Nein zur Kopfpauschale - hier sammelt Heribert Springmann Unterschriften gegen die Kopfpauschale. Mächtig was los war Samstag bei der zentralen Wahlkampfveranstaltung der SPD Dorsten auf dem Platz der Deutschen Einheit. Die Infostände der SPD-Ortsvereine waren schon vor der Ankunft von Franz Müntefering gut besucht.
Die SPD Hervest-Dorsten informierte über den aktuellen Planungsstand auf dem Zechengelände „Fürst Leopold“. Die Hervester Genossen erläuterten anhand einer großen Karte, wo die Problemstellen dieses Konzeptes liegen. „Der Harsewinkel darf nicht sterben!“ bringt Ratsherr Ali Sen die Hervester Sorgen auf den Punkt.
Einen Stand weiter sammelte die SPD Holsterhausen Unterschriften gegen die Kopfpauschale. „Die Landtagswahl muß zu einem Referendum gegen die Kopfpauschale werden!“ überzeugte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Susanna Simmerl die Gäste am Infostand, sich in die Unterschriftenlisten einzutragen.
Die SPD Wulfen informierte über das Konzept „Beste Bildung für alle“. Kostenfreie Bildung vom Kindergarten bis zur Universität – dazu längeres gemeinsames Lernen sind seine zentralen Kernpunkte. Die positiven Wulfener Erfahrungen mit „ihrer“ Gesamtschule vor Ort waren gute Argumente für eine Veränderung der Schullandschaft in NRW.
Am Infostand der SPD Altstadt erläuterte Fraktionsvorsitzender Friedhelm Fragemann die prekäre Finanzsituation der Stadt. „Aber nicht nur Dorsten steht vor der Pleite, 90 % der Städte stehen vor dem Ruin!“ fordert er eindringlich, endlich für eine gerechte Finanzausstattung der Städte zu sorgen.
Seit´ an Seit´ warben die SPD Lembeck und die SPD Rhade für mehr Bürgerbeteiligung. Ein Projekt, das den ehemals eigenständigen Gemeinden sehr am Herzen liegt. Die Entwicklung auf Fürst Leopold ist ein gutes Beispiel dafür, wie es in Zukunft nicht mehr sein soll. Dazu Hans-Willi Niemeyer, Vorsitzender der SPD Rhade und des SPD Stadtverbandes: „Es gibt nur einen einzigen Investor. Der präsentiert Konzept um Konzept, wir sind mittlerweile bei Planstand 15. Aber der Bürger erfährt meist nur über die Zeitung davon. Wirklich mitplanen oder wenigstens verbindlich seine Sorgen mitteilen konnte er bislang nicht!“.
In drei Wochen wird ein neuer Landtag gewählt. Bis dahin werden die SPD-Ortsvereine wieder in ihrem Stadtteil für eine hohe Wahlbeteiligung und für das SPD-Wahlprogramm „Unser NRW. Mutig. Herzlich. Gerecht.“ werben.