Am 5. September lädt die Muna zum Tag der offenen Tür ein. Auf dem Programm steht auch eine Waffen- und Munitionsschau, auch Kinder und Jugendliche sind eingeladen. Dazu verfaßte Reinhold Grewer folgenden Leserbrief für die Dorstener Zeitungen:
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 27.08.2009
Als Bürgermeister werde ich mich für eine Energiewende einsetzen.
Ich werde deshalb prüfen, ob eigene Stadtwerke (wie bereits in 600 anderen deutschen Kommunen) sinnvoll sind. Dorsten ist 1997 dem Klimabündnis beigetreten mit dem ehrgeizigen Ziel, den C0² Austoß bis 2010 um 50 Prozent zu senken. Was ist daraus geworden? Wir wissen es nicht. Die Stadt hat nie eine Bilanz veröffentlicht. Viel Zeit ist verloren gegangen. Dorsten hätte hier bereits deutlich andere Zeichen setzen müssen. Auch die Energiewende können wir nur mit dem Bürger durchsetzen. Wärmedämmung, Solarthermie, Biogasanlagen, Blockheizkraftwerke, Energie - Einsparung sind die wichtigen Themen. Das muß konsequent und nicht wie bisher - nur sehr vereinzelt und punktuell - angepackt werden.
Ihr
Hans-Udo Schneider.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 26.08.2009
Als Bürgermeister werde ich mich für eine echte Bürgerbeteiligung einsetzen.
In einer Flächenstadt wie Dorsten haben die Ortsteile ausgeprägte eigene Identitäten, Probleme und Potenziale. Dem wollen wir stärker Rechnung tragen als bisher. Die Bürgerinnen und Bürger vor Ort wissen am besten, wo angepackt und was nach vorn gebracht werden muss.
Ich möchte eine kontinuierliche und verlässliche Bürgerbeteiligung mit Bürgerausschüssen gewährleisten.
Ihr
Hans-Udo Schneider.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 26.08.2009
In einem Brief an zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer zieht der Bürgermeisterkandidat von SPD und Grünen, Dr. Hans-Udo Schneider, die Bilanz des Wahlkampfs. Das Schreiben hat folgenden Wortlaut:
Liebe Bürgerinnen und Bürger; Liebe Freundinnen und Freunde; Liebe Kolleginnen und Kollegen,
es ist die letzte Woche eines harten und langen Wahlkampfs – Zeit, eine Bilanz zu ziehen:
Wir haben den Kommunalwahlkampf sehr früh schon zu Beginn des Jahres eröffnet, um außerhalb der so genannten heißen Wahlkampfphase zu verdeutlichen, wofür ich als Bürgermeisterkandidat von SPD und Bündnis 90/Die Grünen stehe, welches Konzept ich habe.
Dies hat die anderen Parteien offenbar überrascht und Amtsinhaber Lambert Lütkenhorst von der CDU gezwungen, nachzuziehen und an dem einen oder anderen Punkt zu handeln. „Opposition ist Mist“, sagt der SPD-Vorsitzende Franz Müntefering immer wieder. Sicher, wer das Ruder in der Hand hat, bestimmt die Richtung. Dennoch hat sich in diesem Wahlkampf schon einiges bewegt, weil wir Inhalte gesetzt und Druck gemacht haben.
Ich nenne ein paar Beispiele: Das Netzwerk Kindeswohl als ein Frühwarnsystem im Sinne der Kinder hatte ich schon vor geraumer Zeit vorgeschlagen, nun ist es endlich angeschoben. Nach der von uns initiierten schulpolitischen Debatte soll jetzt eine Busverbindung zwischen Wulfen und Lembeck geschaffen werden, damit die Hauptschule in Lembeck besser zu erreichen ist. Auch die Montessori-Schule soll erweitert werden, denn offenbar lässt das Dorstener Schulangebot doch so manchen Elternwunsch offen. Endlich wurden die verkrusteten und überkommenen Schulstrukturen in Dorsten diskutiert.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 25.08.2009
2008 schafften CDU und FDP die Baumschutzsatzung ab - ersatzlos. Was folgte, können Bürgerinnen und Bürger in ihrer Nachbarschaft sehen: Bäume werden gefällt. So auch jüngst auf der Bonifatiusstraße in Holsterhausen.
Die SPD hat sich in der Diskussion im letzten Jahr für den Erhalt einer Baumschutzsatzung eingesetzt. Dafür gab es an den Infoständen Zuspruch - teilweise aber auch heftige Kritik. Wir bleiben dennoch dabei: Die Abschaffung der Baumschutzsatzung war ein Fehler! Dabei gab es Kompromiß-Angebote - CDU und FDP lehnten ab. Und jetzt fallen Bäume...
Die Erde erwärmt sich, die ganze Welt diskutiert über CO2 - vor diesem Hintergrund ist das Fehlen jeglicher Baumschutzsatzung fatal! Bäume spenden nicht nur Schatten und sind gut für das Kleinklima, sie binden vor allen Dingen CO2. Aber ohne Baumschutzsatzung fehlt jetzt sogar die Möglichkeit, Eigentümer zu Ersatzanpflanzungen für gefällte Bäume zu verpflichten. So gelangt mit jedem gefällten Baum mehr CO2 in die Atmosphäre.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 25.08.2009