Friedhelm Fragemann, SPD-Fraktionsvorsitzender. Ratsfraktion SPD: Kein Ausverkauf der Bibliothek - Wann wird aus einer Bücherei ein Antiquariat?

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Friedhelm Fragemann sieht sich nach einem erneuten Besuch der Stadtbibliothek in seiner Kritik an der einseitigen Ausrichtung der Strukturkommission bestätigt. „In der Kommission darf es nicht nur um weitere Sparmaßnahmen gehen, sondern wir müssen auch und besonders hinschauen, wo bestehende Strukturen ernsthaft gefährdet sind, wo sogar wieder mehr Geld ausgegeben werden muß“. Die Stadtbibliothek hat in den letzten Jahren immer wieder Sparbeiträge geleistet – „jetzt ist das Ende der Fahnenstange erreicht. Wer der Bibliothek jetzt noch weiter den Etat kürzen möchte, macht sich zum Totengräber“ – so Fragemann. Wie knapp es mittlerweile zugeht, dafür gibt es eine Reihe von Beispielen. Stand von heute: Die Bibliothek hat nur 25 % des zugesagten Etats für Neuanschaffungen ausgeben dürfen. Bücher der Bestseller-Listen? Fehlanzeige in Dorsten. „Wann wird denn aus einer Bücherei ein Antiquariat“ kommentiert Dirk Schult, kulturpolitischer Sprecher der SPD, diese Tatsache. Da passt es in Bild, daß Dorsten auch nicht mehr am bundesweiten Bücherei-Vergleich teilnimmt. Einmal, um die geringe Mitgliedsgebühr zu sparen, zum anderen aber auch, weil Dorsten mit seinem Mini-Etat nicht konkurrenzfähig ist.

Die Stadtbibliothek hat treue Leser, die besonders die Kinder-Angebote schätzen und nutzen; und sie hat motivierte Mitarbeiter. Was sie jedoch darüber hinaus braucht: Ein klares Bekenntnis für den Erhalt – und zusätzliche Mittel.

Eine neue Idee bringt Friedhelm Fragemann ins Gespräch. „Wir sollten prüfen, die Bibliothek zu einem zentralen Lernort für Kinder und Jugendliche auszubauen. Das ist eine lohnende Aufgabe für eine Strukturkommission.“

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 13.09.2012

 

Veranstaltungen Seniorenbeirat der Stadt Dorsten: Donnerstag Abendsprechstunde

Durch Vermittlung des Seniorenbeirates der Stadt Dorsten findet am kommenden Donnerstag, dem 13.09., ab 18:30 Uhr im Gemeinschaftshaus Wulfen wieder eine Abendsprechstunde des hiesigen Krankenhauses in Kooperation mit der Dorstener Zeitung statt. Das sehr interessante und aktuelle Thema lautet:

„Organspende – Patientenverfügung – Vorsorgevollmacht“

Referenten des Abends sind Prof. Dr. Gertrud Haeseler (Chefärztin der Klinik für Anästesiologie und Intensivmedizin, Transplantationsbeauftragte des St. Elisabeth-Krankenhauses), Dr. Berthold Schreiber (Ehrenamtlicher Mitarbeiter des ambulanten Hospizdienstes Dorsten) und Monika Stolla (Dipl.-Sozialarbeiterin und rechtliche Betreuerin, Caritas Dorsten).

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 12.09.2012

 

Dirk Schult, SPD-Ratsherr aus Holsterhausen. Allgemein Mindestlöhne: Es könnte sich endlich etwas bewegen…

Deutschlands Politik diskutiert über Armuts-Renten – endlich. SPD, Union und Grüne haben jetzt ihre (Roh-)Konzepte auf den Tisch gelegt. Nichts dazu zu sagen hat die F.D.P. Armut droht aber nicht erst im Alter – Armut ist schon heute eine reale Sorge. Nämlich für alle Beschäftigte im Niedriglohn-Sektor. Und der wächst – mittlerweile werden rund 8 Mio. Menschen niedrig entlohnt. Das ist jeder 5. Arbeitnehmer, der weniger als 10,60 Euro verdient! Und die Grenze nach unten ist offen. Nicht nur die sächsische Friseurin verdient 5 Euro und weniger pro Stunde – und das sogar mit Tarifvertrag! Ähnlich beschämend wird beispielsweise im Reinigungs- oder Sicherheitsgewerbe gezahlt.

Was haben Armuts-Renten mit Armuts-Löhnen zu tun?

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 11.09.2012

 

Allgemein Norbert Römer: Große Vermögen müssen größeren Beitrag leisten – Vorwurf der Piraten absurd

Zu Diskussion über die Wiedererhebung der Vermögensteuer und zum Ankauf von CDs mit Daten von Schweizer Banken erklärt der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Norbert Römer:

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 10.09.2012

 

Bundespolitik SPD diskutiert neues Renten-Konzept

Auf seiner Sitzung am Montag (10. September) berät der SPD-Parteivorstand erstmals über ein neues Konzept zur Rentenpolitik. Das von der Parteiführung erarbeitete Eckpunkte-Papier trägt den Titel „Altersarmut bekämpfen. Lebensleistung honorieren. Flexible Übergänge in die Rente schaffen”. Der Entwurf bildet den Beginn einer parteiweiten Renten-Diskussion.
Eine Kommission unter Leitung von SPD-Parteichef Sigmar Gabriel hat Vorschläge zur Rentenpolitik der SPD erarbeitet. Damit wird eine Debatte angestoßen, die mit einem Beschluss auf dem SPD-Parteikonvent im November in Berlin ihren Abschluss finden soll. SPD.de nennt die wichtigsten Punkte des Konzepts.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 09.09.2012

 

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