
Am 5. September lädt die Muna zum Tag der offenen Tür ein. Auf dem Programm steht auch eine Waffen- und Munitionsschau, auch Kinder und Jugendliche sind eingeladen. Dazu verfaßte Reinhold Grewer folgenden Leserbrief für die Dorstener Zeitungen:
Kommunalpolitik

Am 5. September lädt die Muna zum Tag der offenen Tür ein. Auf dem Programm steht auch eine Waffen- und Munitionsschau, auch Kinder und Jugendliche sind eingeladen. Dazu verfaßte Reinhold Grewer folgenden Leserbrief für die Dorstener Zeitungen:
Wieder einmal ist die Bevölkerung am 05.09.2009 zu einem Tag der offenen Tür in der MUNA eingeladen. Bei Erbsensuppe, Kuchen und vielem mehr besteht die Möglichkeit das größte Munitionsdepot der Bundeswehr zu besichtigen. In der einen Hand die Bratwurst, in der anderen ein Erfrischungsgetränk können wir zur Schau gestellte Waffen und Munition bestaunen und miteinander über den Frieden in der Welt diskutieren. Die eine oder andere zur Schau gestellte Faustfeuerwaffe regt möglicherweise auch dazu an, uns Ereignisse wie an den Schulen in Erfurt, Emsdetten oder Winnenden in Erinnerung zu rufen. Wenige Augenblicke gedenken wir dann, tief betroffen, der jugendlichen Opfer in diesen Einrichtungen. Herzlich willkommen!
Ich akzeptiere und begrüße Tage der offenen Tür in größeren Einrichtungen, so auch einen solchen Tag in der MUNA. Ich bin jedoch auch der Meinung dass Kinder und Jugendliche nicht zu Waffen- und Munitionsschauen eingeladen werden sollten!
Als Befürworter einer Einrichtung wie der Bundeswehr und als bekennender Christ begrüße ich die Durchführung von Feldgottesdiensten in Einrichtungen der Streitkräfte. Einen krassen Widerspruch sehe ich, wenn in Munitions- und Waffendepots Gottesdienste abgehalten werden.
Im Zusammenhang mit der Durchführung des Tages der offenen Tür 2009 in der MUNA wiederhole ich meine Forderung an alle politisch Verantwortlichen unserer Stadt, an die Mitglieder des Rates und der Verwaltung, an alle Bürgerinnen und Bürger Dorstens, sich für eine Auflösung der MUNA einzusetzen!
Der potenziellen Gefahr die von einem solchen Depot für Leib und Leben eines jeden einzelnen Bürgers, eines jeden einzelnen Kindes ausgeht, muss begegnet werden.
Wir wollen, mitten im Stadtgebiet gelegen, nicht länger das größte Munitionsdepot Deutschlands sein! Wir wollen eine friedliche und zivile Nutzung dieses Areals!
Reinhold Grewer
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Stephan Erbe komm. Stadtverbandsvorsitzender
Friedhelm Fragemann
Fraktionsvorsitzender

Michael Hübner
Landtagsabgeordneter

Michael Gerdes
Bundestagsabgeordneter
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