Die Kommunalwahl 2009 ist „Geschichte“, die Wählerinnen und Wähler haben gewählt. Dorstens Problemfelder aber bleiben. Der Demographische Wandel, die Stadtentwicklung (nicht nur auf Fürst Leopold), die Bildungs- und Energiepolitik, Bürgerbeteiligung – das waren unsere 5 Kernthemen im letzten Jahr.
„Bei der Kommunalwahl haben wir zwar keine Mehrheit bekommen, aber unser Wahlprogramm „global denken – lokal handeln“ war gut und ist auch heute noch aktuell!“ blickt Hans-Willi Niemeyer, SPD-Stadtverbandsvorsitzender, kurz auf den Urnengang im letzten Jahr zurück. Und dann blickt er in die Zukunft: „Das wollen wir nun Thema für Thema umsetzen.“
Dazu gründet die SPD Dorsten fünf Arbeitskreise. Führend mitwirken wird dabei auch unser Spitzenkandidat Dr. Hans-Udo Schneider. Der Sozial- und Industriepfarrer wird den Arbeitskreis „Bildung“ betreuen. Die weiteren Arbeitskreise: Mehr Bürgerbeteiligung (Leitung: Dirk Hartwich), Entwicklung des Stadtteils Hervest-Dorsten (Leitung: Heike Unkel), Energiewende/ Eigene Stadtwerke (Leitung: Rainer Walter) und Demographischer Wandel (Leitung: Rolf Fehlinger).
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 26.05.2010
Wunderrepublik Deutschland – Städte, Bundesländer und der Bund sind seit Jahren tief verschuldet, aber die FDP forderte Steuersenkungen. Dann kam die Bankenkrise, der Staat musste milliardenschwere Bürgschaften abgeben, aber die FDP forderte weiter Steuersenkungen. Dann der Fall Griechenland, der kostet Deutschland 22 Milliarden. Und die FDP? Richtig – sie forderte weiter Steuersenkungen.
Dann kam der 9. Mai. Der Tag der Landtagswahl.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 25.05.2010
Mike Groschek kommt Donnerstag nach Dorsten. Gemeinsam mit dem Generalsekretär der NRWSPD will die SPD Dorsten das Wahlergebnis der Landtagswahl analysieren. Mike Groschek wird auch über die Sondierungsgespräche in Düsseldorf berichten.
Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Die Veranstaltung beginnt Donnerstag (27.05.2010) um 19 Uhr im Cafe de Luxe in Hervest-Dorsten.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 24.05.2010
Liebe Leserin, lieber Leser,
es ist fast wie bei einem Déjà-vu. In der letzten Ausgabe meines Infobriefes habe ich vom deutschen Rettungspaket für Griechenland berichtet. Auch heute geht es um die Stabilisierung des Euros. Wieder haben wir lange über die richtige Strategie debattiert, erneut hat der Bundestag die Bereitstellung von Bürgschaften beschlossen. Alles wie vor zwei Wochen. Aber eben nur fast. Denn der Betrag, um den es jetzt geht, ist um ein Vielfaches höher. Es geht um 147 Milliarden Euro. Wir haben uns bei der Abstimmung erneut enthalten, weil wir zwar grundsätzlich den Rettungsschirm für notwendig erachten, aber die Bedingungen nicht stimmen. Wie auch bei der Griechenland-Hilfe sehen wir in einer reinen Kreditermächtigung keine Lösung für diese so grundlegende Krise. Wir brauchen zusätzliche Maßnahmen gegen Spekulationen, eine Beteiligung der Banken an den Kosten und können nicht die Steuerzahler ein zweites Mal für das unverantwortliche Verhalten von Finanzmarktakteuren in Anspruch nehmen.
Am Donnerstagvormittag stand ein anderes, sehr wichtiges Thema auf der Tagesordnung, nämlich die Berufsbildung. Einmal im Jahr überprüft der Bundestag die Situation auf dem Ausbildungsmarkt. Haben wir genügend Ausbildungsplätze? Wie sind die Chancen von jungen Menschen, die eine Berufsausbildung absolvieren möchten? Warum landen so viele Jugendliche im sog. Übergangssystem und durchlaufen Warteschleifen, bevor sie eine vollqualifizierende Ausbildung erhalten. Die SPD fordert eine Berufsausbildungsgarantie. Kein junger Mensch darf ungelernt bleiben. Im Rahmen meiner früheren Tätigkeit habe ich viele Lehrlinge beim Einstieg ins Berufsleben begleitet. Deshalb weiß ich, wie schwer der Übergang zwischen Schule und Ausbildung sein kann. Wir brauchen frühere Berufsorientierungsphasen und mehr individuelle Berufswegeplanungen. Wer in Zukunft ausreichend Fachkräfte haben will, muss heute in die Ausbildung junger Menschen investieren. Den Wortlaut meiner Rede zum Berufsbildungsbericht 2010 können Sie auf der Homepage des Bundestages abrufen. Dort gibt es ebenfalls eine Videodatei.
Das nächste Mal tagt das Parlament in der Woche vom 7. bis 11. Juni. Bis dahin genießen Sie die langen Wochenenden an Pfingsten und Fronleichnam. Mit etwas Glück lässt sich die Sonne blicken.
Mit freundlichem Gruß aus Berlin
Michael Gerdes
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 23.05.2010
Der Mythos Ruhrgebiet - befeuert durch Kohle und Koks, geschmiedet aus Eisen und Stahl... 311 Zechen holten einst das schwarze Geld ans Licht des Tages - heute gibt es im Ruhrgebiet noch 4 Zechen. Im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres startete heute die Aktion "Schachtzeichen". An allen aktuellen und ehemaligen Zechenstandorten stiegen gelbe Heliumsballons in den Himmel. 80 m hoch - höher dürfen die Ballons nicht steigen, um die Flugsicherheit nicht zu gefährden.
In Dorsten stiegen gleich 3 Ballons in die Höhe - in Wulfen, in Hervest-Dorsten (ehemalige Zeche Fürst Leopold) und in Holsterhausen (ehemalige Zeche Baldur). Jeweils von 10 Uhr bis 20 Uhr werden die Ballons am Himmel stehen und sind von weitem schon zu sehen. Die Aktion geht bis zum kommenden Sonntag (30.05.2010). Besonders imposant wird es am Pfingstmontag und am kommenden Samstag (29.05.2010) - dann sind die Ballons von innen beleuchtet und werden bis nachts um 1 Uhr am Himmel schweben!
Eine kleine Fotoserie zum Start der Aktion "Schachtzeichen" von der ehemaligen Zeche Baldur (heutiges Firmengelände Baldur) gibt es hier:
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 22.05.2010