Einstimmig beschloß der Umwelt- und Planungsausschuß (UPA) jetzt die Offenlage des Bebauungsplanes Dorsten Nr. 215.3 „Ehem. Schachtanlage Fürst Leopold – Teilabschnitt Ruhrgas West“. Dieser Bebauungsplan schließt sich östlich an das Tedo-Vorhaben. Im Plangebiet werden Gewerbeflächen ausgewiesen. Die Öffentlichkeit hat nun noch einmal die Möglichkeit, sich zum Planinhalt zu äußern.
Einen Schritt weiter ist das Verfahren Bebauungsplan Dorsten Nr. 215.4 „Ehemalige Schachtanlage Fürst Leopold – Wenger Höfe West“. Hier fassten UPA und Rat jetzt den Satzungsbeschluß. Das Plangebiet liegt östlich des ehemaligen Ruhrgasstandortes an der Halterner Straße. Bereits bestehende Betriebe sollen gesichert und Entwicklungsräume für neue Betriebe ausgewiesen werden. Der Bebauungsplan sieht ein Gewerbegebiet vor, in dem Einzelhandel nur unter ganz eingeschränkten Bedingungen möglich ist.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 19.07.2013
Der SPD Ortsverein Hervest hatte am vergangenen Dienstag zu einer Bürgerversammlung in das Kultur- und Begegnungszentrum eingeladen und viele sind gekommen, Mukumile, die IGBCE, die alevitischen Frauen, Mitarbeiter des Migrationsreferates. „Allein diese Tatsache zeigt, wie phänomenal sich in den vergangenen Jahren das Leben am Brunnenplatz immer bunter und lebendiger entwickelt hat“, so Ortsvereinsvorsitzender Michael Baune. Das dies auch von Seiten der Stadt so gewürdigt wird, daran ließ Sozialamtsleiter Rentmeister keinen Zweifel. Er machte deutlich, dass die Stadt sehr darum bemüht ist, über das Ende der derzeitigen Förderung hinaus eine dauerhafte Verstetigung zu erreichen. Ende 2013 läuft bekanntlich die Finanzspritze durch das Projekt „Soziale Stadt“ aus. Aber es gibt bereits Gespräche mit verschiedenen Akteuren im Stadtteil, die sich eine im Detail noch zu entwickelnde Unterstützung vorstellen können. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist, dass neben einem städtischen Beitrag insbesondere auch eine Beteiligung der Nutzergruppen erkennbar wird. Zur Zeit wird geprüft, in wie weit sich auch der Evangelische Kirchenverband geldlich engagieren kann. Und am Dienstagabend wurde intensiv über einen „Plan B“ diskutiert.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 18.07.2013
Grünes Licht für Dorstens neues Einkaufszentrum am Lippetor – der Umwelt- und Planungsausschuß (UPA) und der Rat billigten jetzt den Bebauungsplan, die Lärmschutzsatzung und den städtebaulichen Vertrag. Investor Herbert Krämer kann nun mit dem Bau der Mercaden Dorsten beginnen. Geplant sind 12.500 qm Verkaufsfläche auf zwei Ebenen sowie zwei unterirdische Parkebenen. Fußgänger und Radfahrer, die über die Hochstadenbrücke kommen, haben Anschluß in Richtung Kanalbrücke und an die Kanalpromenade. Für Rollstuhlfahrer gibt es einen Fahrstuhl in das Einkaufszentrum. Die öffentlichen Flächen rund um die Mercaden werden großflächig verändert. So entfallen zum Beispiel die Unterquerung und der Tunnel, vor dem ehemaligen Mensing-Gebäude wird ein öffentlicher Platz entstehen. Die Kosten für diese Arbeiten werden auf mehrere Schultern verteilt, auch auf die des Investors.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 17.07.2013
Die Klosterstraße wird sicherer. Der Umwelt- und Planungsausschuß (UPA) billigte den zweiten Lösungsvorschlag der Verwaltung: Danach wird im Bereich der Kreuzung mit der Straße „Am Schölzbach“ links und rechts der Klosterstraße ein Parkverbot eingerichtet. Die SPD hatte zu Jahresbeginn im UPA einen entsprechenden Antrag gestellt. Dazu Dirk Schult, SPD-Sprecher im UPA: „Die optimale Lösung gibt es für die Klosterstraße nicht. Zu viele Autofahrer nutzen diese Straße, um sich den Ampelmarathon entlang der Gahlener Straße zu ersparen. Ein komplettes Parkverbot würde die Klosterstraße nur noch attraktiver für noch mehr Verkehr machen – und die Geschwindigkeit würde entsprechend steigen. Auf der anderen Seite ist beinahe täglich zu sehen, wie rücksichtslos von Parklücke zu Parklücke gesprungen wird, dabei sogar der Bürgersteig überfahren wird. Jetzt im Bereich der Kreuzung „Am Schölzbach“ das Parken zu beschränken bringt wenigstens in diesem Bereich mehr Sicherheit. Es kann aber nur an alle Autofahrer appelliert werden, mit mehr Vernunft über die Klosterstraße zu fahren – und vielleicht einfach auch mal einem Auto des Gegenverkehrs Vorfahrt zu lassen“.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 16.07.2013
Peer Steinbrück kündigt an, dass es mit Rot-Grün ab dem 1. Februar 2014 einen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 € geben wird, beim NSA-Skandal muss sich Kanzlerin Merkel die Frage gefallen lassen, ob sie massive Verletzungen unserer Grundrechte einfach hinnimmt und Verkehrsminister Ramsauer ruft dazu auf, alle „Schlafbaustellen“ in Deutschland zu melden.
Das waren die Themen der Woche:
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 15.07.2013