MdB und MdL
Wolfgang Röken, Dorstens Landtagsabgeordneter. Seine letzte öffentliche Sitzung im Landtag - eine nichtöffentliche Sitzung bei der Landesgartenschau in Hemer folgt noch Ende April - als Vorsitzender des Ausschusses für Bauen und Verkehr (ABV) leitete Dorstens Landtagsabgeordneter Wolfgang Röken in Düsseldorf. Es war die 93. Sitzung der Legislaturperiode.
Röken ließ in seinen persönlichen Rückblick zunächst die Vielfalt der wichtigen Themen Revue passieren, die der Ausschuss stets sachorientiert behandelt hat - von den Wohnungsbauförderungsgesetzen, dem Wfa-Gesetz über Themen wie dem Wenden auf der Autobahn bis zum Kölner Loch.
5 Gesetze und Verordnungen wurden zum Teil mehrfach beraten und verabschiedet, mehr als 150 politische Themen diskutiert, zum Beispiel der Eiserne Rhein, die Betuwe-Linie, die Gigaliner oder der Konflikt zwischen der Deutsche-Bahn AG und dem VRR und nicht zuletzt die geplante A 52 in der Emscher-Lippe-Region. Bereisungen der Flughäfen und Wasserstraßen wie viele weitere Vor-Ort-Termine seien hinzugekommen.
Der Vorsitzende dankte allen Ausschussmitgliedern, ministerialen Mitarbeitern und Verbandsvertretern für die konstruktive Zusammenarbeit der vergangenen 15 Jahre, die er dem Ausschuss angehört habe.
Röken betonte in dem persönlichen Teil seines Rückblick, es sei ihm immer in der Politik und im Ausschuss für Bauen und Verkehr wichtig gewesen gewesen, bei allen politischen Gegensätzen persönliche Beschädigungen zu vermeiden. Der Respekt im Umgang miteinander sei oberstes Gebot.
"Wer lacht statt zu toben, ist immer der Stärkere", schloss Röken mit einem japanischen Sprichwort.
Als seine drei wichtigsten Wünsche nannte der Landtagsabgeordnete in Richtung der zukünftigen politischen Akteure im Ausschuss
- den Erhalt des Landeswohnungsbauvermögens unter der politischen Kontrolle des Landtages
- die realistische Betrachtung und Umsetzung von Großprojekten
- sowie eine Fahrradfreundlichkeit der Verkehrsinfrastruktur wie in den Niederlanden und eine Bahnfreundlichkeit der Infrastruktur wie in der Schweiz.
Lob für den scheidenden Vorsitzenden gab es danach von allen Fraktionen. Dabei wurde unisono die kompetente Sitzungsleitung und Repräsentation des Ausschusses im In- und Ausland ausdrücklich anerkannt. Auch Minister Lienenkämper (CDU) schloss sich dem Votum der Fraktionen mit einem Statement an.