Zukunftschancen erkannt hat, die in der Übernahme der o. a. Versorgungsnetze liegen. Nach Ablauf der Konzessionsverträge hat die Stadtverwaltung, mit Unterstützung einer Beratungsfirma, die Übernahme vertraglich beschlossen. Die neue Dorstener Netzgesellschaft (DNG) , an der die Stadt 51% der Anteile hält, die restlichen 49% verbleiben bei der RWE, erwirtschaftet ein jährliches Plus für den städtischen Haushalt, der mehrere 100.000 Euro beträgt.

Nun könnte auch das Wassernetz von der RWW zur DNG wechseln, wenn die Verwaltung zielstrebig den Ausbau der Dorstener Netzgesellschaft weiter entwickelt. Dass die politischen Parteien dabei eine nicht unerhebliche Rolle spielen, versteht sich von selbst. Besonders die SPD, die den „Stein ins Rollen“ gebracht hat, ist aufgefordert, der Erfolgsgeschichte ein weiteres Kapitel hinzuzufügen.

Dirk Hartwich, SPD-Ortsverein Rhade

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 31.03.2018

 

Michael Hübner, Landtagsabgeordneter für Dorsten und Gladbeck sowie stellv. Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion NRW. MdB und MdL Landesregierung gefährdet die IGA

Die SPD-Landtagsabgeordneten Michael Hübner, Lisa Kapteinat und Sebastian Watermeier haben in einer Kleinen Anfrage an die nordrhein-westfälische Landesregierung ihre Sorge um die Planungen zur Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 Ausdruck verliehen. Konkret fragen sie nach der Finanzierung seitens des Landes und nach dem Prozess der Vorbereitung.
 

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 28.03.2018

 

Schule und Bildung Gleiche Bildungschancen für alle? - Das Lebensumfeld spielt eine entscheidende Rolle

Eine überraschende Erkenntnis aus Niedersachsen

„Kann ich nicht glauben“, so der erste Kommentar eines Bildungsexperten, als er mit zeri Zahlen konfrontiert wurde. Während in Braunschweig 48% aller Schüler das Abitur machen, sind es in Cloppenburg nur 18%. Wie das? Sind die Kinder in Cloppenburg dümmer? Oder spielt die Herkunft und das Lebensumfeld die entscheidende Rolle? In Braunschweig leben rund 250.000 Einwohner, im nur 200 Kilometer entfernten Landkreis Cloppenburg immerhin 166.000. Braunschweig ist Groß- und Universitätsstadt, VW ist nicht weit entfernt, Cloppenburg dagegen ist ländlich geprägt. Die Landwirtschaft und Schweinezucht spielt eine nicht unwesentliche Rolle. Und genau hier scheint der Unterschied zwischen 18 und 48 Prozent erklärbar zu werden. In Braunschweig fördern die Eltern den Bildungsweg ihrer Kinder ganz anders als in Cloppenburg. Hier ist der beste Schulabschluss gerade gut genug, während in Cloppenburg das Bewährte, sprich der Werdegang der Eltern, entscheidenden Vorbildcharakter für den Nachwuchs hat.

An dieser Stelle soll nicht weiter darüber berichtet und gerätselt werden, was die niedrige Abiturquote in Cloppenburg mittelfristig für die Kinder und die Region bedeutet. An dieser Stelle sollte hinterfragt werden, ob unser Bildungssystem, das 16 unterschiedliche Ländermodelle kennt, noch zeitgemäß ist. Und ob die Zahlen aus Niedersachsen ein Zufallsprodukt sind, oder auch in NRW gefunden werden. Konkret könnte man mal fragen, wie viele Schüler aus Dorsten (76.000 EW) verlassen als Abiturienten die Schule und wie viele sind es in Leverkusen (163.000 EW)?

Bericht von Dirk Hartwich, SPD-Ortsverein Rhade, auf Basis des ZEIT- Dossiers vom 15. März 2018 „ In Braunschweig machen 48% der Schüler Abitur. In Cloppenburg 18%. Wie kann das sein?“

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 28.03.2018

 

MdB und MdL 50 Dorstenerinnen und Dorstener zu Gast im Landtag

Der SPD-Landtagsabgeordnete für Dorsten und Gladbeck, Michael Hübner, konnte in der vergangenen Woche 50 Dorstenerinnen und Dorstener zu einem Besuch im Landtag NRW begrüßen und mit ihnen diskutieren. In der Diskussion mit Hübner waren sie besonders an der Energiepolitik und der Energiewende interessiert. Die Gruppe setze sich aus der Mitgliedern der Lebenshilfe Dorsten und Wulfener Bürgerinnen und Bürgern zusammen.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 27.03.2018

 

Gesundheit Ärztliche Versorgung in Rhade - Eine Fortsetzungsgeschichte

Antrag des SPD-Ortsvereins Rhade ist angekommen

Seit Jahren wird geklagt, gefordert, versprochen. Es geht um die ärztliche Versorgung im ländlichen Bereich. Dass Rhade mit 2 Allgemeinmedizinerinnen im Vergleich zu anderen „Dörfern“ verhältnismäßig gut dasteht, darf nicht davon ablenken, dass 2 für 6000 zu wenig sind. Die Rhader SPD hat auf einer viel beachteten Informationsveranstaltung mit „unseren Ärztinnen“ den Ist-Zustand aufgezeigt. Gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) sollte danach über die Zukunft diskutiert werden. Dazu ist sie, die KV, grundsätzlich bereit, aber nicht wenn die SPD einlädt, sondern, das müsse schon eine Nummer größer sein - die Dorstener Verwaltung zum Beispiel.

Wer glaubt, dass die Rhader Sozialdemokraten sich deswegen in den Schmollwinkel zurückziehen, ist auf dem Holzweg. Es geht nämlich um die Menschen in Rhade und nicht allein um die Zufriedenheit einer Partei. Ein Antrag an die Parteifreunde im Stadtrat wurde dort aufgegriffen und an die Verwaltung weitergeleitet. Nun blicken wir gespannt ins Rathaus und warten auf die Nachricht, wann und wer nach Rhade kommt, um der Fortsetzungsgeschichte „Ärztliche Versorgung auf dem Lande“, ein weiteres Kapitel hinzuzufügen.

Dirk Hartwich, SPD-Ortsverein Rhade

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 26.03.2018

 

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