Martin Schulz bei der Gedenkfeier zum 25. Todestag von Willy Brandt im Willy-Brandt-Haus. Allgemein Willy Brandt hat Deutschland in die Moderne geführt

Rede des Parteivorsitzenden Martin Schulz anlässlich der Gedenkfeier zum 25. Todestag von Willy Brandt

Meine sehr verehrten Damen und Herren,
Sehr geehrter Felipe Gonzales, querido Felipe,
Liebe Familie Brandt,
Lieber Wolfgang Thierse,


Leider hat uns der Sturm heute Morgen unseren gemeinsamen Besuch am Grab von Willy Brandt am Waldfriedhof in Zehlendorf verwehrt. Dort, ruht er nun seit 25 Jahren. Wer einmal dort gewesen ist, der kennt den Fels, in den nicht mehr als sein Name eingraviert ist, der sein Grab markiert und das schlichte Beet mit roten Blumen – ich glaube es sind fleißige Lieschen – die der einzige Schmuck seiner letzten Ruhestätte sind.

Sein Grab ist in gewisser Weise so, wie er als Mensch war: nicht aufdringlich, fast zurückhaltend, in sich gekehrt – und doch zugleich anziehend und besonders.

Willy Brandt hat unsere Partei geprägt wie wahrscheinlich kein Zweiter. Er hat Deutschland verändert und in die Moderne geführt. Gleichzeitig ist er immer Mensch geblieben. Und viele hier im Raum, die Ihn gekannt haben, werden sich heute mit viel Zuneigung an „den Willy“ erinnern.

An Ihn denken wir heute: an Willy Brandt, den Arbeitersohn aus Lübeck, der sich den Nazis in den Weg stellte und ins Exil fliehen musste. Der zurückkam und unser Land in eine neue Zeit führte.

 

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 08.10.2017

 

Dirk Hartwich, Genosse aus Rhade, blickt mit Sorge auf die verschiedenen Autonomiebestrebungen in der Welt und Europa. Allgemein Von Sackgassenpolitik und Rosinenpickerei

Ein Blick nach drinnen und draußen

Bricht die Kleinstaaterei wieder aus? Wollen die Starken mit den Schwächeren nichts mehr zu tun haben? Die politische Entwicklung in Amerika, England, Spanien und in vielen anderen Ländern, lässt uns staunend und ratlos als Zuschauer teilhaben.

UN und EU waren die richtigen Antworten auf den schrecklichen Zweiten Weltkrieg. Durch Verhandlungen und wirtschaftliche Zusammenarbeit sollte der Frieden gefestigt und die Armut weltweit besiegt werden. Mehr als 70 Jahre hat das einigermaßen funktioniert.

Jetzt, eine neue Politikergeneration ist am Ruder, geht der Blick eher zurück als nach vorn. Wenn die Vereinigten Staaten die Vereinten Nationen finanziell „aushungern“, wenn England sich „einmauert“ und in der Folge sich Schottland abspaltet, wenn Spanien Katalonien „verliert“, dann werden Populisten in weiteren Ländern und Regionen auch von Eigenständigkeit träumen und womöglich Wahlen entscheidend beeinflussen. Und wo wird die Bremse dann eingezogen? Was wäre, wenn ein deutsches Bundesland der Bundesrepublik den Rücken kehren will? Was wäre, wenn die kommunale Neuordnung in NRW, in deren Folge viele Gemeinden und Städte ihre Selbständigkeit verloren, in Frage gestellt würde? Wie war das noch mal mit Kleinstaaterei? Führte das nicht in die Sackgasse und zu Kriegen? Politische „Rosinenpickerei“ ist unsozial und von gestern.

Die Antwort ist einfach: Nur wenn wir weiter als staunende Zuschauer am Rande stehen, wird der Zerfall der Gemeinschaft an Fahrt gewinnen.

Kommentar von Dirk Hartwich, SPD-Ortsverein Rhade.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 08.10.2017

 

Christoph Kopp, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Rhade. Ortsverein SPD-Rhade trifft sich

Ein Blick zurück, zwei nach vorn

Es gibt viel zu debattieren. Die Bundestagswahl ist zwar Geschichte, die Ergebnisse wirken aber nach. Warum hat die SPD die Wahl verloren? Wird es eine Jamaika-Koalition geben? Das sind sicherlich nur zwei Fragen von vielen, die am Donnerstag, 12. Oktober um 19.30 im Gasthaus Pierick diskutiert werden. Aber auch örtliche Probleme, die den Rhadern unter den Nägeln brennen, sollen besprochen werden. Darunter die hausärztliche Versorgung. Bekanntlich bilden sich allmorgendlich lange Schlangen vor der Arztpraxis in der Debbingstraße. "Ob bei 6.000 Einwohnern eine Praxis mit zwei Ärztinnen ausreichend ist, soll ebenfalls diskutiert werden", so der Gastgeber, Christoph Kopp, Rhader SPD-Ortsvereinsvorsitzender. Sein Hinweis: "Das Treffen ist öffentlich, Interessenten willkommen."

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 07.10.2017

 

Ortsverein Montagstreff der SPD Lembeck im Oktober

Die Lembecker SPD trifft sich am Montag, 09.10.2017 um 19:30 Uhr in „Köster`s Bierstuben“, Schulstraße 3 zu ihrem bürgeröffentlichen Montagstreff.

Folgende Tagesordnung wird vorgeschlagen:

  1. Nachlese Bundestagswahl

  2. Bericht aus Stadtverband, Ausschüsse und Rat

  3. Verschiedenes

Die Lembecker Genossinnen und Genossen würden sich uns über Ihren Besuch freuen.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 05.10.2017

 

Bundespolitik 100-Tage-Bilanz der schwarz-gelben Landesregierung: Laschet überfordert

100 Tage bilden CDU und FDP nun in NRW die Landesregierung. Dazu haben SPD-Landesvorsitzender Mike Groschek und Norbert Römer, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, heute klar Stellung genommen und anhand zahlreicher Punkte gezeigt: CDU und FDP sind von den eigenen Wahlversprechen überfordert.
 

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 04.10.2017

 

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