Die ersatzlose Streichung der Dorstener Baumschutzsatzung, wie dies jetzt von CDU und FDP gefordert wird, ist nach Auffassung der SPD-Fraktion Dorsten das falsche umweltpolitische Signal. Bäume sind schon allein im Hinblick auf das Stadtklima als Sauerstoffproduzenten und Schadstofffilter von nicht zu unterschätzender Bedeutung. Die Begründung der schwarz-gelben Wahlkampfstrategen (Bürokratieabbau, ''grüne Hölle in Barkenberg'', Birken in Holsterhausen) ist vorgeschoben, der Zeitpunkt der Forderung aber wohl mit Bedacht gewählt.
Gleichwohl ist auch die SPD-Fraktion der Auffassung, dass, obwohl die Satzung in der Vergangenheit schon abgespeckt worden ist, indem z.B. bestimmte Nadelbaumarten ersatzlos gestrichen worden sind, weitere Modifizierungen/Verbesserungen im Sinne einer bürgerfreundlichen Handhabung sinnvoll sind, so Fraktionsvize Friedhelm Fragemann. Daher wird die SPD-Fraktion im Umwelt- und Planungsausschuss sowie im Bauausschuss den Antrag stellen, die Verwaltung zu beauftragen, folgende Aspekte zwecks Änderung der Baumschutzsatzung zu prüfen:
1. die Grundstücksgröße, ab der die Baumschutzsatzung greifen soll, wird von 250 qm um 100 bis 150 qm heraufgesetzt,
2. für Bäume, die weniger als 6 m Abstand von baulichen Anlagen haben, entfällt der Schutz,
3. Birken und Kiefern werden aus der Liste der geschützten Bäume gestrichen.
,,Mit diesen von der Verwaltung zu prüfenden Vorschlägen fällt ein Großteil der kleineren Gründstücke aus dem Bereich der Satzung heraus, die bisher in Einzelfällen auftretenden Probleme, etwa bei Rissen an baulichen Anlagen wie Gehwegplatten etc., werden von vornherein vermieden und für ökologisch wenig wertvolle Bäume entfällt der Schutz der Satzung'', erklärt Fraktionschef Heinz Denniger.
Im Zuge der Ansprache durch Bürger bei verschiedenen Infoständen wurde auch deutlich, dass viele Anwohner nach wie vor der Schuh gerade im Hinblick auf Entsorgung der Laubes drückt. Hier sollte – trotz der kostenlosen Entsorgungsmöglichkeit am Bauhof – eine Erweiterung der Anzahl der Laubcontainer-Standorte geprüft werden.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 07.12.2008
Die SPD Holsterhausen erhielt am Infostand zur Baumschutzsatzung Besuch aus der Feldmark. Der SPD wurde eine Fotokollage mit Gletscherfotos übergeben. Auf der linken Seite Bilder von Gletschern zwischen 1902 und 1990 (!) - auf der rechten Seite Bilder der gleichen Gletscher aus den Jahren 2000 bis 2005. Die schockierende Botschaft: das Eis ist weg! Daß sich die Erde erwärmt, daß sich das Weltklima ändert, kann niemand ernsthaft bestreiten. Eine Patentlösung, eine einfache Lösung gibt es nicht - die Lösung können nur viele kleine Schritte liefern.
Bäume sind unverzichtbar für das Weltklima - Bäume müssen geschützt werden. Darum setzt sich die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Dorsten für den Erhalt einer Baumschutzsatzung ein. Global denken - lokal handeln! Der Schutz des Weltklimas fängt auch in Dorsten an!
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 07.12.2008
Fast eine Stunde dauerte sie, die mitreißende Bewerbungsrede von Dr. Hans-Udo Schneider. Dabei scheute der Industrie- und Sozialpfarrer auch nicht vor drastischen Worten zurück. „Bullshit“ nannte er schlicht Phrasen wie „Dafür haben wir kein Geld“ oder „Wenn ihre Idee gut wäre, hätte sie bestimmt schon ein anderer gehabt“.
Der Bürgermeister-Kandidat spannte einen großen Bogen von Johannes Rau über die bittere Zeit des 3. Reiches bis hin Dorstens Problemen von heute. Sein Programm für Dorsten:
Suchet der Stadt Bestes!
Kein Programm, das auf einen Bierdeckel passt – aber dafür passen ja auch Dorstens Probleme nicht auf einen Bierdeckel.
Bürgermeister-Kandidat Dr. Hans-Udo Schneider, der SPD Stadtverband Dorsten und Bündnis 90/ Die Grünen laden Sie ein – lesen Sie die Rede von Dr. Hans-Udo Schneider!
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 06.12.2008
Selbstbewußt, geradlinig, mitreißend – so präsentierte sich Dr. Hans-Udo Schneider bei seiner Bewerbungsrede auf dem Stadtparteitag der Dorstener SPD. Der Sozial- und Industriepfarrer tritt an, Bürgermeister aller Dorstener zu werden. Die Herzen der SPD-Delegierten eroberte er im Sturm – von 41 Delegierten gab es 41 Ja-Stimmen! Dr. Hans-Udo Schneider muß sich nun am Montag den Delegierten der Grünen stellen – denn der Barkenberger soll als gemeinsamer Kandidat von SPD und Grüne den Amtsinhaber ablösen.
Zu Beginn seiner Rede erinnerte Dr. Hans-Udo Schneider an den langjährigen NRW-Ministerpräsidenten Johannes Rau. Der hatte in eine Rede mal folgenden Witz eingebaut: „Die ganze Woche sieht man sie nicht, die Pfarrer, und wenn man sie dann sieht und hört am Sonntag, dann versteht man sie nicht.“ Anders bei Pfarrer Schneider – er sprach Klartext. Schonungslos zählte er die drängensten Probleme in Dorsten auf:
- 60% aller Hauptschüler bleiben ohne Ausbildungsplatz
- 7 Jahre nach Schließung der Zeche Fürst Leopold ist dort immer noch nichts in Sachen Nachfolgenutzung passiert
- in Dorsten gibt es Armutsinseln
- in Dorsten leben mehr als 9000 Menschen von Hartz 4 bzw. Sozialhilfe
Und wie sieht das Programm von Dr. Hans-Udo Schneider für Dorsten aus? „Suchet der Stadt Bestes“! Treffender lässt sich nicht auf den Punkt bringen, worauf es in der Kommunalpolitik ankommt. „Suchet der Stadt Bestes“ – natürlich ein Bibelzitat. Ein Pfarrer kennt sich in der Hl. Schrift schließlich gut aus. Bei der praktischen Umsetzung kommt es aber auf ganz irdische Maßnahmen an:
- Armut bekämpfen
- Schaffung eines gerechten Bildungssystems
- die Bürgerbeteiligung muß gestärkt werden
- alle gesellschaftlich wichtigen Gruppen sind in öffentliche Diskussionen mit einzubeziehen
- die lokale Wirtschaft und Kaufkraft muß unterstützt werden
- Unterstützung von Familien und Kindern durch das Familienbüro, durch Besuche aller Familien mit neugeborenem Kind unter Einbeziehung der freien Wohlfahrtsverbände oder speziell ausgebildeten Familienhebammen
- Schaffung von sozialversicherungspflichtigen Jobs
- Ausbau regenerativer Energien
- Stärkung des Umweltschutzes
- die Frage nach eigenen Stadtwerken muß vorbehaltlos geprüft werden
„Suchet der Stadt Bestes“ - es gibt also eine Alternative zu der in den letzten 10 Jahren betriebenen Politik.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 06.12.2008
Das ist das neue Führungs-Duo der Dorstener SPD: der doppelte Hans. Das Führungs-Duo Hans-Willi Niemeyer und Dr. Hans-Udo Schneider vereint Wirtschaftskompetenz und soziale Kompetenz.
Bürgermeister-Kandidat Dr. Hans-Udo Schneider, Psychologe und Industrie- und Sozialpfarrer, weiß um die Nöte nicht nur der „kleinen Leute“. Dr. Hans-Udo Schneider ist 62 Jahre alt, Vater von 6 Kindern und hat als Leiter des Industrie- und Sozialpfarramtes im Kirchenkreis Gladbeck/ Bottrop/ Dorsten jede Menge Verwaltungserfahrung.
Der Rhader Unternehmer Hans-Willi Niemeyer weiß, wie Wirtschaft funktioniert. Er ist „Chef“ eines der größten Bawerksanierungsunternehmen Deutschlands. Hans-Willi Niemeyer ist 62 Jahre alt und Vater von zwei Kindern.
Mit Hans-Willi Niemeyer und Dr. Hans-Udo Schneider ist die Dorstener SPD hervorragend aufgestellt. Beide können auf die drängensten Fragen der Dorstener Bürgerinnen und Bürger glaubwürdige Antworten geben – gestützt auf ihre jahrzehntelangen beruflichen Erfahrungen.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 06.12.2008